Stromausfall in Teilen Berlins könnte bis Donnerstag dauern

Zehntausende Menschen sind davon betroffen. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung

https://www.derstandard.at/story/3000000302738/stromausfall-in-zehntausende-haushalte-in-berlin-ohne-strom-und-heizung?ref=seite1_entdecken

Der Strom war Samstagfrüh in den Stadtteilen Nikolassee, Zehlendorf, Wannsee und Lichterfelde ausgefallen. Betroffen waren laut Stromnetz Berlin 45.400 Haushalte und 2.200 Gewerbebetriebe. Ursache ist der Brand an der Kabelbrücke zum Kraftwerk Lichterfelde. Dadurch seien mehrere Hochspannungskabel beschädigt worden.

Aufgrund der entstandenen erheblichen Schäden wird die Reparatur der Kabel sehr lange dauern", teilte Stromnetz Berlin mit. „Wir rechnen mit einer vollständigen Wiederversorgung aller Kundinnen und Kunden bis kommenden Donnerstagnachmittag (8.1.2026).“

Wegen des Stromausfalls funktionieren viele Heizungen nicht. Auch der Mobilfunk ist gestört. Im betroffenen Gebiet haben Geschäfte geschlossen, Ampeln sind ausgefallen. Wenn die Lage über Tage andauert, müssen viele Menschen überlegen, ob sie woanders Unterschlupf finden. Feuerwehrsprecher Adrian Wentzel sagte: „Es ist ein deutlicher Unterschied zum Sommer: Es wird um 16 Uhr dunkel, es wird kalt.“

Der Mobilfunk “ist gestört” - ist vermutlich gewaltig untertrieben, weil alle Mobilfunkstationen nach einigen Stunden ohne Energiezufuhr aus dem öffentlichen Energieversorgunsgnetz “tot” sind - nicht mehr funktionieren.
Private Kommunikation ist daher im Bereich - und auf die Dauer - dieses Stromausfalles fast nirgends mehr möglich - auch nicht über Internetanschlüsse im Festnetz. Nur Sprachkommunikation über alte Endgeräte, die ihre Energieversorgung noch über Kupferleitungen zur Telefonzentrale aus der dortigen “Amtsbatterie” - bzw. der dortigen Notstromversorgung erhalten, steht vermutlich noch zur Verfügung.
Und - ganz nebenbei - werden durch den Stromausfall auch fast alle Wohnhochhäuser unbewohnbar , weil die Überwindung von vielleicht 20 Stockwerken bis zur eigenen Wohnung wohl nur die wenigsten ohne Aufzug schaffen werden.

Zu umfassenden Landesverteidigung in Österreich sollte daher auch die kontinuierliche Überwachung und Bewachung aller Objekte der technischen Infrastruktur gehören , um solche Unfälle bzw. Anschläge , die zu so weitreichenden Ausfällen - wie in Berlin - führen könnten, möglichst rechtzeitig erkennen, und vielleicht sogar vermeiden, zu können.

Stromausfall in Berlin vorsätzlich mit Brandsätzen verursacht

7000 Haushalte sind wieder am Netz, bei rund 38.000 Haushalten und mehr als 2000 Gewerbekunden fließt der Strom noch nicht

https://www.derstandard.at/story/3000000302775/stromausfall-in-berlin-7000-haushalte-wieder-am-netz

Ein großflächiger Stromausfall im Südwesten der deutschen Hauptstadt Berlin mit zehntausenden betroffenen Haushalten ist nach Angaben von Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) mit Brandsätzen verursacht worden. Es handle sich eindeutig um eine Vorsatzhandlung, sagte sie am Sonntag. Die betroffene Brücke am Teltowkanal, an der fünf Hochspannungs- und zehn Mittelspannungskabel zerstört worden seien, sei „mit Brandsätzen versehen worden“.

Zudem hast dort weder Wasser noch Heizung!

Daher wird es bei Versorgungsnetzen immer wichtiger, dass diese tatsächlich Netze sind und das auf allen Ebenen!
Wenn ein Netzknoten ausfällt sollte immer noch Einspeisung von anderer Stelle möglich sein.

Im Grund macht es das Internet vor!

Wir sehen hier wie verwundbar unsere Infrastruktur ist. Ich würde hier nicht ganz ausschließen, dass hier staatliche Akteure am Werk waren, wie bei anderen Ausfällen der Infrastruktur.

Gestern habe ich wieder von einem russischen Schiff gelesen, dass mit einem Anker im Wasser erwischt wurde, wie es Unterseekabel „versehentlich“ abgerissen hat.

Ich weiß nicht was noch alles passieren muss, dass unsere Herrschaften ihren Hintern hochbekommen?

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Oder besser noch :

Es sollten sich die über diesen Netzknoten versorgten Netzteile - wenigstens für die Aufrechterhaltung einer Notversorgung - selbständig durch aus eigenen Kleinkraftwerkem bzw über Notstromggregate und (irgendwann einmal) auch aus Batterien möglichst autark versorgen können.

Denn die “Einspeisung von anderer Stelle” hat gleich zwei Haken :

  1. Die Lage einer derartigen Querverbindung für die “Einspeisung von anderer Stelle”
    Ein Unfall/Anschlag könnte eine derartige Querverbindung vollkommen wirkungslos werden lassen, wenn der “richtige” Netzknoten bzw. zumindest eine Hauptleitung von diesem Ausfall betroffen wäre, der/die nach der Querleitung auf dem Leitungsweg zu den Verbrauchern liegen würde.
  2. Setzt die “Einspeisung von anderer Stelle” - bzw. eine Einspeisungsmöglichkeit im Störungsfall - stets (und überall im Netz ! ) verfügbare freie Leitungskapazitäten und immer verfügbare ( aber nicht genutzte) Produktionskapazitäten mit ausreichenden Produktionsmöglichkeiten ( Wasserführung , Sonneneinstrahlung, Windstärke .. ) voraus, um die ausgefallenen Netzbereiche (über nur im Störungsfall genutzte “Querverbindungen”) auch tatsächlich versorgen zu können , ohne die Netzstabilität in anderen (ungestörten) Netzbereichen dadurch zu gefährden.

Ich halte daher das Konzept der sich - auch im störungsfreien Normalbetrieb - möglichst autark selbst versorgenden Netzbereiche, mit dem Ziel, den über übergeordnete Knoten ( z.B. auch Trafostationen) fließenden Strom zu minimieren ( und vielleicht irgendwann sogar auf Null Ampere zu bringen), sowohl zur langfristigen Aufrechterhaltung der Netzstabiliät, als auch zur Begrenzung der Auswirkungen allfälliger Ausfälle in (bzw. Anschläge/Angriffe auf) öffentliche Versorgungsnetze für elektrische Energie, für viel zielführender - auch wenn sich solche Ideen derzeit noch mehr nach Science-Fiction anhören.

Ich habe auch den Eindruck , das hier noch nicht ausgeschlossen werden kann, dass eine “ideologisch linke” Täterschaft ( “linksextreme Terrorristen” - wie in manchen Meldungen schon zu lesen war) , nur vorgeschoben worden sein sein könnte, um tatsächliche Interessen der “Drahtzieher” , die mit den eigentlichen Tätern gar nichts zu tun haben müssen, zu verschleiern.
Ich würde derzeit hier weder russische Interessen , noch die deutsch- nationale Rechte, aber auch nicht US-Interessen oder “Amokläufer” unter “Umweltkämpfern” ausschließen.
Bemerkenswert ist mittlerweile die immer wieder zu findende Formulierung “mutmaßlich linksextreme Terroristen“ für die Beschreibung der Täter.
Das hört sich jedenfalls jetzt viel vorsichtiger an, als in den ersten Meldungen.

Ich weiß nicht was noch alles passieren muss, dass unsere Herrschaften ihren Hintern hochbekommen?

Sie werden “ihren Hintern hochbekommen” - wenn auch jeder von uns “seinen Hintern hochbekommt” - und bereit ist, die Kosten für die Stärkung der Resilienz unserer technischen Infrastruktur zu verstehen und - entsprechend seiner individuellen Leistungsfähigkeit - auch zu tragen.

Sie müssen ja gar nicht vorgeschoben sein. Ich mag nicht spekulieren, aber ich habe eine Dokumentation gesehen, dass russische Agenten sowohl rechte wie auch linke Gruppen in Deutschland unterlaufen, und für sich beeinflussen.

Laut der Hufeinsentheorie ist es auch egal ob sie rechts oder links sind, im Grunde berührt sich z.B. BSW und AfD in vielen Dingen. Die Ideologie ist gleich verwirrt auf beiden Seiten. Beide sind extrem Russland Freundlich und meinen, dass es dort eine viel freiere Gesellschaft gibt, wie in Europa? Oder gefällt ihnen dass dort ein „starker Mann“ sagt wo es langgeht. Ich weiß es nicht.