Psychologische Effekte in Diskussionen

Die Flat-Earther stellen die Hypothese auf, dass ein Ringlaser-Gyroskop keine Erdrotation messen dürfte, wenn die Erde nicht rotiert.

Was soll denn an dieser „Hypothes“ falsch sein ?
Wenn nichts da wäre , was gemessen werden könnte ( „w e n n die Erde nicht rotiert.“),.dann könnte tatsächlich nichts gemessen werden, ganz unabhängig von irgendeiner Messmethode bzw. von noch so empfindlichen Messgeräten.
Mit dem hier oben nach Punkt 1 formuliertem Satz wird in dieser Formulierung (mit dem Wort „wenn“ nach dem Beistrich) weder behauptet , dass die Erde nicht rotieren würde, noch wird damit die Messmöglichkeit der Erdrotation mit einem Ringlaseer-Gyroskop angezweifelt.
Wenn statt des Wortes „wenn“ aber das Wort „weil“ stehen würde , dann könnte diese Aussage tatsächlich die von den Flat-Earthers aufgstellte „Hypothese“ darstellen , mit der sie in weiterer Folge dann auch die Messergebnisse von Ringlaser-Gyroskopen anzweifeln.
Diese Hypothese der Flat-Earther müsste daher - zumindest gemäß meinem Spachverständnis der deutschen Sprache - dann wie folgt lauten :

„Die Flat-Earther stellen die Hypothese auf, dass ein Ringlaser-Gyroskop keine Erdrotation messen dürfte, w e i l die Erde nicht rotiert.“

Warum ich mich hier über solche sprachlichen Details so vebreitere ?

Weil auch kleine Worte große Bedeutung haben können und mit ihnen die inhaltliche Bedeutung von Formulierungen sogar in ihr Gegenteil ( z,B, auch „posistive“ in „negative“ Bedeutung ) gedreht werden können - vielleicht nur wegen unterschiedlicher Sprachverständnisse der an Diskussionen Beteiligten.

Weil ich ( und vernutlich auch Du - bzw ihr alle ) hier in Beiträgen in unserem Forum schon öfter „seltsame“ Formulierungen (sicher auch in meinen Beiträgen) gelesen habe/habt , die dann zu inhaltlichen Missverständnissen geführt haben und vielleicht sogar vollkommen unnötige Diskussion ausgelöst haben könnten, , obwohl inhaltlich gar keine Auffassungsunterschiede vorgelegen sein könnten.