Für Alle die das Thema noch nicht so am Schirm haben, hier nochmals ein anschaulicher, in die Tiefe gehender Beitrag von “IT an der Bar” (übrigens sonst auch sehr empfehlenswert).
Sobald man das neue Outlook einmal verwendet hat (und sei auch nur per Schalter “Neues Outlook testen”), werden die Zugangsdaten aller Mailkonten (d.h. auch unabhängiger Nicht-MS-Konten!!!) an Microsoft übertragen und die Mails in Zukunft über Microsoft-Server geleitet (wo immer die auch örtlich stehen).
Ach ja, und weil ja MS die Zugangsdaten hat, sind die Mails für die MS-Server natürlich entschlüsselt und lesbar/filterbar/bearbeitbar.
Deshalb folgendes Szenario: Eine innovative EU-Firma leistet sich wegen Datenschutz, Souveränität und DSGVO einen europäischen, vertrauenswürdigen EMail-Dienstleister.
Soweit so gut. Aber jetzt… Die Firmenmitarbeiter verwenden zwar starke Passwörter, aber einfachheitshalber das mitgelieferte (neue) Outlook. Oder haben es nur getestet. Zu spät… Tja… Wo liegen die Daten nun? Wer kann aller mitlesen?