Open Source ist nicht das Problem, sondern sein Missbrauch durch Konzerne

Open Source ist nicht das Problem, sondern sein Missbrauch durch Konzerne | heise online

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Konzerne kontrollieren Märkte strategisch mit Open-Source-Software. Die Community macht dabei mit und merkt nicht, dass das System kleine Anbieter verdrängt.

Ja, Golo spricht da ein paar Wunde Punkte an.

  • Wissen soll allen Menschen gehören und frei zugänglich sein (OpenSource)

  • Code zu schreiben bedeutet viel Arbeit

  • andere verdienen mit Open Source viel Geld oder ersparen sich damit viel Geld, profitieren somit davon, das jemand umsonst gearbeitet hat.

  • Warum soll man bezahlen, wenn es etwas gratis gibt?

  • Wenn es von einem Laien kommt (privater Open Source Entwickler), braucht doch nichts bezahlen.

Die Gratis-Mentalität macht schon Problem. Uns das sehen wir ja auch bei Vereinen:

  • im Fitness-Studio wird viel Geld ausgegeben, bei Sportvereinen braucht man ja nicht so viel zahlen, die machen das ja ehrenamtlich
  • Bei einer Firma zahlt mal viel Geld für einen KI-Workshop oder Vortrag, wenn das ein Verein ehrenamtlicher macht, ist das doch umsonst, warum wollen die dann nicht Geld (z.B. Spenden haben).

Die Arbeit ist auf beiden Seiten übrigens die Selbe: so wohl der KI-Referent einer Firma als auch jemand, der in einem Verein einen Vortrag über KI hält verwenden sehr viel Zeit darauf, sich in das Thema einzuarbeiten, die Präsentation vorzubereiten und den Vortrag zu halten.

Genau so verhält es sich auch bei Open Source.

Wer von uns hat schon mal für ein Open Source Projekt, das er häufiger nutzt, etwas gespendet?

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Wissentlich mit der Crossover Lizenz (verlängere ich immer wieder) das wine Projekt.

UTM Lizenz gekauft obwohl frei erhältlich - inwieweit QEMU Entwickler auf Geld dadurch erhalten entzieht sich meiner Kenntnis.

Apple selbst verwendet etliche OpenSource Pakete, gibt Teile des macOS und Darwin frei.

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Mach ich regelmäßig. Wenn ich ein Open Source Tool finde das mir Arbeit und Zeit spart dann spendiere oder spende ich was.

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Muss zu meiner Schande gestehen, dass ich auch schon gespendet habe. Ist aber nicht repräsentativ - wenn ich mich im Bekanntenkreis umhöre.

Alleine, dass der VLC sich allen monetären Verlockungen bisher widersetzt, ist schon erstaunlich.

Linux Mint - ja, die haben auch einen stetigen Cashflow an Spenden. Bei den anderen Produkten - die hab ich nicht so am Schirm

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Ich glaube dass die Herausforderung allgemein ist. Viele Menschen denken sich bei allen möglichen Dingen: Das wird schon wer machen.
Die großen Konzerne erkennen das und springen dann ein, weil sich niemand aus der Gesellschaft findet. Die großen Konzerne schreiben dann bereitwillig Software, Gesetze, oder machen andere Dinge. Ganz selbstlos natürlich.

Man kann den Konzernen keinen Vorwurf machen. Man muss sich das selbst vorwerfen - und das ist unbequem.