Forscher sehen existenzielle Bedrohung für Open Source durch KI

Vibe Coding hat negative Auswirkungen sowohl auf Sichtbarkeit als auch auf Finanzierbarkeit von freien Softwareprojekten

https://www.derstandard.at/story/3000000307812/forscher-sehen-existenzielle-bedrohung-fuer-open-source-durch-ki

Im Open-Source-Bereich hat man hingegen traditionell ein weniger begeistertes Verhältnis zu solchen KI-Systemen. Das liegt einerseits daran, dass die KIs ihre Fähigkeiten durch das Training auf frei verfügbaren Code erlangt haben, was viele als eine Form von Diebstahl sehen. Zudem sind es aber auch KI-Agenten, die das Web nach immer neuen Informationen abgraben, welche ganz konkret bei vielen Projekten die Kosten explodieren lassen. Einfach, weil sie die Infrastruktur über die Maßen belasten.

Ein Team von Forschern der Central European University in New York, der Universität Bielefeld sowie des Kieler Instituts für Weltwirtschaft warnt nun aber noch vor einer weiteren Bedrohung für die Open-Source-Welt.

Angesichts dieser Verschiebung fordern die Forscher eine Debatte über neue Modelle zur Finanzierung von Open-Source-Projekten.

Eine vorgeschlagene Option wäre etwa, dass KI-Tools, die auf dieses Wissen zurückgreifen, die Projekte pro User mitfinanzieren.

Was nun? Open Source und freies Allgemeingut oder nicht? Was alle gehört, kann man nicht klauen.

Jep. Die Arbeit in Open Source Projekten ist vergleichbar mit der ehrenamtlichen Mitarbeit, wie z.B. hier bei 4future oder bei der Freiwilligen Feuerwehr. Sobald es Menschen aus ökonomischen Gründen nicht mehr Möglich ist, diese kostenlosen Arbeiten leisten zu können, kann es für die Gesellschaft kritisch werden.

Die Mitarbeit an Open Source Projekten muß man sich - wie die ehrenamtliche Mitarbeit - auch leisten können (sprich: ein ausreichend gefülltes Konto haben).

Ein Instrument, mit dem wir fähigen Menschen es ermöglichen könnten, ihre Fähigkeiten gewinnbringend für alle einbringen zu können, indem jemand bereit ist, sie zu finanzieren, wäre sehr hilfreich.

Daher ja auch der Ansatz der 4future.foundation, viel Geld einzusammeln, um die notwendigen Tätigkeiten zu finanzieren, die ansonsten niemand bezahlen will, weil sie „unwirtschaftlich“ wären.

Spendet also üppig! Nicht 5 Euro oder 10 Euro, sondern 10.000 Euro oder 100.000 Euro.