Welchen Schutz vor Social-Media-Plattformen bräuchten alle Altersgruppen? Es gibt eine viel beachtete neue Studie, die aufzeigt, wie Social-Media-Feeds die Spaltung eines Landes mitantreiben können. Die Ergebnisse legen auch nahe, weshalb Social-Media-Konzerne begrenztes Interesse haben könnten, gesellschaftlich weniger schädliche Algorithmen zu bauen.
Studien wie diese verdeutlichen: Wir müssen allgemein über die gesellschaftliche Auswirkung von Social Media sprechen – nicht nur für Jugendliche.
Aber grundsätzlich gibt es schon Hinweise, dass diese Plattformen generationenübergreifend ein Problem sein könnten – dass aufmerksamkeitsfördernde Krawall-Algorithmen potenziell negative Auswirkungen auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt, somit die Stabilität einer Demokratie haben.
Stimme ich Dir absolut zu. Aber nicht nur für Social Media. Alles, was aus dem Internet, der Zeitung, dem Fernsehen, dem Radio und der KI kommt.
Ich kenne nur wenige Menschen, die mit der Komplexität der Informationsflut umgehen, sich einen entsprechenden Deutungskontext verschaffen und Spreu von Weizen trennen können.
Bei Social Media gibt es ja mit Mastodon bzw. Systemen im Fediverse eine weniger problematische Plattform. Dort werden Nachrichten chronologisch in die Timeline gespült, nicht nach Vorlieben.
Wie jede Technologie kann Social Media (und wird es ja auch) zum Nachteil der User betrieben werden. Social Media von Musk und Zuckerberg und auch TikTok sind die mit Abstand am meisten toxischen Plattformen im Internet.
Jede Technologie wird jedenfalls immer zum Nutzen der Betreiber dieser Plattformen betrieben - und dieser Nutzen besteht zunächst primär in der Erzielung von Gewinn und Einkünften für die Betreiber und seit einiger Zeit auch in der expliziten Unterstützung genehmer politischer Ansichten und Strömungen - und damit der expliziten Ausübung von politischem Einfluss und politischer Macht - ohne dazu aber demokratisch legitimiert worden zu sein und dafür über ein erteiltes politisches Mandat zu verfügen.
Beim Fediverse ist das nicht der Fall. Zwar gibt es auch einen Mastodon Fork den Trump für seine Truth Social Plattform verwendet, aber das ist halt dann der Nachteil von Open Source, jeder kanns verwenden.
Der Algorithmus von Twitter nun X schwemmt einen, ungefragt all den Müll (Schwurbler, Anti-Impfkampagnen, ru Trolle, Rechts/Links-Exrteme, Orbanisten, Trumpisten, Corona-Leugner, usw.) in die Timeline! Besonders auf X ist das Pareto Prinzip offensichtlich - 20% Lesbares / 80% Schrott, verbaler Buchstaben-Müll.
Mastodon und BlueSky sind eine Erholung dagegen. Leider sind noch Etliche die ich nicht vermissen will, auf X verbleiben, sonst wäre ich eh schon weg.
Ich bin dort sogar registriert.
Habe insgesamt auf 3 Mastodon Instanzen einen Account - und eine “Brücke“ zu BlueSky.
Bei https://wsocial.eu/ meldete ich mich nun als Interessent an.
Nur wird das nun schon fast zu viel des Guten
@Roland_Giersig zumindest hier in die 4future rein verlinken könnte man das schon!
Ich würde sie auf mastodon.4future.community übersiedeln. Das passt am besten zu unserer Domainstruktur, denke ich.
Bzw. müsste man eine neue Instanz unter mastodon.4future.community erstellen, dann müssten alle Userinnen von digisociety.social ihre Accounts dorthin übersiedeln, mit Weiterleitung von der alten Domain. Die bleibt dann read-only laufen, bis alle drüben sind bzw. bis wir den Stecker ziehen.
Das ist leider nicht so elegant wie in Bluesky gelöst, wo man den Handle leicht wechseln kann…
Bitte nicht schon wieder umziehen, würde bei mir einen Rattenschwanz an Korrekturen auslösen!
Mach einfach eine Weiterletitung von mastodon.4future.community auf digisociety.social - das würde IMHO schon genügen.
Da wir eine Markentransfortmation hin zu 4future machen, müssen wir alle Hinweise auf alte Marken wie Digital Society, ClubComputer, ccc oder NGWork entfernen.
Wir können nur von den alten Marken auf die neuen Marken umleiten. So wie wir die Webseite von clubcomuter.at auf 4future.work umleiten.