Oh je, wieder so ein âwir werden alle sterbenâ KI-Artikel ohne konkrete Bedrohungsszenarien.
Spoiler: wir werden alle sterben. Irgendwann.
Aber denken wir es doch mal durch. Kann OpenCLAW mich schĂ€digen, wenn ich ihm vollen Zugriff auf alle meine Daten gebe? NatĂŒrlich. Am Einfachsten, indem es meine Kreditkarte ausreizt. Könnte OpenCLAW einen Auftragskiller im Darknet buchen? Nein, da es keine Handelsplattform dafĂŒr gibt. Jeder Killer wĂŒrde einfach das Geld nehmen und verschwinden.
Kann sich OpenCLAW weiterentwickeln, indem es sein Neuronales Netzwerk weiter trainiert? Das Trainieren kostet zig Tausende von Euros. Da ist das Kreditkartenkonto vorher leer.
Die echte Gefahr geht von EntitĂ€ten mit viel viel Geld aus. MultimilliardĂ€ren. Und natĂŒrlich MilitĂ€rs. Bevor eine rein KI-gesteuerte Roboterfabrik gebaut wird, die sich theoretisch verselbstĂ€ndigen könnte, werden existierende Roboter mit Waffen ausgestattet werden. Der Drohnenkrieg in der Ukraine zeigt schön, wohin die Reise gehen wird.
Wie in einer âSilicon Valleyâ-Folge: KI verursacht Cloud-Ausfall bei Amazon
Derweil haben Seagate und Western Digital ihre Festplatten fĂŒr 2026 bereits ausverkauft
Oh je, wieder so renommierte Forscher und prominente Experten auf einer renommierten Konferenz, wieso sollte das Hand und FuĂ haben?
Man mĂŒsste halt dort gewesen sein, um das beurteilen zu können.
Ohne Argumente ist es sinnlos zu diskutieren. Der Artikel sagt nur âExperten haben gesagt wir werden alle sterbenâ, ohne Argumente dazu zu nennen. Ich habe meine Argumente auf den Tisch gelegt. Ich stehe fĂŒr argument-basierte Konversation zur VerfĂŒgung, aber sicherlich nicht fĂŒr âein angeblicher Experte hat gesagtâ.
KI auĂer Rand und Band: OpenClaw verwĂŒstete Postfach von Metas KI-Sicherheitschefin
âIch musste zu meinem Mac Mini laufen, als wĂŒrde ich eine Bombe entschĂ€rfenâ
Jaja. Ich hatte nicht die Absicht, mit dir zu diskutieren.
Passende Diskussionspartner wÀren beispielsweise jene gewesen, die auf der Konferenz ihre Ansichten und EinschÀtzungen kundgetan haben. Dort warst du aber nicht, also konntest du nicht.
Die zitierte Zeitschrift hat davon berichtet. Vielleicht diskutierst du mit denen und teilst ihnen deine EinschĂ€tzungen mit? Dann kannst du auch gleich fragen, welche Argumente sie haben oder von welchen sie berichten können âŠ
Peinliche UnzuverlÀssigkeit von OpenClaw:
âIch habe hunderte Mails gelöscht und archiviert (âŠ) ohne (âŠ) auf ein Okay zu warten.â
Die sind also schon âgestorbenâ, zum GlĂŒck nur Mails âŠ
Wie es aussieht kommen die Argumente als Tatsachenberichte âŠ
US-MilitÀr stellt Anthropic Ultimatum zur Lockerung von KI-Regeln
Der Streit war ausgebrochen, nachdem Anthropic sich ĂŒber den Einsatz seiner Systeme bei der EntfĂŒhrung von PrĂ€sident Maduro aus Venezuela empörte
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat dem KI-Unternehmen Anthropic einem Medienbericht zufolge eine Frist bis Freitag gesetzt, um seine SicherheitsbeschrĂ€nkungen fĂŒr den militĂ€rischen Einsatz zu lockern. Sollte das Unternehmen nicht einlenken, drohten harte Strafen, berichtete das Nachrichtenportal Axios am Dienstag.
Anthropic-Manager haben Regierungsvertretern gegenĂŒber deutlich gemacht, dass ihre Technologie nicht fĂŒr die autonome Zielerfassung oder fĂŒr die Ăberwachung im Inland eingesetzt werden soll, wie die Nachrichtenagentur Reuters jĂŒngst meldete.
@Roland_Giersig
Die Aufhebung /Umgehung solcher BeschrÀnkungen des KI-Einsatzes stellt auch noch kein konkretes Bedrohungsszenario durch KI dar ?
Das ist eine Bedrohung durch ein faschistisches Regime, das mit Gewalt KI missbrauchen will.
Musk musste Grok neu trainieren um zu erreichen, dass Grok auch Amoralisches tut.
Das Problem sind MĂ€nner, nicht KI. ![]()
Da sollten wir aber eigentlich auch schon in Zusammenhang mit anderen âErrungenschaftenâ der Digitalen Welt gelernt haben:
Es lĂ€uft in der Digitalen Welt dann alles viel schneller und intensiver ab - das gilt auch fĂŒr negative Auswirkungen und Konsequenzen.
Der so oft gebrauchte Vergleich mit einem Messer- fĂŒr damit erreichbare positive (z.B. in der KĂŒche oder als Handwerkzeug im Holz- bzw Papier- verarbeitenden Gewerbe ) aber auch negative (z.B. zur Verletzung bzw- Ermordung von Menschen) Auswirkungen , wird nur darum so oft fĂŒr den Vergleich mit möglichen (negativen) Auswirkungen von KI und anderern Technologien der Digitalen Welt gebracht ,
weil
Messer trotz ihrer potentiellen Gefahren nahezu unreguliert verfĂŒgbar/zugĂ€nglich sind und genau diese allgemeine (unregulierte) ZugĂ€nglichkeit von praktisch allen Shareholdern der Digitalen Welt gefordert - und fĂŒr ihren wirtschaftlichen Erfolg auch benötigt - wird,
der Vergleich der Auswirkungen Digitaler Techologien (und z.B auch der Anwendung von KI-Systemen in all ihren AusprĂ€gungen) mit den Auswirkungen âgeeigneterâ analoger Technologien ( z.B. der mĂ€glichen Auswirkungen der Anwendung/des Einsatzes eines Messers) primĂ€r der âVerharmlosungâ der viel weiter reichenden und komplexeren Bedrohungen durch Technologien der Digitalen Welt dient.
So ist z.b. die mögliche Gefahr, die von einem einzelnen Messer ausgehen kann, immer beschschrÀnkt auf die unmittelbare Umgebung (bzw. die physikalische Reichweite - z.B. als Wurfgeschoà mit scharfer Schneide) dieses Messers.
Wenn allerdings nicht ein Messer, sondern Sprengstoff (eine Stange davon oder auch eine ganze LKW-Ladung voll) herangezogen wird , gibtâs fĂŒr den sicheren Umgang mit Sprengstoff in der Analogen Welt schon lange Regulierungen, um einerseits sicheren Einsatz von Sprengstoff - möglichst ohne UnfdĂ€lle - zu gewĂ€hrleisten und andererseits jede missbrĂ€uchliche Verwendung von Sprengstoff verhindern und gegebenenfalls auch wirksam verfolgen zu können.
Die Reichweite der Wirkung von explodierendem Sprengstoff ist jedenfalls schon erheblich gröĂer , als die Reichweite eines misssbrĂ€uchlich eingesetzten Messers.
Die Reichweite der Wirkung digitaler Technologien ist jedenfalls nochmals deutlich gröĂer, als die von Sprengstoff - auch wenn ihre unmittelbare Wirkung nicht gleich so katastrophal sein muss , wie die von explodierendem Sprengstoff.
Durch ihre lang anhaltende, schleichende , lange Zeit daher vielleicht sogar ubemerkte negativen Auswirkungen, können sie aber sogar umso gefÀhrlicher, als unmittelbar explodierender Sprengstoff werden :
Wie viele, in digitalen Systemen abgelegten, IdentitĂ€tsdaten ( Ausweisdaten, Daten fĂŒr den Zugriff auf Bank-Konten, ⊠) wurden in den letzten Jahren schon von Institutionen verloren, wurden ihnen gestohlen ? Welche Folgen hatte das dann fĂŒr viele Betroffene ? Die mĂŒssen dafĂŒr gar nicht im gleichen Staat oder auch nur auf der gleichen Seite unserer Weltkugel leben, um zu Betroffenen solcher Ereignisse irgendwo auf unserem Planeten zu werden.
Wenn nun die Vorgaben der Anthropic-Manager -
Anthropic-Manager haben Regierungsvertretern gegenĂŒber deutlich gemacht, dass ihre Technologie nicht fĂŒr die autonome Zielerfassung oder fĂŒr die Ăberwachung im Inland eingesetzt werden soll, wie die Nachrichtenagentur Reuters jĂŒngst meldete.
von Trump zufolge seiner âHerrlichkeit und Vollkommenheitâ als ungesetzlich bezeichnet werden sollten - und nun KI-Systeme (vermutlich auch auch aller anderen Hersteller) fĂŒr militĂ€rische Zwecke eingesetzt werden sollen, um
militÀrische Entscheidungen zu beschleunigen
â also als Erster Atomwaffen starten zu können. - dann spielt es gar keine Rolle mehr, wo auf unserem Planeten dieser Start erfolgen wird, und ob das ein faschistisches, kommunistisches, liberal-demokratisches oder rein kapitalistisches Regime sein wird, in dem diese Waffe gestartet werden wird.
Das ist eine Bedrohung durch ein faschistisches Regime, das mit Gewalt KI missbrauchen will.
Und mit dieser Formulierung willst Du uns welche Erkenntnisse , welche Folgerungen, vermitteln ?
Dass vielleicht alles nicht so schlimm ist, dass wir uns ĂŒberhaupt keine Sorgen machen mĂŒssen ?
Hast Du etwa ĂŒbersehen, was alles schon (wieder) möglich wird , das noch vor wenigen Jahren fĂŒr vollkommen unmöglich erachtet wurde ?
Und diesmal meine ich nicht irgendwelche umwÀlzenden Innovationen in der Digitalen Welt oder zur Erreichung von Klimaschutzzielen .
Lieber Erich,
Technologie existiert. Und es wird auch immer neue Erfunden. Technologie ist grundsÀtzlich neutral.
Wir Menschen mĂŒssen Rahmenbedingungen schaffen, die verhindert, dass Technologie nicht im Sinne der Gesellschaft eingesetzt wird.
Die US BĂŒrger wollten offensichtlich, dass sie eine Regierung bekommen, die solche Dinge tut, sonst hĂ€tten sie sie wohl nicht gewĂ€hlt.
Die US BĂŒrger mĂŒssen daher dafĂŒr sorgen, dass sie sich um ihre Probleme kĂŒmmern.
Wir werden nicht erreichen können, dass eine Technologie nicht zweckendfremdet verwendet wird. Wohl können wir aber uns um Regierungen kĂŒmmern, die Regulierungen in unserem Sinne erlassen.
LG Werner
Wenn nur Messer - oder vielleicht auch ânurâ Sprengstoff - jene Technologien wĂ€ren, die nicht im Sinne der Gesellschaft eingesetzt werden wĂŒrden, dann könnte ich dir vielleicht sogar gerade noch zustimmen.
Wenn irgendein VerrĂŒckter - oder eine auĂer Kontrolle geratene Technologie ( z.B. ein KI-System) - aber den berĂŒchtigten âroten Knopfâ drĂŒcken wird und unser Planet in Folge dann gleich mehrfach vernichtet werden wird - dann wirst auch Du nicht mehr der Meinung sein, dass das nur ein Problem der BĂŒrger jener Staaten gewesen sein kann, in denen solche VerrĂŒckte daheim waren, und daher nur diese BĂŒrger dort dafĂŒr sorgen hĂ€tten sollen und sich um die Lösung ihrer Probleme mit diesen VerrĂŒckten kĂŒmmern hĂ€tten mĂŒssen.
Aber dann wird es es zu spÀt sein, dann wird es niemanden mehr geben, der dann noch irgendeine Meinung haben könnte - denn auf unserem Planeten wird es dann keine Menschen mehr geben.
Wir werden nicht erreichen können, dass eine Technologie nicht zweckendfremdet verwendet wird.
Gerade weil wir wissen, dass Technologien zweckentfremdet eingesetzt werden und negativen Auswirkungen von Technologien stets verharmlost werden, können Technologien nicht wert-neutral gesehen werden - mĂŒssen daher Technologien als âgutâ oder âschlechtâ bezeichnet werden, je nach âIntensitĂ€tâ und âReichweiteâ ihrer Wirkung - bzw. ihrer möglichen Folgen.
LG Erich
Wir mĂŒssen uns um unsere Dinge kĂŒmmern. Auf die Dinge der anderen haben wir keinen Einfluss.
Indem wir uns auch an unsere Nachbarn orientieren haben wir die Chance fĂŒr eine gemeinschaftliche Sicht der Dinge und können so Fehlverhalten bzw es Zweckentfremdung, durch Einzelne hintanhalten.
Zugesehen ist es auch unsere Sache, was unser Nachbar bzw âDie Anderenâ tun.
Herzlichst, Thomas
Alles, was auf unserem Planeten irgendwo passiert - auch der seit heute frĂŒh wieder fortgesetzte Krieg zwischen Iran/USA/Israel , aber auch der Krieg von Russland gegen die Ukraine und die zahlreichen anderen - fast unbemerkt von der Weltöffentlichkeit tĂ€glich stattfindenden KĂ€mpfe/Kriege - sind âunsere Dingeâ , um die auch wir uns âkĂŒmmernâ nĂŒssen - und jedenfalls Sorgen machen sollten.
FĂŒr viele âRealistenâ scheinen ja
- FlĂŒchtlingswellen , die uns immer öfter zu treffen scheinen - immer vollkommen âunerwartetâ , aus dem âNichtsâ, zu kommen,
- Rohstoff- und Energiepreise nur das Ergebnis von âZockernâ auf irgendwelchen HandelsplĂ€tzen zu sein
- Unterbrechungen oder gar vollstĂ€ndig ausfallende Lieferketten vollkommen âunvorstellbarâ zu sein , obwohl es - auch ohne Kriege und ohne Klimakatastrophe - fast nichts StörungsanfĂ€lligers, als lange Transportwege fĂŒr empfindliche GĂŒter, gibt.
FĂŒr solche âRealistenâ ist dann die Klimakatastrophe nur das Hirngespinnst einiger Wichtig-Tuer, die einfach per Dekret als nicht existent festgelegt wird und dann in keiner WirtschaftsmaĂnahme oder persönlichen Entscheidung mehr beĂŒcksichtigt werden muss - obwohl schon regelmĂ€Ăig alle paar Monate Wasser ĂŒber die TĂŒrschwellen in immer mehr Wohnungen und Betriebe eindringt.
NatĂŒrlich können wir mit unserer âVerantwortung fĂŒr alle Dingeâ auf userem Planeten keine Wunder wirken.
Wenn wir diese Verantwortung aber nicht wahrnehmen - und nicht jeder gemÀà seinen Möglichkeiten und FÀhigkeiten auch akiv wird -
und z.B.
sich vielleicht ânurâ die Finger wund-schreibt, oder
sich in der Entwicklungshilfe, Friedensarbeit in Krisenregionen engagiert, oder
sich im diplomatischen Dienst am grĂŒnen Tisch als Vernittler zur KrisenbewĂ€ltigung einbringt, oder
sich als problembewusster BĂŒrger in politischen Parteien engagiert, oder
als Veratwortlicher in Unternehmen dort zu zukunftsfitten ( nicht nur technischen ) Problemlösungen beitrĂ€gt, oder âŠ
dann tragen wir Mitschuld fĂŒr all die sehr bedenklichen Entwicklungen auf unserem Planeten - und können uns jedenfalls nicht aui âdie Anderenâ ausreden, die âihreâ Probleme nicht rechtzeitig gelöst hĂ€tten.
Denn, was war dann unser Beitrag dazu ?
Auf die Dinge der anderen haben wir keinen Einfluss.
Wir leben aber alle gemeinsam auf dem Planeten Erde - mit seinen beschrÀnkten Ressourcen und seinen sehr fragilen Habitaten.
Da sind alle âDingeâ gemeinsam , da ist es fĂŒr alle wichtig, mit den Ressourcen und Habitaten vorsichtig, sorgsam und gerecht umzugehen.
Wenn wir das jetzt nicht beachten , dann werden wir sehr schnell eines Tages zu âden Anderenâ zĂ€hlen, die ihre Probleme dann nur mehr allein- ohne UnterstĂŒtzung durch andere - lösen mĂŒssen, weil deren - dann unser - Schicksal niemanden in dieser zukĂŒnftigen Weltgemeinschaft dann mehr intessieren wird.