Die seltsame KI-Debatte oder Wie wir gerade lernen, die Bombe zu lieben

Die Diskussion über KI wird zunehmend absurder: Wir sehen reale Gefahren dieser Tools. Doch das Einschreiten bleibt aus

https://www.derstandard.at/story/3000000342055/seltsame-ki-debatte-oder-wie-wir-gerade-lernen-die-bombe-zu-lieben

Die „Saturday Night Live“-Show machte dazu nun einen Sketch: Ein fiktives Interview mit Dario Amodei, Mitgründer von Anthropic und eine der Größen am Markt

Der Sketch ist großartig, weil er eine zentrale Frage unserer Zeit aufwirft: Sind uns die Bequemlichkeiten, die KI-Produkte versprechen, ihre Gefahren wert?

Ich persönlich (Anmerkung : Ingrid Brodnig ) habe weniger die Sorge, dass eine KI bald die ganze Menschheit ausrottet. Sehr wohl aber müssen wir Angst haben vor: 1.) Jobverlust,
2.) psychischen Problemen durch stark vermenschlichte Chatbots,
3.) Abbau kognitiver Fähigkeiten durch unreflektierten Einsatz von KI-Tools und
4.) enormen Sicherheitsvorfällen – etwa durch KI-Tools, die nicht genügend beaufsichtigt werden und fremde Webseiten hacken oder unerlaubt auf ihre Daten zugreifen. Selbst den UN passierte das.

Zusätzlich gibt es ethische Fragen wie Urheberrecht oder den ökologischen Preis von KI-Tools. Man kann sagen: Es ist absurd, dass KI-Unternehmen vor den Risiken ihrer Technologie warnen, aber auf Hochdruck weitermachen.
Noch absurder erscheint mir aber, dass wir als Gesellschaft da mitspielen.

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Das urheberrecht als ethische Frage einzustufen ist vermutlich ein Versprecher.

Wohl ein Ergebnis der Umstände, unter denen Journalisten arbeiten (müssen) und Medien erscheinen/„überleben“ können - und damit vielleicht ganz einfach zu wenig Platz/Zeit für einen längeren und damit besser verständlicheren- bzw inhaltlich korrekteren - Artikel.