Ist Cloud Computing tatsächlich neu, oder nur “alter Wein in neuen Schläuchen“?
Ansätze, Bausteine gabs dazu schon zur 2000er Wende.
Bemühte mal Wiki Cloud computing - Wikipedia
Sieht aus wie ein in sich geschlossenes Server Zentrum, auf das man mit Remote Desktop zugreift - nur alles in hübscher Grafik.
PS: Das konnten doch schon die Mainframes, oder? Nur dunkler Schirm mit meist grüner Schrift.
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In Wellen kommt alles wieder.
Da hat ein Typ mal solche Zyklen und Muster untersucht: Innovations-Archäologie.
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Wichtige Definition: cloud = other peoples computer.
Es gab schon früher Services, auf die man remote zugegriffen hat. Die waren aber statisch bzw. jeweils manuell provisioniert.
Cloud Computing bringt die Flexibilität der Automatisation. Man kann heutzutage zB bei Google sich Speicher buchen, eine virtuelle Maschine anwerfen, eine Distribution draufklatschen samt ein paar Apps und einen eigenen Server/Service betreiben, ohne dass dazu ein anderer Mensch nur einen einzigen Mausklick machen müsste. Und das Ganze können tausende gleichzeitig tun. Das ist die Bedeutung von Cloud Computing.
Auch dazu gabs Ansätze, ab 2000 konnte man bei verschiedenen Anbietern eine virtuelle Maschine “buchen“ - d.h. Festplattenspeicher incl. eine Art Bootloader.
Im Grunde genommen ist die Cloud eine Summe aller Ansätze.
Wie du treffend sagst “cloud = other peoples computer“ - man ist dort nur “eingemietet“ - der Vermieter kann jederzeit einen “Besuch in der Wohnung ankündigen (oder auch nicht) um nach dem Rechten zu sehen“.
Und warum wohl suchen Spionageschiffe eines bestimmten Landes nach den Geodaten der Unterseekabel?
Alles wichtige was das Internet als Transportmittel benötigt sollte auf dem Kontinent Europa zur Verfügung stehen. Sogar die ROOT Server sind weltweit verteilt.
Vor einem globalen Ausfall graut mir! Da sind leider allzu viele Blauäugig unterwegs! Manchmal leider auch Hoheitsverwaltungen, Banken, Gesundheitsdienstem etc.
Ich habe Mitte/Ende der 80er Jahre ein Paper gelesen, wo dafür geworben wurde, Cloudservices und Subskription zu etablieren, um einerseits den Kunden an sich zu fesseln und anderseits einen regelmäßigen Geldzufluss zu erreichen, der in Summe höher sein wird, als der einmalige Kaufpreis.
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Wer denkt da noch auf Novell 3.11 zurück?
Schnurre, selbst erlebt … in einem Wiener Palais
MS Veranstaltung Migration Novell auf Windows 4
Vortragenden entschlüpfte ein Satz in etwa “Novell 3.11 lief und l…“
Teile der Besucher im Saal applaudierte laut - MS “Product Evangelisten“ standen mit versteinerter Miene auf der Bühne. 
Auf einem Messebesuch als damals eingefleischter MS’ler - ohh die Roten (Novell, damit nix falsch verstanden wird). Jemand von deren Stand fühlte sich angesprochen, stellte sich heraus es war der damalige Novell Chef Österreich - und er wohnt in der gleichen Stadt wie ich! Novell 3.11 Server hatten wir in der Firma. Das Zeug lief ziemlich stabil, im Gegensatz vom damaligen Windows 4.
MS Product Evangelist stand einige Zeit echt auf manchen Visitkarten!
OT …
Das Netz in der Firma wo ich tätigt war, aus heutiger Sicht Exotisch.
Token Ring Teile noch mit alter Token Ring Verkabelung - wurde auf Tokenring Switches, damit auf gängige LAN Verkabelung umgestellt. Tokenring Netzwerkkarten mit RJ45 waren nicht grad billig.
Netzprotokolle: NetBEUI, IPX/SPX, dann kam IP hinzu.
Lernte Checkpoint Firewall kennen, damals super Ding, konnte man alles konfigurieren.
Lief zuerst auf SUN Solaris auf SUN Kisten, später auf “ausrangierten“ Compaq Server unter gehärtetem RedHat Linux.
Super so eine Firewall mit mehreren Netzwerkkarten und verschiedenen Zonen.
Betreute auch den Hidden Primare ZONE DNS, Windows DNS als Primary arbeitet problemlos mit BIND named zusammen, die beim Provider standen.