Eine hohe Strafe wegen einer verspäteten Meldung durch unseren Steuerberater droht

Wir brauchen eure Unterstützung

Diesmal geht es bei 4future nicht darum, etwas Neues aufzubauen. Wir brauchen Unterstützung, um uns rechtlich verteidigen zu können.

Bei mir persönlich geht es um 12.000 Euro. Auch gegen die 4future business GmbH wurde ein weiteres Verfahren angekündigt. Begonnen hat es mit einer versäumten Meldung unseres damaligen Steuerberaters. Mittlerweile geht es um den Vorwurf eines vorsätzlichen Finanzstrafdelikts.

Wie konnte es dazu kommen?

Bis voriges Jahr hätte ich selbst mit dem Begriff „WiEReG“ wenig anfangen können.

Das Wirtschaftliche Eigentümer Registergesetz verpflichtet Unternehmen und Organisationen vereinfacht gesagt dazu, dem Staat zu melden, welche natürlichen Personen letztlich hinter ihnen stehen.

Auch wir hatten diese Meldepflicht – und hatten unsere damalige steuerliche Vertretung mit den notwendigen Meldungen beauftragt.

Im Grunde werden bei uns Daten gemeldet, die der Staat bereits in zwei öffentlichen Registern vorliegen hat. Auf der einen Seite dem Firmenbuch - auf der anderen Seite dem Vereinsregister.

Im Zuge einer Übersiedlung und der späteren Pensionierung unseres damaligen Steuerberaters gingen dort offenbar Schreiben der Finanzverwaltung verloren bzw. wurden nicht bearbeitet. Wir erfuhren davon zunächst nichts.

Als wir davon Kenntnis erlangten, haben wir sofort reagiert.

Zu diesem Zeitpunkt war bereits eine Strafe verhängt worden. Unsere damalige steuerliche Vertretung hat uns diese Strafe nachträglich ersetzt.

Damit hielten wir die Sache zunächst für erledigt.

Leider war sie das nicht.

Jetzt lautet der Vorwurf: Vorsatz

Heute wird uns nicht mehr nur vorgeworfen, eine Meldung versäumt zu haben.

Der Vorwurf lautet, vorsätzlich gehandelt zu haben – also vereinfacht gesagt: Wir hätten von unserer Verpflichtung gewusst und uns bewusst dafür entschieden, sie nicht zu erfüllen.

Das passt aus unserer Sicht nicht zum tatsächlichen Ablauf.

Wir hatten eine professionelle steuerliche Vertretung mit den Meldungen beauftragt. Von den entscheidenden Schreiben erfuhren wir nicht. Und als wir davon Kenntnis bekamen, reagierten wir sofort.

Ob daraus rechtlich tatsächlich Vorsatz abgeleitet werden kann, wollen wir nicht beurteilen.

Dafür brauchen wir einen auf Steuer- und Finanzstrafrecht spezialisierten Rechtsanwalt.

Das Problem: Recht haben kostet Geld

Bei mir persönlich stehen 12.000 Euro im Raum. Welche Größenordnung bei der 4future business GmbH auf uns zukommt, wissen wir noch nicht. Das Einschreiben ist noch unterwegs.

Eine professionelle Vertretung in einem Finanzstrafverfahren wird voraussichtlich mehrere tausend Euro kosten. Wie viel genau, lässt sich nicht seriös vorhersagen – das hängt vom Verlauf des Verfahrens ab. Wir müssen Akteneinsicht nehmen, Schriftsätze aufsetzen und es wird voraussichtlich auch eine Verhandlung dazu stattfinden.

Und selbst wenn wir am Ende Recht bekommen, werden uns diese Anwaltskosten grundsätzlich nicht ersetzt. Das ist im Verwaltungsstrafrecht so in Österreich und wird schon seit langem kritisiert.

Genau darin liegt unser Problem.

Ich arbeite sowohl im Vorstand der 4future.foundation als auch als Geschäftsführer der 4future business GmbH ehrenamtlich und unbezahlt. Zusätzlich habe ich der Gesellschaft neben 48% des Grundkapitals auch bereits 5.000 Euro privat als Darlehen zur Verfügung gestellt.

Die Foundation hält 52 % der Gesellschaft, ich selbst 48 %. Die GmbH befindet sich nach unserer Neuaufstellung im letzten Jahr noch im Aufbau und verfügt nicht über die Reserven, um ein solches Verfahren einfach aus der Portokasse zu bezahlen.

Deshalb bitten wir um Hilfe

Die 4future.foundation möchte die Kapitalbasis ihrer mehrheitlich gehaltenen Gesellschaft stärken und damit auch die notwendige professionelle Rechtsvertretung ermöglichen.

Dabei könnt ihr uns auf drei Arten helfen:

Mit juristischer Unterstützung:
Wenn sich eine Rechtsanwältin oder ein Rechtsanwalt mit Erfahrung im österreichischen Steuer- und Finanzstrafrecht findet, die oder der uns pro bono oder zu reduzierten Konditionen unterstützt, wäre das die unmittelbarste Hilfe.

Mit einem Kontakt:
Wenn ihr jemanden kennt, der für einen solchen Fall der richtige Ansprechpartner sein könnte, stellt bitte den Kontakt her.

Mit finanzieller Unterstützung:
Jeder Beitrag hilft uns dabei, die notwendige rechtliche Vertretung zu finanzieren.

Ein fixes Finanzierungsziel nennen wir bewusst nicht, weil heute niemand seriös sagen kann, welchen Aufwand das Verfahren verursachen wird.

Aber eines können wir versprechen:

Alles, was wir für diese Auseinandersetzung nicht benötigen, bleibt bei der 4future.foundation und fließt vollständig in ihre Projekte und die Weiterentwicklung.

Es gibt keine Ausschüttung an mich.

Wir werden außerdem transparent darüber berichten, wie sich die Angelegenheit entwickelt und wofür die Unterstützung verwendet wird.

Ich möchte nicht behaupten, dass wir sicher Recht bekommen werden. Das muss ein rechtsstaatliches Verfahren klären.

Aber ich möchte auch nicht sagen müssen:

„Wir können uns die Verteidigung nicht leisten, also zahlen wir eben.“

Deshalb bitte ich euch diesmal um Unterstützung.

Raiffeisen Bank Wienerwald e.Gen.
IBAN:
AT53 3266 7000 0002 6252
lautend auf 4future foundation
BIC: RLNWATWWPRB

oder

Vielen Dank.

Werner Illsinger
für die 4future.foundation

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Wie wärs parallel mit der Volksanwaltschaft Kontakt auf zu nehmen?

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