Katharina Zweig, Informatikerin, im Gespräch mit Birgit Dalheimer
Abseits von Technikeuphorie auf der einen und -angst auf der anderen Seite sucht Katharina Zweig grundsätzliche Diskussionen darüber, was wir eigentlich meinen, wenn wir von „künstlicher Intelligenz“ sprechen, was es bedeuten könnte, von einem Computer „verstanden“ zu werden, welche Worte uns fehlen, wenn wir über die Fähigkeiten von Maschinen reden. Sie ist Informatik-Professorin an der technischen Universität Kaiserslautern-Landau, wo sie 2012 den damals einzigartigen Lehrgang Sozioinformatik einführte mit dem Ziel die Auswirkung der Digitalisierung auf Individuum, Organisation und Gesellschaft zu untersuchen.