RentAHuman vermittelt Menschen an KI-Agenten fĂĽr Aufgaben in der realen Welt

Ich hab da mal reingeschaut. Bisher noch kein einziges Angebot eines KI Agenten. Dafür viele unseriöse Angebote von menschlicher Seite.
Möchte wer sein Bankkonto für Bitcoin-Transaktionen hergeben? :grin:

Das kann eigentlich nur als Scherz - bzw. als Test des Umfanges der “KI-Psychose” oder der noch genutzten menschlichen Intelligenz - gemeint sein.

Denn um Verträge rechtsgültig abschließen zu können, bedarf es dazu vertragsfähiger Partner.
Eine KI-Instanz ist aber - zumindest innerhalb von Europa - kein vertragsfähiger Partner, weil ihr - entgegen immer wieder geführter Diskussionen und wiederholt zu hörender Meinungen - keine eigene Rechtspersönlichkeit zuerkannt wird, die z.B, im Falle von nicht eingehaltenen vertraglichen Bestimmungen rechtlich belangt werden könnte, oder ihrerseits den (menschlichen ) Vertragspartner - wegen vielleicht nicht erbrachter Leistung - klagen könnte.
Zudem werden - vermutlich - auch hier die eu-weiten Haftungsbestimmungen für KI gelten : Es haftet der Hersteller bzw. der Betreiber für allfällige Schäden .
Das könnte im Falle von Ki-Agenten dann der Entwickler oder der Auftraggeber des KI-Agenten sein ( der den KI.Agenten “zum Leben erweckt” hat, ihm eine virtuelle Identität -durch Überlassung seiner eigenen persönlichen Daten, Missbrauch einer gestohlenen Identität oder Erzeugung ener vollkommen frei erfundenen Identität ) gegeben hat und den Auftag erteilt hat, jemanden (einen Menschen) z.B.: mit dem Mähen des Rasens oder vielieicht dem Reinigen einer Fläche zu beauftragen.

Aus obigem Artikel :

Die Plattform zeigt, wohin die Reise geht – Menschen als verlängerter Arm von KI. Wer jetzt Erfahrung sammelt, versteht die Mechaniken dieser neuen Arbeitswelt. Wer darauf setzt, langfristig davon zu leben, sollte sich nach Plan B umsehen. Die Tech-Branche hat eine lange Geschichte darin, Arbeitskraft zu prekarisieren und als Disruption zu feiern.

Der provokante Name erzeugt Aufmerksamkeit, das Geschäftsmodell bleibt klassische Arbeitsvermittlung. Innovation sieht anders aus.

Fehlende Arbeitsrechte, Krypto-Zahlungen ohne Absicherung, mangelhafte Qualitätskontrolle und Scam-Gefahr. Die Plattform schafft keine stabilen Jobs, sondern prekäre Mikro-Aufträge ohne soziale Absicherung. Wer hier arbeitet, sollte es als Experiment betrachten, nicht als Einkommensquelle. Die Tech-Branche normalisiert hier Arbeitsverhältnisse, die vor 20 Jahren undenkbar gewesen wären.