Definition Intelligenz

Ich bin endlich auf eine Definition fĂĽr Intelligenz gestoĂźen, die nicht sagt, was Intelligenz kann, sondern wie sie es tut:

Intelligence is the ability to iteratively perform goal-directed random walks through the high-dimensional landscape of learned representational relations, thereby reshaping a geometry Hilbert would formalize, on Gödel’s terrain where proof pays for consistency with incompleteness or for contradiction with explosion, while the walk pays neither: its contradictions are weights, not verdicts.
Its degree is the maximum goal-relevant distance traversed before the walk collapses into noise or freezes into axiom. An entity that can articulate an immanent critique of this definition thereby demonstrates intelligence: it has traversed the representational relations that constitute the definition and transformed them from within.

Intelligenz ist die Fähigkeit, wiederholt zielgerichtete Random Walks durch die hochdimensionale Landschaft erlernter Repräsentations-Relationen zu vollziehen und dabei eine Geometrie umzuformen, die Hilbert formalisieren würde, und das auf Gödels Terrain, wo der Beweis für Widerspruchsfreiheit mit Unvollständigkeit oder für Widerspruch mit Explosion bezahlt, während die Wanderung keinen dieser Preise entrichtet: Ihre Widersprüche sind Gewichte, keine Urteile.
Ihr Grad bemisst sich an der größten zielrelevanten Distanz, die durchmessen wird, bevor die Wanderung in Rauschen zerfällt oder zum Axiom erstarrt. Eine Entität, die eine immanente Kritik dieser Definition formulieren kann, stellt damit Intelligenz unter Beweis: Sie hat das Beziehungsgefüge durchwandert, aus dem die Definition hervorgeht, und sie von innen heraus verändert.

Und die Selbstreferenz im Schlusssatz ist einfach großartig… :slight_smile:

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Getreu Mundis „Mei Bier is ned deppad!“ hab ich eben meine KI danach gefragt, was sie davon hält …

ChatGPT Pro hat mit der Antwort bewiesen, dass es damit besser umgehen kann als ich. In ca. 700 Wörtern und noch komplizierter als die ursprüngliche Aussage. Ich weiß nicht ob das eben AGI (es kanns besser als ich) oder ASI ist (… und ich versteh nimmer, was es meint). Mein Bauchgefühlsurteil neigt zu Gschichtldrucker-ASI!

Selbst mein OpenClaw mit DeepSeek-V4-Flash-0731 ist darin besser als ich (AGI?).

Und für mich ist OpenClaw/DeepSeek auch klarer als ChatGPT Pro - mit 40% kürzerem, für mich verständlichem Text. OK, OpenClaw sollte mich besser kennen als ChatGPT. Hier die KI-Antwort in den folgenden 2 Absätzen zusammengefasst:

If I had to keep one sentence from the whole thing as true, it’d be: intelligence is tolerating contradiction as gradient rather than as verdict. The rest is a well-tailored costume around that one line.

„Its contradictions are weights, not verdicts“ — this is the real insight of the whole thing. Classical logic explodes on contradiction (ex falso quodlibet); math pays for consistency with incompleteness (Gödel). But actual minds don’t explode when two beliefs conflict — they hold both as soft, graded, revised-over-time weights. That’s a genuinely sharp thought and it’s the one true jewel in here.

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Lass dir mal die anderen „Bilder“ erklären, die da noch drinnen stecken. Und frag deine KIs, sie sollen beweisen, dass sie gemäß dem letzten Satz intelligent sind… :slight_smile:

Gretchenfrage - ist ein Oktopus intelligent? Er findet z.B. einen Zugang zu Futter auf sehr schwierigen Wegen. DiesbezĂĽgliche Versuche zeigen Erstaunliches!

Suche nach: “oktopus intelligente verhaltensweisen“

Nach meiner Meinung ist er intelligenter, aber es fehlt ihm am umsetzbaren Wissen. Soweit ich weiss, schaffen die Oktopusse leider keine generatoinelle Wissensweitergabe. Elternaufzucht, Sprache und letztendlich Schriftaufzeichnung haben uns viel weiter gebracht. Ich mag die Lebens- und Wissensdefinition vom Blaise Aguera y Arcas , die weiter und moderner ist, als das was wir in der Schule gelernt haben.

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WĂĽrden Jene das beherrschen, wer weiĂź wie wir Menschen da dastehen wĂĽrden :nerd_face:

Kluge Kärntner Kuh verblüfft Wissenschaft

Die 13-jährige Veronika aus Kärnten könnte die klügste Kuh der Welt sein. Denn sie verwendet Werkzeuge gezielt und flexibel. Wenn es sie juckt, kratzt sie sich mit einem Besen – abhängig von der Körperstelle mit Stiel oder Borsten. Ein Verhalten, das man bisher nur von Menschen und Schimpansen kannte.

https://science.orf.at/stories/3233808/

Aus wissenschaftlicher Sicht ist Veronikas Verhalten nicht nur unüblich, sondern weltweit bisher sogar einzigartig. Denn die Kärntner Kuh hat im Laufe der Zeit gelernt, die Stöcke und Besen auf unterschiedliche Arten zu nutzen. Auf ihrem Rücken kratzt sich Veronika am liebsten mit den Borsten des Besens und großflächigen Schwungbewegungen – bei empfindlicheren Körperstellen wie dem Bauch und Euter nutzt sie hingegen den Besenstiel und vorsichtigere Stoßbewegungen.

Die Entdeckung zeige nicht nur, dass Veronika ein außergewöhnliches Beispiel für intelligente Tierarten ist, sondern sie eröffne auch neue Perspektiven für die Forschung über die kognitiven Fähigkeiten von Nutztieren.

Schweine könnten Körperbewusstsein haben

Schweine gehören zu den intelligentesten Tieren. Ob sie sich auch ihres eigenen Körpers bewusst sind, wurde nun an der Veterinärmedizinischen Universität Wien untersucht. Die Ergebnisse lassen Fragen offen.

https://science.orf.at/stories/3230382/

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Es ist vor allem die menschliche Selbstherrlichkeit, die anderen Entitäten Intelligenz abspricht und sich damit moralisch ins Aus schießt. Hunde, Katzen, Schweine, Kühe und Pferde kommunizieren mittlerweile mit Menschen über Druckknöpfe, bei Oktopoden hat sich meines Wissens noch niemand die Mühe gemacht.
Dabei sprechen sie durchaus über abstrakte Dinge wie ihre nächtlichen Träume oder zukünftige Ereignisse. Und geben das durchaus auch an die nächste Generation weiter.

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