Die NFC-Bankomat-Karte als Fahrkarte bei den Wiener Linien

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Warum so kompliziert, wieder mit spezieller kostenverursachender technischer Infrastuktur (den „Tap and Ride“ Geräten - und dafür stets erforderliche Smartphones, https://www.wienerlinien.at/tapandride) , wenn’s auch viel einfacher ginge :
Mit Netz- oder /und Linien spezifischen Zeitkarten ( für prinzipiell beliebig kurze oder lange Zeiträume ), deren Preise durch Bindung ( z.B. über Ausweisnummern ) an bei vielen Benutzer-Gruppen öffentlicher Verkehrsmittel ohnehin vorhandene und auch mitgeführten Ausweise ( Schüler , Studeneten, Touristen, Pensionisten, Behinderte … ) Gruppenindividuell festgelegt werden könnten.
Diese Fahrwausweise könnten durch verschlüsselte QR-Codes auch maschinenlesbar und fälschungssicher ausgestatttet und trotzdem auf ganz normalem Druckerpapier ausgedruckt ( und bei Verschleiß beliebig oft kopiert ) werden - oder auch nur auf dem Smartphone (oder einem anderem geeigneten und zugelassenen Anzeigegerät ) gespeichert- und bei Kontrollen vorgewiesen- werden.

Solche Fahrausweise könnten sowohl Online erworben und selbst ausgedruckt (oder am Smartphone gespeichert) werden, als auch in jeder anderen vertrauenswürdigen und dafür zugelasserenen Vekaufsstelle ( z,B, wie schon immer in Trafiken, eigenen Kundendienstellen der jeweiliegn Vekehrsunternehmen aber vielleicht auch in manchen Supermärkten ) ausgedruckt und verkauft werden.
Was sich für die Ausstellung der Impfbestätigungen wärend der COVID Pandemie bewährt hat, was sich auch für das regionale und österreichweite Umweltticket bewährt hat, sollte sich doch auch für den Verkauf nur lokal - und zeitlich und örtlich beschränkt - gültiger Fahrkarten - und deren Benützung und Kontrolle, ganz ohne zusätzliche technische Infrastruktur in Haltestellen oder Fahrzeugen neben den jedenfalls immer benötigten Verkaufsautomaten für Fahrkarten , nutzen lassen.

Weil das was Du kompliziert empfindest, die jüngere Generation als selbstverständlich und unkompliziert empfindet. Sie fragen sich warum das nicht schon seit langem so funktioniert.

Es ist einfach praktisch das Handy, dass man immer dabei hat, irgendwo hinzuhalten.

Das ist auch der Grund warum sich Google Pay und Apple Pay durchgesetzt haben. In der jungen Generation fragt man sich, was man mit diesen Plastikkarten eigentlich anfangen soll - die kompliziert sind, weil man auch noch PIN Codes eintippen muss.

Irgendwelche QR Codes ausstellen und herunterladen ist viel komplexer als das Handy beim einsteigen in den Zug irgendwo kurz hinzuhalten.

Dass dabei Datenspuren anfallen und man gläsern wird, wird als weniger problematisch gefunden. Hauptsache bequem ist es.

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Es geht auch ohne Smartphone. Eine NFC-fähige Bankomat-Karte reicht.

Die vorhandenen Fahrkartenautomaten werden durch ein Softwareupdate auch umgerĂĽstet, so dass man dort auf das Papierticket verzichten kann.

Besonders praktisch fĂĽr Touristen.

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Und dmit machen wir uns wieder und noch weiter - als bisher schon, von intenatinalen Konzernen und US-amerikanisvchen Zahlungsdienstleistern abhängig.

Das wollen wir wirkich ?

Und diese „Tap and Ride“ - Geräte müssen dazu nicht erst beschafft - und
vielleicht einmal in jeder Haltstelle und
bei jeder EingangstĂĽr eines Fahrzeuges installiert, und
dort auch regelmäßig geprüft und
fallweise repariert/ausgetauscht werden ?
Das alles verursacht keine zusätzlichen Kosten , benötigt kein zusätzliches Personal und wird nicht dazu führen, dass dann umso dringlicher erforderliche Einsparungsmaßnahmen in Verkehrsbetrieben zur Auflassung der „Zweigleisigkeit“ des Fahrkartenverkaufes und damit zur Auflassung physischer Fahrkarten führen wird ?
Und es würde dann nicht sogar schon für Kinder in der Volkschule „notwendig“ werden, für „virtuelle“ Fahrkarten über ein eigenes Konto und ein eigenes geeignetes Smartphone verfügen zu müssen und es auch bedienen - daher dafür selbst schon gut „lesen, schreiben und rechnen“ - zu können ?

Und wie glaubst Du wohl, wie es den heutigen Jungen ergehen würde, wenn sie eines Tages selbst in die Situation kommen sollten, ein Smartphone nicht mehr bedienen, oder es sich nicht mehr finanziell leisten zu können und/oder auch über kein Konto mehr zu verfügen ?

Eines Tages nur mehr „virtuelle“ Fahrkarten benützen zu können und als Vorraussetzung zur Benutzung öffentlicher Verkehrsmiitel dann über ein Konto, ein NFC-fähiges Kommunikiationsgerät - und (vermutlich) auch einen geeigneten Internetzugang - verfügen zu müssen, ist eines der vielen „Instrumente“ zu weiteren Spaltung unserer Gesellschaft und zukünftiger Gefährdung unserer Demokratie.

Dass dabei Datenspuren anfallen und man gläsern wird, wird als weniger problematisch gefunden. Hauptsache bequem ist es.

Und das wollen wir unterstĂĽtzen, wenn wir solchen Ideen - irgendwann dann sicher nur mehr virtuelle Fahrkarten - vorbehaltlos applaudieren sollten ?

Oder habe ich da nur irgendwelche kritisch gemeinten Anmerkungen in euren bisherigen Beiträgen überlesen oder nicht verstanden ?

Wie soll dann überhaupt noch kontrolliert werden können - wenn schon eine NFC-fähige Bankomatkarte allein genügen würde und ein virtuelle Fahrkarte gar nicht mehr generiert wird, ob ein Fahrgast in einem Fahrzeug das Transportentgelt bereits gezahlt hat bzw. ob er noch in dem Bereich des Liniennetzes unterwegs ist, für den er auch das Transportentgelt bereits bezahlt hat ?

Wäre dann die anonyme Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel überhaupt noch möglich ?

Es wird nur anders werden, wenn wir vergleichbare bequeme Lösungen auch aus Europa anbieten.

Wir sind garde den umgekehrten Weg gegangen. Wir haben alle Bankomatkarten der Banken quasi abgeschafft und durch welche mit Visa/Mastercard Netzwerk ersetzt.

Warum? Weil es für den Kunden Vorteile bietet. Ich kann überall zahlen wo Visa/Master Akzeptiert ist - auch online. Wir haben hier kaum konkurrenzfähige Lösungen - wollen aber mit Verboten arbeiten. Das funktioniert nicht.

Schritt 1) Alternativen anbieten.

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In London und vielen anderen Metropolen zahle ich seit Langem nur noch kontaktlos, per Karte oder NFC am Smartphone. Vielerorts werden die Einzeltransaktionen eines Tages automatisch zusammengerechnet (Fare capping), sodass du am Tagesende nur den fĂĽr dich gĂĽnstigsten Gesamtpreis bezahlst.

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Richtig Werner, es braucht digitale Alternativen für und in Europa. Unter Umständen aufbauend auf dem digitalen Euro?

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Die ursprüngliche Frage/Problem war aber viel mehr, wie dann in Zukunft überhaupt noch „Fahrkartenkontrollen“ erfolgen könnten, wie dann ein konkreter Fahrgast ( ohne im Besitz einer physischen oder virtuellen „Fahrkarte“ zu sein ) noch nachweisen können wird ( bzw. wie er dann „kontrolliert“ werden könnte), ob er das für die benutzte Fahrstrecke geforderte Entgelt auch tatsächlich bezahlt hat.

Die anonyme Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel scheint mit solchen Bezahl-Verfahren dann auch im täglichen Regional- und Kurzstreckenvekehr in Zukunft nicht mehr möglich zu sein.

Ja, auf jeden Fall!!!

Elektronisch.

Die haben dann - vernutlich - aber auch eine ganz andere Tarifgestaltung - z.B. Personengruppen- und Entferungs-unabhängige Pauschal-Preise - und nicht wie bei uns entfernungsabhängige Zonen-Preise mit unterschiedlichen Rabatten für verschiedene Benutzer- bzw. Personen-Gruppen.

Und Schulkinder und andere Personen werden auch dort vernutlich ĂĽber keine eigene Bankomat- oder Kreditkarte und /oder Smartphone verfĂĽgen.
Dürfen die alle dann dort keine öffentlichen Verkehrsmittel benützen ?

Keine Ahnung, was Du damit ausdrĂĽcken willst .
Bitte um etwas mehr Inhalt.

Steht doch im Foto: per NFC der Bankomat-Karte oder des Smartphones. Die hälst Du ans Smartphone des Kontrolleurs und der bekommt seinem Display angezeigt, ob du ein gültiges Ticket hast.

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Es gibt in London Tarfifzonen. Funktioniert problemlos.

Unter 11 Jahren reisen Kinder kostenlos auf Bus, Tube, DLR, Overground und Elizabeth Line, solange sie von einer zahlenden erwachsenen Person begleitet werden.

Von 11 bis 15 Jahren ist die einfachste Lösung für Besucher der Young Visitor Discount: Man kauft eine reguläre Oyster Card (kein Travelcard), lädt Guthaben auf und lässt sie von TfL-Personal an einer Station freischalten.

Die Oyster Card selbst wird mit Bargeld oder einer Karte aufgeladen, das Kind tappt dann einfach selbst. Du brauchst also nur dein eigenes Zahlungsmittel zum Aufladen, das Kind reist eigenständig mit der Oyster.

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Schulkinder unter 11 Jahren dürfen dort also gar nicht allein fahren und irgendwelche Ermäßigungen ( bzw. eigene Tarife ) für Schüler und Lehrlinge ( … ) scheint es dort gar nicht zu geben, wenn ich dich richtig verstanden haben sollte.
Kontrolliert wird dort auch nicht ?

lädt Guthaben auf und lässt sie von TfL-Personal an einer Station freischalten.

Liest sich auch nicht so, als ob das gerade „einfach und bequem“ wäre. Aber auch dort wird sich jemand etwas gedacht haben , als diese Vorgangsweise dort so festgelegt wurde.

Guthaben-Karten könnten allerdings sicherstellen , das anonyme Benutzung dieser Verkehrsmittel auch ohne Bankkonto mit solchen Bezahlsystemen möglich ist.

Unsere (physischen) Streifenkarten waren/sind ja auch nur eine Abwandlung von Guthabenkarten, deren Wert (bzw. Guthaben) durch Entwertung von Streifen (Abstempeln im Entwertungsautomaten) abnimmt - und diese Entwertungen können bei Fahrscheinkontrollen auch geprüft werden, ohne dazu irgendwelche persönliche Daten offen legen zu müssen .

Hier hast Du es konkret aufgelistet:

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Unsere Fahrkartensysteme und Zonenbepreisungen sind auch nicht gerade „einfach“.
Aber das Londoner System, mit unterschiedlichen Verkehrsträgern, für die nicht überall die gleichen „Fahrkarten“ bzw-Ermäßigungen - vergleichbar mit unseren Verkehrsverbünden - gelten und manchen dieser (Netz ?) Karten, die dann 4 Wochen im Voraus mit dafür erforderlichem Foto bestellt werden müssen (also offenbar ähnlich unseren Umwelttickets ), scheint eine spezielle „Wissenschaft“ zu sein , die offenbar erst ein mehrstündiges bis mehrtägiges „Studium“ erfordert, um da halbwegs Durchblick erhalten zu können.

Dafür ist dann aber die Benützung dieser Karten einfach - weil sie tatsächlich dann nur mehr „im Vorbeigehen“ über irgendein Lesegerät gezogen werden müssen, um den jeweiligen Fahrpreis zu bezahlen oder ohnehin Netzkarten sind.

Ja, das gibts in London seit ĂĽber 10 Jahren, hab ich damals verwendet, genial.

Jetzt gibt es das für die ÖBB, sogar kontaktlos, man sagt einfach in der App „Jetzt beginnt meine Fahrt“ und bestätigt die aktuelle Haltestelle. Nach dem Aussteigen beendet man die Fahrt und der günstigste Flex-Tarif wird abgebucht.

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