Eine etwas „seltsame“ Auskunft von Technikern - als ob „Fußballfelder“ nun schon zu den SI-Einheiten ( Internationales Einheitensystem – Wikipedia ) zählen würden - und ob in Zusammenhang mit Energieproduktionsanlagen die von ihnen benötigte Fläche die wichtigste technische Kennzahl wäre.
Ich versuch’s hier umzurechnen :
1 Fußballfeld (für Profi) = ca. 5.000 m² ( ca. 50 x 100 m , Fußball Spielfeld: Alle Daten, Größe & Maße bis 2026 ) , nicht einmal die Fläche eins Fußballfeldes kann offenbar genau angegben werden.
Für 1 kWp wird ca . 6 m² Fläche benötigt ( Photovoltaik Leistungsangaben - Wirkungsgrad, Kilowatt peak, Leistung ) , primär abhängig von der technischen Ausführung ( amorph, polykristallin, monokristallin; semitransparent, bifazial ) und der Aufstellung/Montage (vertikal., horiziontal, Neigungswinkel ) der Module ( https://de.wikipedia.org/wiki/Solarmodul ) und dem Ausmaß ihrer Abschattung ( z.,B. durch benachbarte Bebauung, Gelände, Bäume . … ) Pro 1 KWp kann pro Jahr durchschnittlich ca 1 MWh Energie erwartet werden.
Die 2 Fußballfelder können daher vermutlich mit 3.000 [m²]/ 6 [m²/kWp]= 500 [kWp] Modulen (also deutlich weniger, als 1/10 der Leistung eines einzigen neuen Windrades - mit vielleicht 6 MW Leistung ) bestückt werden, von denen dann
pro Jahr 500 [kWp] x 1 [MWh/kWp] = 500 MWh Energie (immerhin die halbe Produktionskapazität des Donaukraftwerkes Wien Freudenau - und noch dazu unabhängig von zu geringer Wasserführung der Donau) erwartet werden könnte.
Das kommt jeden Monat hinzu - oder war nur zum Zeitpunkt deines Gespräches - während der letzen Monate davor so ?
Ich bin sicher, Erich hat Ideen
Warum sollte immer ich Ideen haben ?
Ich teile hier lediglich die Meinung/das Wissen anderer, weil ich deren Meinung/deren Wissen für richig/wichtig erachte.
So viel scheint mit jedenfall wichtig und richtig zu sein :
Es bringt für den Klimaschatz und die Klimaanpassung in Österreich gar nichts, wenn wir uns gegenseitig die Klimastatistiken oder Energieverbrauchsstatistiken der Welt auf die Knöpfe knallen, das bringt nur unnötige Kopfschmerzen, aber kein einziges zusätzlich eingespartes Gramm CO².
Jedenfalls muss aber jedes Gramm CO² ( bzw. jeder zum Treeibhausgaseffekt beitragender Schadstoff) hier - innerhalb unsreres eigenen Wirkungs- und Entscheidungsbereiches in Österreich - möglichst sofort und vollständig eingespart werden , wenn wir unseren nationalen Anteil zum Klimaschutz beitragen sollen/wollen.
Wenn dies noch als „unmöglich“ erscheinen sollte, dann müssen wir alle unsere natürliche Intelligenz, das Wissen, Können - und vor allem auch das Wollen - der gesamten österreichischen Gesellschaft (nicht nur einiger Wissenschaftler oder Zugehöriger einer „abgehoben“ , „aktivistischen“, vielleicht „rechts/links-orientierten“ politisch/gesellschaftlichen Elite ) mobiliseren, und dürfen vor allem nicht auf irgendwelche rettende „Lösungen“ durch erst noch erwartetet/erhoffte Innovationen oder durch „revolutionäre“ - aber vielleicht frei halluzionierte - Antworten aus KI-Systemen warten.
Und klar ist auch, dass wir
sowohl
für wirksamen sofortigen Klimaschutz,
aber auch
für die schon genau so lange erforderlichen Anpassungsmaßnahmen( jedenfalls deutlich mehr und deutlich aufwendiger/teurer, als nur einige Wassernebelduschen und Trinkwasserbrunnen im Wiener Straßenraum ) rasch geeignete Maßnahmen setzen und für diese auch ausreichende Finanzmittel aufbringen werden müssen.
Und klar ist auch, dass den heurigen Trockenperioden in den folgenden Jahren noch viel katastophalere Trockenperioden folgen werden und auch die regelmäßig zu erwartenden Unwettergeschehnisse nach dem Ende jeder Trockenperiode noch größerer Schäden, als zuletzt im jeweiligen Vorjahr, verursachen werden.
Einige der schon länger existierenden Ideen (alle aber nicht von mir ! ) :
-
Reduktion und strikte Überwachung der gefahren Höchstgeschwindigkeiten auf allen unseren Straßen - auch auf Autobahnen.
-
massiver Ausbau eines Brauch- ( bzw. Lösch- ) Wasserleitunsgnetzes ( mit strategisch verteilten Brauchwasser-Speichern - bzw. Teichen.
-
Für die Beschneiungsanlagen kilometerlanger Pisten war/ist das möglich,warum also nicht auch für andere Zwecke ( Landwirtschaft, Forstwirtschaft , Stadt-Ortspflege, WC-Spülungen… ).
-
Beschattung aller Haltestellenbreiche jedes öffentlichen Verkehrsmittels und aller Parkplätze ( … ), Austattung mit großen kühlenden und/oder Energie-produzienden Dächern
-
Reaktivierung aller ( auch vormaliger ) Bahntrassen für Personen und Gütertransporte .
-
Neukonzipierung der Fahrzeuge/Züge für Massen Verkehrsmittel, um den Transport von Stückgut / Gütern / großem Reisegepäck im gleichen Fahrzeug/Zug , in dem auch der Reisende befördert, wird zu ermöglichen.
-
Re-Etablierung des Stückgut- und Gepäcks- Transportdienstes an jeder größeren Haltestelle öffentlichen Verkehrs
-
Konzeption eines den zukünftig zu erwartenden weiter steigenden Bedarf (z.B. nach deutlichem Rückgang der Anzahl von Privat-PKW ) öffentlichen Verkehrsnetzes, vorzugsweise mit Verkehr über weitere neue Schienentrassen.
Bisher wird immer über die fehlenden - flächeneckend nicht verfügbaren öffentlichen Verkehrsmittel geklagt und dieser Umstand offenbar nur achselzuckend zu Kenntnis genommen , statt ihn proaktiv zu ändern.
Auch wenn diese Ideen von euch vielleicht als Anzeichen großer Naivität gewertet werden könnten, so sind dies doch konkrete Ideen, mit deren Umsetzung sofort begonnen werden kann, ohne erst auf irgendwelche umwälzende technische Innovationen warten zu müssen.
Ihr werdet aber sicher auch selber , vielleicht sogar viel rascher umsetzbare, Ideen haben ?