Immer mehr Vibe gecodete Extensions erhöhen die Last für die Projektverantwortlichen durch schlechte Codequalität
Üblicherweise sind die KI-Erweiterungen laut dem Projekt relativ leicht zu entdecken, da sie die immer gleichen Fehler wiederholen. Konkret ist die Rede von unnötigen Codebestandteilen, dem Referenzieren von halluzinierten – also gar nicht vorhandenen – Programmierschnittstellen, einem inkonsistenten Coding-Stil oder sogar Artefakten von LLM-Prompts.
Dabei sei zunehmend auch ein Dominoeffekt zu beobachten. Die Fehler würden sich also von einer Erweiterung zur nächsten fortsetzen, da die KI natürlich auch aus den fehlerhaften Muster lernt.
Die neue Regel für GNOME-Erweiterungen besagt jetzt, dass Entwicklerinnen und Entwickler in der Lage sein müssen, ihren Code selbst zu erklären. Ist das nicht der Fall oder hat man den Eindruck, dass hier erst recht wieder ein Chatbot antwortet, wird die Aufnahme abgelehnt.
Zudem resultiert der Missbrauch solcher Tools oft in zunächst überzeugend klingenden Bug-Einträgen, die in Wirklichkeit aber kompletter Unsinn sind. Das sorgt bei den zumeist von Freiwilligen getragenen Projekten für viel Extraarbeit.