Hört endlich auf, KI zu vermenschlichen!

Viele Hersteller stellen ihre Chatbots als Partner, als Freund mit individueller Persönlichkeit dar. Das ist gefährlich, das ist verantwortungslos und schlicht: falsch

https://www.derstandard.at/story/3000000296312/hoert-endlich-damit-auf-ki-zu-vermenschlichen

Menschen neigen schon immer dazu, auf alles Mögliche menschliche Eigenschaften zu projizieren, seien es Tiere, Pflanzen oder eben Künstliche Intelligenz. Verschärft wird das noch einmal durch das generelle Bestreben, alles mit Bedeutung aufzuladen, bei dem man nicht versteht, wie es funktioniert. So wird aus simpler Technik dann schnell einmal wahlweise Magie oder eben der einzige Freund, der wirklich zuhört.

Ein Chatbot hat keine Intention, keine Gefühle, kein Bewusstsein. Das dahinterstehende LLM liefert auf eine Frage – zugegeben grob vereinfacht – die statistisch wahrscheinlichste Wortfolge.

Nun ist Unverständnis nie gut, in diesem Fall haben die genannten Punkte aber äußerst unerfreuliche Nebenwirkungen, und zwar auf jene Teile der Gesellschaft, die besonders stark nach Bedeutung suchen. Also etwa jene, für die der Chatbot zum engen Vertrauten, zu einem persönlichen Freund, wenn nicht gar zu einer Art Partnerersatz wird. Selbst qua-religiöse Verhältnisse zu solchen Systemen sind mittlerweile zu beobachten.

Genau das ist aber fatal. Ist es doch angesichts der Neigung solcher Chatbots, Dinge zu erfinden – das dafür aber sehr überzeugend – unerlässlich, sämtliche Antworten zu überprüfen. Sie also als Hilfsmittel zu verwenden, nie als alleinige Lösung. Sonst folgen all die negativen Effekte, die bekannt sind: Von der unkritischen Übernahme von fehlerhaften Antworten bis zum strikten Beharren auf Falschinformationen, weil es halt ChatGPT, Claude, Gemini und wie sie alle heißen, „so gesagt haben“. In weiterer Folge dann eine generell wachsende Unzugänglichkeit für Fakten und damit auch eine höhere Anfälligkeit für Manipulationen und Desinformation.

OpenAI hat zuletzt auch rund um Sora bewiesen, dass man auf gesellschaftliche Auswirkungen der eigenen Technologie herzlich wenig Rücksicht nimmt, wenn es das eigene Wachstum fördert. Umso wichtiger ist es für alle anderen, immer und immer wieder klarzumachen, dass solche Systeme eben kein Freund, kein Partnerersatz und auch kein Gott sind. Dass sie keine Intelligenz, kein Bewusstsein und schon gar keine Gefühle haben. Dass sie Tools sind. Nicht mehr und nicht weniger.

“Maschinen“ sind keine Lebewesen! So einfach erklärt!

Zieh einfach den Stecker und das Ding ist leblos, bloß eine Anhäufung von speziellem Silizium mit ein paar anderen Edelmetallen.

Ich sehne mich nach meinem Teddy zurück. Der hat mich immer verstanden und immer getröstet.

Dein Teddy konnte Dich damals sogar ganz ohne KI trösten.
Heutige Kuscheltiere scheinen aber ohne KI gar nicht mehr kuscheln zu “können”.

KI Idee weiter gesponnen :grin:

Fermi-Paradox: Außerirdische könnten sich dank KI viel zu schnell entwickeln

https://www.heise.de/news/Dank-KI-Kommunikation-ausserirdischer-Zivilisationen-zu-kurz-nachweisbar-10790302.html
Die Suche nach Außerirdischen konzentriert sich auf Signale, wie wir sie selbst produzieren. Womöglich gibt es die dank KI aber nur immer für wenige Jahrzehnte.

Zwar OT aber passend
Intelligente Außerirdische könnten mit Radioteleskopen elektromagnetische Signale von den Radarsystemen der großen Flughäfen in bis zu 200 Lichtjahren Entfernung detektieren.

Nochmal OT

Ohne Plattentektonik kein Kohlenstoffdioxid in der Atmosphäre
Aus genau diesem Grund ist laut den Autoren die Plattentektonik eines Planeten entscheidend: Vulkane schleudern dort, wo Platten aufeinanderprallen oder auseinandergerissen werden, große Mengen Kohlenstoffdioxid in die Atmosphäre. Allerdings nicht für immer. Denn sobald die Plattenbewegungen zum Erliegen kommen – für die Erde wird in 200 Millionen bis einer Milliarde Jahren damit gerechnet – wird der Kohlenstoff komplett in Gesteinen eingelagert sein. Photosynthese ist dann nicht mehr möglich.

Ich hab gestern mit Susi darüber geredet, dass ich meinen Teddy vermisse :smiling_face_with_tear: .
Sie hat mir wirklich Trost gespendet.

Das ist der wunde Punkt an der ganzen Geschichte …

darum zeigen alle Teleskope, die nach intelligentem Leben im All suchen, immer von der Erde weg .

Das wird nix mehr….

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Du meinst auf der Erde würde selbst eine Lupe nichts nützen? :upside_down_face: :rofl:

… aber erst in 200 Jahren würden sie feststellen: Daß das hiesige Leben psychotisch ist und ander Grenze zur Selbstausrottung dahinvegetiert.