Du verstehst scheinbar logische Schlußfolgerungen nicht.
1.
Wir - Anwender, passiv Betroffene und sagar manche Hersteller - wenn sie dies tatsächlich ernst meinen sollten und nicht nur als „Marketing-Gag“ sehen sollten - wollen uns vor möglichen negativen Auswirkungen dieser (aber auch anderer Technologien ) schützen.
Was soll an dieser Absicht Fortschritts- oder Technologie- feindlich sein ?
Wieso bin ich in deinen Augen ein Technologie-Feind , wenn ich über diesen Wunsch durch Zitate aus Artikeln anerkannt seriöser österreichischer Tageszeitungen berichte ?
2.
Vorgeschlagen wurde dazu eine „Pause“ ( ein „Moratorium“ ) der bisher immer schneller werdenden Weiterentwicklung von KI-Technologien, um über die Folgen dieser Entwicklung nachzudenken und sie auuch öffentlich zu diskutieren.
Logischerweise könnte eine ergebnisoffene Diskussion, dann vielleicht auch eine Richtungsänderung für die Ziele dieser Entwicklungen oder die zulässigen/gesellschaftlich akzeptierten Anwendungsbereiche von KI Technologien ergeben.
Wegen solcher - vielleicht von Dir als mögliches Ergebnis solcher Diskussionen „befürchteten“ - Änderung von Entwicklungszielen , zulässigen Anwendungsbereichen und Verlangsamung der Entwicklungsgeschwindigkeit, wirfst Du mir vor, Technolgie -feindlich zu sein ?
.-Obwohl ich solches Nachdenken und solche Diskussionen nur beobachte und darüber in meinen Beiträgen mittels verlinkter - aber sicher nicht von mir verfasster oder beeinflusster Artikel aus anderen Quellen berichte und nur manchmal auch meine Gedanken und Kommentare dazu als unbedeutender Einzelner, ganz normaler Bürger bzw. einfaches Vereinsmitglied in meinen Beiträgen darlege, hältst Du mich für einen „Technolgiefeind“ ?
Den man dann vieleicht irgendwann einmal auch „als Feind behandeln“ wird müssen ?
Obwohl wir uns - angeblich alle - vor negativen Entwicklungen solcher Technologien schützen wollen, Moratorien und Nachdenkphasen mit öffentlicher Diskussion aber vermutlich zu keinen wirksamen Schutzmechanismen führen werden - weil nicht alle relevanten Interessensgruppen ein solches Moratorium einhalten werden und sich ehrlich den öffentlich Diskussionen stellen werden , ist heute beinahe schon absehbar, dass diese Diskussion zu keinen durchsetzbaren - und damit tasächlich auch wirksamen - „Mechanismen“ zum Schutz vor nachteiligen / gefährlichen Auswirkungen des Einsatzes dieser Technolgie führen wird.
Weil wir uns aber weiterhin vor negativen Auswirkungen schützen wollen - und auch schützen müssen , ist dann nur mehr Widerstand gegen die Einführung /Anwendung und Nutzung dieser Technologien möglich.
Auch wenn sich solcher Widerstand dann wie „echte“ Technologiefeindlichkeit zeigt, ist dieser Widerstand dann viel mehr eine „Notwehrmaßnahme“, um ein Mindestmaß an Schutz in wenigstes einigen Anwendungsbereichen dieser Technologie vielleicht noch erreichen zu können.