Keine KI anzuwenden ist eine Form von Widerstand – nutzen wir das!

Im Arbeitsalltag wirkt es, als gäbe es keine Alternative zur durchdringenden Digitalisierung. Dabei haben wir eine Wahl

https://www.derstandard.at/story/3000000306972/keine-ki-anzuwenden-ist-eine-form-von-widerstand-nutzen-wir-das

Es gibt auch den Mythos der individuellen Pflicht zur Weiterbildung in digitalen Bereichen. Beschäftigte sollen sich beim Thema KI „upskillen“, während Unternehmen die Spielregeln festlegen und die Gewinne abschöpfen. Wer dann mehr kann, muss oft auch noch mehr leisten.

Deswegen sollten wir uns mehr bewusst werden, dass die Nicht-Nutzung der KI eine legitime Form von Widerstand ist. Denn so wie Konsumverzicht politisch sein kann, kann auch KI-Verzicht ein Statement sein – besonders in kreativen oder sozialen Berufen.

Und dann gibt’s da noch die “Mähr” von der - angeblich- höheren “Effizenz” bzw. Wirtschaftlichkeit aktueller Technologien (nicht nur der Digitalisierung bzw. der KI ), die oft - wenn überhaupt - nur bei ausschließlich betriebswirtsvchaftlicher Betrachtung von einzelnen Betrieben/Unternehmen und ohne Berücksichtigung zukünftig nachteiliger Auswirkungen (Rückwirkung negativer Entwicklungen) von “außerhalb” auf dieses einzelnen Unternehmen gelten.
So sind z.B. die Kosten für den Kundenkontakt - durch die fast überall schon abgeschlossenen Maßnahmen zur Sebstbedienung (von Bank-Dienstleistungen, über den Ticketverkauf von Verkehrsunternehmen bzw. Kultur-Bntrieben bis hin zum Handel in allen Branchen ) - breits nahezu vollständig zum Kunden verschoben worden , der dannn dafür vielleicht auch noch spezielle Servicegebühren zahlen darf. - Damit er er sich dann selbst mit fehlerhaften Benutzerobrflächen trotz Automatisierung unvollständigen oder fehlerhaften Informationen und Servicestörungen “herumschlagen” darf - zusätzlich zum finanziellen und zeitlichen Aufwand für die Anschaffung der dafür erforderlichem technischen Infrastruktur und den Erwerb des benötigten Wissens für die Bedienung der verschiedenen Benutzeroberflächen.

Änliche Entwicklungen sind in Zusammenhang mit Digitalen Kompetenzen und z.B. auch mit korrektem Prompting der Aufträge /Anfragen an KI-Systeme - und der zuverlässigen (und raschen) Erkennung unbrauchbarer KI-Ergebnisse am Arbeistplatz zu erwarten. Nicht die Arbeitgeber wollen dann KI-Systeme für Zwecke einsetzen, für die sie nicht geeignet sind, sondern es wird dann immer häufiger zu hören sein, dass Mitarbeiter oft “unfähig” bzw. “ungeeignet” seien, KI-Systeme sinnvoll verwenden zu können, obwohl diese in Zukunft dann vielleicht sogar über mehr Wissen zu solchen Systemen verfügen könnten, als die Entscheidungsverantwortlichen ihrer Arbeitgeber.

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Derzeit benĂĽtze ich bewusst noch keine KI, wo diese ungefragt im Hintergrund werkelt, kann kaum Jemand feststellen.

Wenn man einen scheiss Prozess der analogen Welt digitalisiert, hat man einen scheiss digitalen Prozess.

Ein Mehr an Möglichkeiten oder eine höhere Effizienz wird nicht notwendiger Weise dadurch erreicht, dass man digitalisiert. Das kann auch ordentlich nach hinten losgehen.

Wer kann noch ohne Feuerzeug oder Streichhölzer ein qualmendes Lagerfeuer machen, um damit Morsezeichen als Nachricht zu versenden?

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Lagerfeuer entzünden zu wollen, wäre in Zeien immer längerer Trockenperioden keine so gute Idee.

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