Cyberangriffe können mit KI-Tools schneller und effizienter durchgeführt werden. Das trifft Privatpersonen ebenso wie Betriebe – die beim Setzen von Gegenmaßnahmen aber noch zögern
Mitte Mai veröffentlichte die GTIG ihren neuen Bericht „AI Threat Tracker“, in welchem dargelegt wird, wie im Bereich der Cybersecurity Angreifer und Verteidiger gleichermaßen KI nutzen.
Die wachsende Bedrohung spiegelt sich auch in Zahlen deutlich wieder: Laut einer aktuellen Umfrage von Deloitte unter rund 350 österreichischen Mittel- und Großunternehmen hat sich die Zahl der Ransomware-Attacken hierzulande seit 2024 verdoppelt, nahezu ein Drittel (28 Prozent) der österreichischen Unternehmen berichtet von beinahe täglichen Ransomware-Angriffen.
Das österreichische, auf Cybersecurity spezialisierte Unternehmen Certitude Consulting beobachtet wiederum, dass von Anfang Jänner bis Ende April im Durchschnitt 184 neue CVEs (engl. Common Vulnerabilities and Exposures, Schwachstellen in Software) entdeckt werden, auch dies ist mehr als eine Verdopplung gegenüber den Vorjahren (86 CVEs pro Tag zwischen 2020 und 2025).
Laut Daten aus dem National Privacy Test (NPT) von NordVPN wissen 90 Prozent der österreichischen Befragten nicht, welche Datenschutzaspekte sie bei der Nutzung von KI-Anwendungen im beruflichen Kontext berücksichtigen sollten.