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Wir bauen 4future.id weiter

Hinter fast jedem digitalen Dienst steckt heute ein Benutzerkonto. Solange eine Person einen einzelnen Dienst verwendet, ist das einfach. Schwieriger wird es, sobald mehrere Dienste, Familien oder Unternehmen ins Spiel kommen.

Genau daran arbeiten wir derzeit bei 4future.id.

Die 4future.id soll künftig die gemeinsame Identität für unsere Dienste sein. Mit ihr meldet man sich an und erhält Zugriff auf jene Anwendungen und Daten, die zu dieser Identität gehören. Eine Person kann dabei bewusst mehrere 4future.id verwenden – beispielsweise eine private und eine für ihre berufliche Tätigkeit. Eine berufliche Identität kann eindeutig einer Organisation zugeordnet sein.

Damit können wir künftig sehr unterschiedliche Situationen mit demselben System abbilden: eine Familie genauso wie ein Unternehmen, einen Verein, eine Schule oder eine andere Organisation.

Warum das komplizierter ist, als es zunächst klingt

Auf den ersten Blick könnte man meinen: Wir legen einfach Benutzerkonten an und ordnen ihnen Produkte zu.

In der Realität müssen wir aber Fragen beantworten wie: Wer ist die Person? Zu welcher Organisation gehört ihre Identität? Wer darf diese Organisation verwalten? Wer darf bestellen? Wer ist Vertragspartner und bezahlt? Wem gehören die Daten? Wer darf sie benutzen? Was passiert, wenn jemand das Unternehmen verlässt? Und was passiert in einer Familie, wenn beispielsweise ein Kind erwachsen wird und seine bisher von den Eltern verwaltete Identität selbst übernehmen möchte?

Diese Dinge sind bewusst voneinander getrennt. Identität, Organisation, Rolle, Kunde und Mitgliedschaft sind nicht dasselbe. Jemand kann beispielsweise Mitarbeiter eines Unternehmens sein, ohne selbst unser Kunde zu sein. Die Firma kann Kunde sein, während ein Mitarbeiter die Dienste nutzt. Ein anderer Mitarbeiter darf bestellen, die IT verwaltet die Benutzer – und der Geschäftsführer trägt als Owner die Verantwortung für die Organisation.

Auch Bezahlen und Nutzen sind zwei verschiedene Dinge. Bei einer Familie kann beispielsweise ein Elternteil Vertragspartner sein und ein Paket für die gesamte Familie bezahlen. Bei einem Unternehmen bezahlt die Firma ihre Arbeitsplätze. Ebenso kann eine Muttergesellschaft Leistungen für eine Tochtergesellschaft oder ein Sponsor Leistungen für einen Verein finanzieren. Deshalb trennen wir technisch zwischen Vertragspartner und Leistungsempfänger.

Besonders wichtig ist uns die Datenhoheit

Eine digitale Identität gehört immer zu einem Menschen. Sie soll deshalb auch nicht einfach auf einen anderen Menschen übertragen werden können.

Daten und Ressourcen sind etwas anderes. Eine Firmen-Mailbox kann beispielsweise dem Unternehmen gehören, obwohl ein Mitarbeiter sie verwendet. Verlässt der Mitarbeiter das Unternehmen, bleibt die Mailbox beim Unternehmen. Seine Identität kann dagegen stillgelegt oder – wenn das sinnvoll ist – aus der Organisation gelöst und als persönliche Identität weitergeführt werden.

Das klingt nach einem Detail, ist aber eine der wesentlichen Fragen digitaler Souveränität: Wem gehört was – und wer darf darüber entscheiden?

Warum wir diesen Aufwand treiben

Wir könnten vieles davon wesentlich einfacher bauen, wenn wir Person, Benutzerkonto, Kunde, Zahler und Organisation einfach gleichsetzen würden.

Das funktioniert wunderbar – bis sich etwas ändert.

Menschen wechseln Arbeitgeber. Kinder werden erwachsen. Geschäftsführer wechseln. Unternehmen werden verkauft. Familien verändern sich. Zuständigkeiten werden übertragen. Menschen sind gleichzeitig privat, beruflich und ehrenamtlich tätig.

Ein Identitätssystem muss diese Veränderungen aushalten können, ohne dass dabei Konten, Daten oder Verantwortlichkeiten durcheinandergeraten.

Deshalb investieren wir gerade viel Arbeit in etwas, das man später idealerweise gar nicht bemerkt.

Für den Benutzer soll das Ergebnis nämlich ausgesprochen einfach sein:

Eine 4future.id. Ein Login. Die richtigen Dienste. Die richtigen Daten. Und genau jene Rechte, die in der jeweiligen Situation dazugehören.

Die Komplexität soll im System stecken – nicht beim Menschen, der es benutzt.

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Der Umbau der 4future.id Applikation schreitet voran. Gerade wird an Organisationen gearbeitet. Das können Firmen, Vereine, Behörden, Familien sein, wo eine Person Rollen vergibt, und diese dann für die Organisation tätig werden.

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Die Junktimierung zwischen Handy NR und Netzbetreiber wurde in Europa aus Wettbewerbsgründen BEENDET! Schon alleine aus Europäischen Sicherheitsinteressen müsste dasselbe auch für E-MAIL Adressen gelten. Da GOOGLE derzeit eine quasi Identitäts- Hilfsfunktion bei diversen Anmeldungen hat wird das immer wichtiger. Meine digitale Identität kann auf Dauer nicht im Ausland (TRUMP) gespeichert sein.

Die Anmeldung bei Google hängt ja nicht primär an der E-Mail Adresse sondern am OIDC Protokoll, dass zufällig mit der E-Mail Adresse als Benutzerkennung von Google verknüpft ist.

Dass Menschen dann Google ID aus bequemlichkeitsgründen verwenden ist Google kaum vorzuwerfen. Eine loslösung der E-Mail Adresse vom Provider hätte keinen Einfluss auf die Anmeldung mit und bei Google.

Also Google ID und GMail sind zwei technisch vollständig unabhängige Dinge.

Bei uns ist 4future.mail äquivalent zu Gmail und 4future.id äquivalent zu Google ID

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Ähnlich, wie man seinen Telefonprovider wechseln kann und dabei seine alte Telefonnummer behält ist dieses ja auch bei anderen „IDs“ angedacht. So wird im Bankensektor daran gearbeitet, dass man beim Wechsel des Kreditinstitutes seine IBAN behält. In Deutschland behält man bald sein Kennzeichen, auch wenn man in eine andere Stadt umzieht. Ich denke in diesem Sinne war es mit der Email-Adresse gemeint: mit meiner ichbinbei@gmail.com Adresse von Google weg zu einem anderen Mail-Provider zu wechseln.

Ich versuchs nochmal: Mail Provider ist nicht ID Provider.

Viele verwechseln das, weil man sich mit der E-Mail Adresse bei allen möglichen Services anmeldet. Aber das ist nur „zufällig“ so. Bei der 4future.id kann man auch seine Gmail Adresse hinterlegen, wenn man das gern möchte.

Und bei E-Mail ist es ja schon lange einfach seine Mail Adresse mitnehmen zu können. Eine Eigene Domain kostet irgendwo zwischen 10 und 20 EUR typischerweise und man kann immer und überallhin umziehen.

Die meisten nehmen halt Gmail - weil gratis - und zahlen dann halt mit ihren Daten.

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Nächster Schritt mit 4future.id - Anbindung an WooCommerce (unser Online Shop für Mitgliedschaften) und Woo Subscriptions (Abos) - sowie Memberpress (unsere „PayWall“ - die gewisse Bereiche im Wordpress nur für Mitglieder freischaltet - sowie Preisunterschiede zwischen Mitgliedern und Nichtmitgliedern) ermöglicht.

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Eine Herausforderung die sofort ins Auge sticht: Wir haben aktuell viele Wordpress Benutzer, die mehrere (bis viele) Wordpress UserID’s haben. Wir müssen das für die 4future.id zusammenräumen, weil eine 4future.id genau mit einem Wordpress User verknüpft werden kann. Die automatische Verknüpfung zwischen 4future.id und Wordpress funktioniert über die E-Mail Adresse - und das wird in vielen Fällen schief gehen, weil unterschiedliche E-Mail Adressen genutzt werden.

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So händisch habe ich einmal @Johann_Fuernsinn umgestellt dass alles in der 4future.id ist - das ist aktuell alles noch händische Manufaktur, weil die App parallel dazu entsteht.

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Heute @Thomas_Gessl umgestellt und 4future.me hinzugefügt. Ein Fehler wurde gefunden und behoben (Provisionierung lief in den falschen Pfad).

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Technische Erklärungen ändern nichts an der Problematik. Bei Handys identifizierte die Vorwahl (0699…) den Dienstleister. Diese kann jetzt bei einem anderen Provider unverändert genutzt werden. Wenn ich meine G_MAIL Adresse mitnehmen könnte wie meine Handy Nr. könnten mich alle meine Kontakte (auch sehr alte) nach einen Provider Wechsel immer noch zu 100% erreichen. Nach einer derzeit nötig wären Migration MÜSSTE ich alle meine derzeitigen Kontakte verständigen. ich bin aber immer noch abhängig von der Verarbeitung, und Weitergabe der Änderung (Speicherung meiner Verständigung). Ich verstehe die dringend nötige Abkoppelung von Providern und Dienstleistern aus den USA um einen nötigen Standard einer europäischen Daten- Sicherheit und -Nutzung zu gewährleisten. Vielleicht kann ein „BOT“ diese Umstellung sicher und einfach übernehmen?

Du könntest eine Abwesenheitsnotiz auf Gmail einrichten, die alle die eine Mail dorthin senden benachrichtigt.

Zusätzlich eine Weiterleitung einrichten auf Deine neue 4future.email Adresse. Nach einigen Monaten bzw. einem Jahr wissen sicher alle Bescheid.

Also wenn man möchte, kann man schon mal beginnen.

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