OnlyOffice server ist das gleiche wie Office Web Apps. Es dient dazu, dass man gemeinsam (mit einem Web Browser) Office Dokumente (auch Microsoft) bearbeiten kann. Wir haben die Community Edition installiert.
Ab 40 gleichzeitig bearbeiteten Dokumenten benötigt man die Enterprise Edition (die auch gar nicht einmal so günstig ist). Bis dahin haben wir aber sicher ein wenig Zeit um alles auszutesten und sehen wie es funktioniert.
Hinter OnlyOffice steht im Kern die Firma Ascensio System SIA, ein Unternehmen mit Sitz in Riga, Lettland.
Vielleicht mag sich einmal jemand die OnlyOffice Editoren ansehen:
Es gibt sie für Windows, Mac und Linux.
Erfahrungsberichte über Usability und vor allem Dokumentenkompatibilität wären hilfreich.
Sprache umstellen nach der Installation ist möglich in den Optionen des Office-Menüs, nicht in den einzelnen Apps.
Zuordnung der Dateierweiterungen wird bei der Erstinstallation angeboten, lässt sich danach nur noch nur über Windows-Einstellungen abändern und ist dort unübersichtlicher und zeitaufwendig.
Bei der Installation neben den Office-Erweiterungen achten auf die gewünschte Zuordnung für: TXT, PDF.
Wir können aktuell 20 concurrent Sessions (gleichzeitige User die ein Dokument editieren) fahren. DAs ist in der Community Edition kostenfrei (sollte für unsere Tests reichen).
Danach fängt es an teuer zu werden. 50 concurrent User = 2100 USD pro Jahr. Mir fehlt aktuell das “gespür” wie viele Benutzer das sein könnten, die 50 Dokumente gleichzeitig editieren, daher wie sich die Kosten verteilen würden.
Im OnlyWord wird versteckter (hidden) Text nicht behandelt (ist einfach sichtbar), das ist für mich ein großer Nachteil, weil das fast alle meine Word-Dokumente verwenden. Aber vielleicht hab ich da was übersehen.
Die Zuordnung der Dateierweiterungen ist sehr aggressiv. Da muss man sehr aufpassen.
Es gibt (logischerweise) keine VBA-Makros.
Für den schnellen Brief zwischendurch absolut geeignet, Ersatz einer normalen Office-Umgebung schwierig, bei Makros weiß ich nicht ob überhaupt möglich.