4future.institute - was ist das?

Warum das 4future.institute — und warum jetzt.

Österreich hat Think Tanks. Aber keinen wirklich unabhängigen.

Das ist keine Meinung — das ist Struktur.

Das WIFO und das IHS sind die großen etablierten Häuser. Respektabel, wissenschaftlich solide — aber staatlich finanziert, mit Sozialpartnern im Kuratorium und abhängig von Auftragsgebern. Themen die niemanden beauftragen, werden nicht untersucht.

Die Agenda Austria ist die erste rein privatwirtschaftlich finanzierte Denkfabrik des Landes — gegründet aus dem Umfeld der Privatbankiers und der Mont Pelerin Society, mit einem Förderkreis aus Industrieunternehmen. Wer dort sitzt, bestimmt die blinden Flecken.

Das Momentum Institut ist das intellektuelle Gegengewicht — engagiert, oft präzise, aber strukturell an AK und ÖGB gebunden. Das hat Konsequenzen. Ein konkretes Beispiel: Die Frage, ob in der Industrie strukturell weniger Menschen arbeiten werden, ist eine der wichtigsten wirtschaftspolitischen Fragen Europas. Sie ist für den ÖGB existenziell — weil seine institutionelle Macht wesentlich über Betriebsräte und Mitgliedschaften in der Industrie läuft. Weniger Beschäftigte bedeutet weniger Macht. Das ist verständlich. Aber es darf kein Denkverbot erzeugen.

Das alte Muster gilt: Wer zahlt, schafft an. Nicht immer durch direkte Einflussnahme — sondern durch das, was schlicht nicht untersucht wird.


Die Lücke ist real. Und sie hat Konsequenzen.

Es gibt in Österreich keine Instanz, die zwischen diesen Lagern vermittelt — die weder der Industrie noch den Gewerkschaften verpflichtet ist, die Fragen stellt die beide Seiten lieber vermeiden, und die trotzdem ernst genommen wird.

Ohne diese Brückenfunktion bleibt der österreichische Diskurs in seinen alten Gräben. Sozialpartnerschaft als Ritual statt als Problemlösung. Digitalisierung als Bedrohung oder als Versprechen — aber selten als das was sie ist: eine strukturelle Verschiebung, die neue Antworten braucht die es noch nicht gibt.

Das 4future.institute will diese Lücke schließen.

Nicht indem es eine dritte politische Position einnimmt. Sondern indem es die Bedingungen verteidigt, unter denen vernünftige Entscheidungen überhaupt möglich bleiben.

Evidenzbasiert. Interdisziplinär. Ohne Auftraggeber.

Wir bauen das Institut gerade auf — mit Expertinnen und Experten aus allen politischen Lagern und mit unterschiedlichen Weltanschauungen. Das ist kein Zufall sondern Programm. Wer nur mit Gleichgesinnten arbeitet, produziert Bestätigung statt Erkenntnis.

Momentum nennt sich Institut der Vielen. Wir wollen es tatsächlich sein.

Gemeinsam mit Prof. Detter haben wir bereits Grundlagenarbeit geleistet — unter anderem zur digitalen Souveränität und der Industriestrategie der Bundesregierung. Diese Arbeit hat uns eine Einladung an die Österreichische Akademie der Wissenschaften eingebracht. Wir nehmen das als das was es ist: eine frühe sehr ehrende Bestätigung dass der Ansatz trägt.

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Diese Initiative kann ein sehr wichtiger Beitrag zur zukünftigen Gestaltung unserer Gesellschaft werden. Obwohl selbstverständlich, will das folgende doch bemerken: Sehr positiv ist die angesprochene Vermeidung jeglichen Lobbyismus. Es darf aber auch keine Denkverbote geben. Der Rationale wissenschaftliche Zugang ist für eine Wertneutrale Problemlösung unerlässlich. Der kontrollierte, überprüfte Einsatz der KI wird sicher hilfreich sein. Trotz der Vermeidung emotionaler Einflüsse wird deren Berücksichtigung für die Umsetzungsfähigkeit der erarbeiteten Erkenntnisse unerlässlich sein. Alle wichtigen Veränderungen benötigen eine demokratische Mehrheits- Fähigkeit. Eine rein sophistische Begründung kann, besonders bei emotionalen Fragen, den Durchschnittsbürger nicht überzeugen. Für eine politische Umsetzung dringend nötiger Verbesserungen ist eine Einbindung des „Durchschnitts Bürgers (Wählers)“ nötig. Eine Diversifikation der Zugänge und Positionen ist sehr gut. Aber Menschen benötigen auch andere Zugänge und Motivationen um eine fundierte Lösung zu unterstützen. Die Idee eines Bürgerforums, die nicht als politisches Feigenblatt benützt wird sollte bei Problemlösungen einen nicht unwichtigen pragmatischen Beitrag leisten können.

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Ich weiß nur ehrlich gesagt nicht, wie wir den Zugang finden. Denn sogar hier im Forum existiert eines: „ANGST“.
Es gibt natürlich viele große Herausforderungen zu lösen. Die typische Reaktion: „VERBOTE“ - greift zu kurz und löst die Probleme nicht. Weil wir die Dinge nicht einmal verbieten können, selbst wenn wir wollten. Wir haben sie nicht unter unserer Kontrolle.
Was überzeugt den Durchschnittsbürger / die Durchschnittsbürgerin wenn sie Panik hat und Kontrollverlust verspürt?
Wir versuchen z.B. im digitalen Bereich eigenständige Lösungen aufzubauen die auch unter unserer Kontrolle stehen. Wir bräuchten Unterstützung dabei. Selbst die Nutzung wäre schon Unterstützung. Wir bieten seit Jahrzehnten für jedes Clubmitglied eine E-Mail Adresse an. Trotzdem leiten rund 1/3 der Mitglieder ihre Adresse nach Gmail um und beschweren sich dann über Kontrollverlust :man_shrugging:

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Bei Handys funktioniert die Übertragung unter Erhaltung der Tel. Nr. # Bei Gmail würde ich hunderte Kontakte und viele mögliche latente Kontakte updaten müssen. Gmail hat über viele Jahre eine immer wichtigere Rolle als digitale Adresse und Identität erreicht. Auch ich finde diesen Zustand beunruhigend. Angesichts der faktischen Wichtigkeit einer Email Adresse sollte diese wie bei Handys problemlos übertragbar sein.

Das ist sie grundsätzlich, wenn man eine eigene Domain verwendet. Sonst muss man einmalig migrieren. Google weiß im Grunde alles über uns. Also ist das wegmigrieren von Gmail einer der wichtigsten Schritte Richtung digitaler Unabhängigkeit. Gerade WEIL Gmail auch die Identität für dutzende andere Services ist.

Unser Service bietet die Möglichkeit Mail/Adressbuch/Kalender/Aufgaben auf alle Devices zu synchronisieren - also kein Qualitätsverlust.

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