Nextcloud Client for Mac

Ich habe @Andreas_Kunar s Frage einmal im Nextcloud Support Forum gestellt:

Es gibt ein Package File für Mac 13 und 11+ zum herunterladen. Es gibt eine Nextcloud Files App im Apple Store (aber nur für iPhone) - es scheint keine für Mac zu geben.

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Man kann über eines der WebDAV-Tools aus dem APPLE Appstore inkl Snyc mit Macos auf Nextcloud Drive zugreifen.

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Möglich, aber native Support der Netcloud App wäre ja da. Die Frage ist, warum man eine App in den Store stellt, die andere aber nicht (downloadbar von der Website ist sie ja).

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Hier findet man jeweils die aktuellsten Pakete zum download. Nextcloud Files in der aktuellen Version läuft absolut zuverlässig bei mir auf zwei Macs seit Monaten.

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Ich weiß, dass es dort downloadbar ist, @Andreas_Kunar möchte aus Qualitätsgründen auf seinem Rechner keine Pakete installieren, die nicht aus dem Apple Store kommen.

Da Nextcloud Talk im Store verfügbar ist, sollten die das doch auch mit den Files zusammenbringen (OwnCloud Client ist drin).

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Der Hauptgrund ist wohl technischer Natur: Apples Mac App Store verlangt, dass alle Apps in einer Sandbox laufen. Der Nextcloud Desktop-Client braucht aber tiefen Zugriff auf das Dateisystem, um die Synchronisation zu ermöglichen, Dateien beliebig zu lesen und zu schreiben, und sich in den Finder zu integrieren (Overlay-Icons, Kontextmenü). Diese Anforderungen sind mit Apples Sandbox-Restriktionen schwer vereinbar.

Man könnte als Workaround den Zugriff über die Nextcloud-Weboberfläche oder über WebDAV mit einem nativen macOS-Client (Finder: “Mit Server verbinden”) machen, allerdings ohne automatische Synchronisation.​​​​​​​​​​​​​​​ und nicht sehr sexy.

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Nur zur Erklärung meines “Warum unbedingt AppStore” beim Mac:

  • Wenns eine einfache Applikation über normale APIs ist (z..B. LM-Studio, VSCode, Docker-Desktop,), dann hab ich kein Problem mit dem Installieren per Homebrew. Homebrew und kein File-Download deshalb, weil der Mac anders als Windows/Linux kein “uninstall” hat. Und Homebrew eben auch ein Uninstall hat.
  • Wenn sich etwas doch ziemlich tief ins Betriebssystem reinhängt - hier als Sparse+On-Demand Filesystem - dann hätte ich gerne eine über den AppStore verifizierte Version. So wie es eben der OneDrive brav macht. Auch deshalb, damit es mit dem nächsten MacOS Update wahrscheinlich auch noch geht - der “vetting” Prozess des AppStores überprüft, dass keine unsichern Tricks angewendet werden. Meine Daten - mit welchem externen Speicher auch immer synchronisiert - sind für mich absolut kritisch und kein Bereich für Experimente.

Da wir ja versuchen Alternativen zu den US Cloud Anbietern zu haben und das für Dich wichtig ist, sollten wir versuchen Druck auf die Nextcloud Jungs und Mädchen aufzubauen, damit sie sich den Prozess mit Apple antun.

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… was nicht ohne Ironie ist: eine digital souveräne Lösung über den App Store eines US-amerikanischen Tech-Konzerns beziehen zu wollen :grinning_face_with_smiling_eyes:

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Ganz souverän wird es erst, wenn die Apple Jünger auch auf Linux umsteigen. Ich sehe das als Zwischenschritt :slight_smile:

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By the way, der Owncloud Client sollte eigentlich auch für Nextcloud funktionieren :wink:

Was mir auffällt - warum entwickelten die Entwickler von NextCloud noch kein Deinstallations-Script? Solches gibt es bei etlicher Mac Software die nicht über App Store vertrieben wird.
Da hilft nur etwas Gewusst Wo und “Find Any File“ - nur wer kennt sich da schon in der Tiefe aus?

Dazu würde noch das Gegenstück zu wine / CrossOver fehlen - MacApps auf Linux laufen zu lassen.
Und jemand der ohne zusätzliche Fummelei den Mac Desktop nachbaut.

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Nun, die Entwickler von Nextcloud sind „die Community“ - und natürlich die Netxtcloud GmbH.

Also jeder kann das machen - Just pull …

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Dazu bin ich zu wenig mit dieser Materie befasst, da lass ich lieber Wissenden den Vortritt.
Mich wundert nur, dass es nicht schon längst so ein Scrtipt gibt. Ich kenne einige Software, da ist so ein Script im Installations-Container gleich mit eingepackt.
Wer sonst, als die Softwareentwickler wissen ganz genau wo ihr Installationsscript Veränderungen durchführt und was bei Deinstallation zu löschen sei.

Hier die Antwort:

As off writing, the Nextcloud desktop client cannot be distributed on the Mac App Store yet. The reason is still missing compliance with some of the Apple review guidelines due to some technical features.

But we are working on it! We acknowledge the significance of distribution via the Mac App Store for our users on macOS. Also, there is a real demand by our customers as well, especially those with customizations. And we made big leaps in the recent months to approach this goal. The recent introduction of the app sandbox with version 33.0.0 is one of those necessary measures. Further, we might get rid of the QtWebEngine shipped as part of our app for some enterprise sign-in scenarios due to server side changes. That might not just reduce the app size a lot but also remove a big blocker for Mac App Store distribution which prohibits custom web rendering engines like that.

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Danke Werner - die Apple Review Guidelines sind nach meiner Meinung keine Schikane sondern eben Qualitätssicherungsmassnahmen des App Stores (z.B. kein selbstmodifizierender Code,…). Für mich eben ein Vorteil dieser Plattform, speziell für sehr tiefreichende Systemapplikationen.

Der Vergleich mit Wine,… hinkt völlig für Systemprogramme wie NextCloud als replizierende Sparse-Filesystem-Extrension für MacOS. NextCloud ist KEINE klassische App. Mit selbst installierten Open-Source Apps in den üblichen MacOS Sandboxes und über Homebrew hab ich normalerweise keine Probleme.

Die meisten Mac Benutzer akzeptieren die Einschränkungen eines relativ strikten Systems, haben deswegen überhaupt MacOS.

Ich bin eben mit MacOS WEIT produktiver als mit Linux. Ja, ich verwende auch täglich LINUX auf meinen Raspberry Pis, NVIDIA Jetsons, DGX Spark und VMs, manchmal sogar im GUI und nicht nur per SSH - ich bin nicht “religiös”. Bzgl. Windows - ich will meinen letzten native-Windows Rechner loswerden: habe schönen, wenig gebrauchten, Surface 7 15” SnapDragon X Elite Laptop günstig zu verkaufen (er kann auch sehr gut Linux im WSL2, aber keine Nikon Z8/Z9 Raw-Files verarbeiten bzw. keinen native Lightroom Classic)!

Selbstmodifizierender Code scheint nicht das Problem zu sein. Aber Apple mag wohl keine Web rendering Engines in einer App. (warum auch immer) - und die scheinen für SSO gebraucht worden zu sein.