Laut den aktuellsten Daten vom 8. August 2026 befinden sich 10.876 bis 10.920 Starlink-Satelliten im Erdorbit. SpaceX plant weiterhin regelmĂ€Ăige Starts, sodass sich diese Zahl in den kommenden Tagen und Wochen weiter erhöhen wird
Echt schlimm wie wieder was verschlafen wird.
Bei uns am Land gibtâs keine Aussicht auf Glasfaser. Fast hĂ€tte ich mir schon Starlink besorgt. Die Abneigung ist dann aber doch zu groĂ.
MĂŒssen wir halt noch 3 Jahre warten. Aber wer weiĂ wie gut bzw schlecht das dann funktioniert, wo doch die US-Konkurrenz die zig-fache Energie hinein stecktâŠ
Man bekommt nicht das, was man will. Man bekommt das, was man misst.
Ein schönes Beispiel dafĂŒr ist der Glasfaserausbau in Ăsterreich.
Wir messen und fördern unter anderem nach âBuildings passedâ. Vereinfacht gesagt: Wie viele GebĂ€ude liegen so nahe an der Glasfaserinfrastruktur, dass sie grundsĂ€tzlich angeschlossen werden könnten?
Und darin sind wir ziemlich gut.
Das Problem ist nur: Von âGlasfaser liegt irgendwo in der NĂ€heâ kann man noch nicht besonders schnell ins Internet.
Der aufwĂ€ndige und teure Teil kommt nĂ€mlich danach: die letzten Meter vom Verteiler bis zum Haus. DafĂŒr muss man graben, Leitungen verlegen und tatsĂ€chlich einen Anschluss herstellen.
Andere LĂ€nder haben andere Anreize gesetzt. In Spanien oder Zypern wurde stĂ€rker danach gefördert, wie viele GebĂ€ude tatsĂ€chlich angeschlossen werden. Und siehe da: Dort findet man FTTH heute selbst in Orten, in denen man es in Ăsterreich kaum erwarten wĂŒrde.
Das Faszinierende daran: Es braucht dafĂŒr gar keine böse Absicht.
Wenn ich Telekommunikationsunternehmen dafĂŒr belohne, möglichst viel Glasfaserinfrastruktur an möglichst vielen GebĂ€uden vorbeizufĂŒhren, dann werden sie genau das tun.
Wenn ich sie dafĂŒr belohne, möglichst viele GebĂ€ude tatsĂ€chlich anzuschlieĂen, werden sie hingegen versuchen, möglichst viele GebĂ€ude anzuschlieĂen.
Wir haben mit öffentlichem Geld Glasfaserausbau gefördert und damit vielerorts hervorragend ausgebaute Netze geschaffen.
Was die Menschen eigentlich wollten, waren hervorragend angeschlossene HĂ€user.
Das ist nicht dasselbe.
Vielleicht sollten wir deshalb bei jeder KPI zuerst eine ganz einfache Frage stellen: Wenn diese Zahl morgen hervorragend aussieht â haben wir dann wirklich erreicht, was wir erreichen wollten?
Oder war der Zweck vielleicht ein ganz anderer â und es ging gar nicht darum, möglichst viele HĂ€user mit Glasfaser zu versorgen?
Starlink deckt die Welt ab, soweit ich verstehe will das europĂ€ische Projekt vor allem Europa abdecken. Dass sie das tun, finde ich gut und begrĂŒĂenswert. Vor allem fĂŒr Gebiete, die mit Internet sonst schwer erschlossen werden können.
Wenn man nicht mit etwas beginnt, kann auch nichts daraus werden.
Funktionieren auch die Internet ZugĂ€nge ĂŒber Mobilfunk Netze nicht?
Mir reichte bisher was der A1 Festnetzanschluss kann.
EuropÀische Alternative zu STARLINK:
Das europĂ€ische Pendant zu Starlink ist vor allem das Satellitennetzwerk IRISÂČ. Dieses Projekt der EU zielt darauf ab, ein sicheres, unabhĂ€ngiges und leistungsfĂ€higes Satellitenkommunikationsnetz aufzubauen, das insbesondere fĂŒr staatliche Nutzer wie Behörden, Verteidigung und Katastrophenschutz konzipiert ist. IRISÂČ nutzt eine Multi-Orbit-Lösung (LEO, MEO, low LEO) und soll ab 2029 schrittweise erste Dienste anbieten. Die EU investiert hierfĂŒr ĂŒber 15 Milliarden Euro, um die AbhĂ€ngigkeit von US-amerikanischen Anbietern wie Starlink zu verringern
.
Ein weiteres wichtiges europĂ€isches Projekt ist OneWeb, das in Kooperation mit Eutelsat betrieben wird. OneWeb bietet bereits jetzt ein globales Netzwerk aus Low Earth Orbit (LEO) Satelliten und arbeitet mit europĂ€ischen Telekommunikationsunternehmen zusammen, um maĂgeschneiderte Lösungen fĂŒr Europa anzubieten. Allerdings ist OneWeb im Vergleich zu Starlink deutlich kleiner und weniger mobil einsatzbereit
.
ZusÀtzlich gibt es Initiativen wie SES, das eigene MEO-Satelliten entwickelt, die zwar eine höhere Latenz als LEO-Satelliten aufweisen, aber bereits im Einsatz sind und schneller ausgebaut werden können.
Ich wohne ca. 5km vom WĂ€hlamt Pressbaum weg. Glas endet ca. 1km von mir entfernt (FTTC = Fiber to the Curb) - von dort geht das alte Telefonkabel zu mir ins Haus. Ich habe eine 4-Draht Leitung damit ich ĂŒberhaupt auf eine halbwegse Geschwindigkeit komme. Nominal habe ich 100MBit/20MBit.
Das Problem ist aber dass die Leitung öfter âzusammenfĂ€lltâ und dann gar nichts mehr geht.
Mobilfunk: EInzig verfĂŒgbarer Anbieter ist A1 - das geht im Haus halbwegs. SpaĂ macht es aber bezĂŒglich Geschwindigkeit auch keinen. Alle anderen Anbieter haben hier kein Netz.
Achja - Pressbaum liegt 15 Minuten von Wien weg - nicht irgendwo in der Pampa.
Vis a vis ein Schacht, dort laufen HighSpeed Glasfasser Stammleitungen durch. Immer wieder werden Firmen dort mit Glasfasern angeschlossen. Maulwurf vom Haus bis dorthin?
U.a. werden auch die ARUâs von dort versorgt.
Meine 2 Draht Kupferleitung ist etwas ĂŒber 400m vom ARU entfernt.
PS: Kannst nicht eine Drohne zur Glasfaser VerlÀngerung benutzen, soll angeblich ja funktionieren. ![]()
