Wie gestaltet im im KI Zeitalter Lernaufgaben, so dass Lernen wieder sichtbar wird?

Zusammenfassung

Der Text thematisiert das Problem, dass Reflexionsabgaben von Studierenden sich zunehmend ähneln, weil sie oft mit KI generiert werden. Rita Stampfl, eine Dozentin, stellt eine Aufgabe, bei der Studierende Gelerntes auf ihren Arbeitsalltag übertragen sollen – doch die Ergebnisse wirken uniform: gleiche Struktur, gleiche Formulierungen, gleiche Oberfläche.

Anfangs wird vermutet, dass Studierende KI nutzen, doch die eigentliche Ursache liegt möglicherweise in der Aufgabenstellung selbst: Reine Schreibaufgaben am Bildschirm sind eine ideale Voraussetzung für den Einsatz von KI, da diese fast unsichtbar die Arbeit übernimmt. Statt nach Schuldigen zu suchen, sollte der Fokus darauf liegen, Aufgaben so zu gestalten, dass Lernen wieder sichtbar wird.

Als Lösung schlägt der Autor das Pol-Modell vor: Schriftliche Aufgaben bewegen sich oft in einer „gefährlichen Mitte“. An einem Pol steht die KI als fester Bestandteil der Aufgabe, am anderen die analoge Arbeit. Durch eine klare Positionierung an einem der Pole kann Lernen wieder greifbar werden. Wie das konkret umgesetzt werden kann, wird in der Podcast-Folge Zimmer 148, Episode 3 mit Michael Prodinger diskutiert.

Hier der Podcast: