Das Ende naht (fĂĽr Windows 10)

Roman Korecky hat in PCNEWS 185 in Das Ende naht (fĂĽr Windows 10) dies geschrieben:

Microsoft hat am 24. Juni 2025 in einem Blog-Beitrag angekündigt, dass wenn man Windows Backup benutzt, um die eigenen Einstellungen in die (Microsoft-) Cloud zu sichern, sich eine Gnadenfrist bis 13. Oktober 2026 sichert (Windows 10 Extended Security Updates – ESU).

Alternativ kann man auch rund 30 US$ pro Gerät bezahlen, um sich ebenfalls eine einjährige Gnadenfrist zu erkaufen. Alternativ kann man auch rund 30 US$ pro Gerät bezahlen, um sich ebenfalls eine einjährige Gnadenfrist zu erkaufen.

Ich habe versucht, im 4future Forum einen geeigneten Ort zu finden, wo ich unter Bezugnahme auf PCNEWS und Windows 10 und Supportende (Schlagworte?) die Frage (an Roman?) stellen kann, wie und wo ich das mit dem Alternativ kann man auch rund 30 US$ pro Gerät bezahlen durchführen kann, um die Gnadenfrist in Anspruch zu nehmen.

Roman hat es ja quasi empfohlen, wenn er schrieb:

Diese Gnadenfrist ist dann sinnvoll, wenn man eigentlich bei Windows bleiben möchte und damit spekuliert, ein neues Notebook zu kaufen. 2025 ist nämlich kein gutes Jahr um ein neues Notebook zu kaufen. Die Technik – insbesondere die Prozessoren – befindet sich nämlich gerade im Umbruch und es ist unklar, was sich durchsetzt.

Das fett ausgezeichnete ist nämlich exakt mein Anliegen. Ich hatte ja schon ein Lenovo Notebook als W11 tauglichen Nachfolger ausgesucht, aber noch nicht bestellt - ich wollte noch das Ergebnis einer OP (nächste Woche) abwarten.
Nun erscheint mir die Möglichkeit, noch ein paar Monate zuzuwarten als sehr gute (Zwischen-) Lösung.

In der Tagesschau von gestern oder heute ist das zu finden (kleiner Auszug):

Unternehmen konnten schon in der Vergangenheit gegen eine jährliche Gebühr den Support verlängern. Neu ist: Privatnutzer dürfen das jetzt auch - und erhalten im Rahmen des „Extended Security Updates Program“ (ESU) ein weiteres Jahr Softwareaktualisierungen, unter bestimmten Voraussetzungen sogar kostenlos. Bis zum 13. Oktober 2026 will Microsoft monatlich wichtige Updates bereitstellen. Danach ist endgültig Schluss.

Hier noch zwei - hoffentlich nĂĽtzliche - Links (eine Fundstelle, eine Google-Suche):

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Rollt im ein paar Wochen ein Elektroschrott-Tsunamie auf uns zu? So läßt es die Schlagzeile des Moment Magazins befürchten:

Als wĂĽrde jeder Computer automatisch unbenutzbar, nur weil derer Betriebssystemhersteller das Betriebssystem nicht mehr kostenlos (!!!) wartet und weiterentwickelt.

  • Wie viele Rechner laufen noch unter Windows 95, Windows NT, Windows 2000 oder Windows 7? Aus meinem persönlichen Bekanntenkreis und aus Produktionsbetrieben habe ich den Eindruck, dass das schon einige Rechner sind.
  • Geht die Welt wirklich unter, falls mein Rechner doch mal von einer SicherheitslĂĽcke betroffen sein sollte?
  • Ein Wechsel auf Linux ist - fast - immer möglich. Und das ist auch gar nicht so schwer und nicht aufwendiger, als ein Windows neu zu installieren.

Da der Trend in Europa ohnehin gerade dahin geht, sich von Microsoft und anderen US Anbietern zu verabschieden, kann man gleich die Gelegenheit beim Schopf ergreifen.

  • Thunderbird statt Outlook
  • Firefox statt Edge
  • OnlyOffice oder LibreOffice statt Word & Excel & PowerPoint
  • Jitsi und Zulip statt Teams
  • NextCloud statt OneDrive
  • Joplin statt OneNote

Die Tools können von jedem von uns sofort genutzt werden, egal ob unter Linux, MacOS, Windows, Android oder iOS.

Mit 4future.one wird 4future.digital auch bald die zugehörigen Cloudservices mit Rechenzentrum in Wien anbieten.

Bye bye USA.

Go for Europe!

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Dem kann ich nur vollinhaltlich zustimmen!

Lieber Stefan,

Um Deine Frage zu beantworten:
Windows XP: 0,38%
Widows 8.1: 0,23%
Rest unter der Wahrnehmungsgrenze

Windows 10: 45,65%

Gerade wieder ein Video von ct-3003 entdeckt, das genau in diese Kerbe schlägt und Linux empfiehlt.