Marginale Verbesserung und wachsende Preise bei neuen Devices dürften erst der Anfang einer viel größeren Krise sein. Gerade für kleinere Hersteller könnte es eng werden
Was diese Entwicklung besonders ironisch macht: Der KI-Hype führt damit indirekt dazu, dass es für die Verbreitung neuer KI-Dienste am Smartphone schwerer wird. So haben etwa Google und Samsung gerade die nächste Entwicklungsstufe bei der Integration von KI direkt im Betriebssystem angekündigt. Mithilfe von Gemini und Co sollen künftig App-übergreifend Aufgaben erledigt werden können.
Was man nicht dazu sagt: Das wird angesichts der RAM-Krise noch länger den teuersten Geräten vorbehalten bleiben. Benötigen solche Dienste durch die Nutzung lokal laufender KI-Systeme doch ziemlich viel Arbeitsspeicher – mehr als die sechs bis acht GByte, die Mittelklasse-Smartphones aktuell zumeist haben. Verbesserungen bei der RAM-Ausstattung scheinen aber in der aktuellen Situation noch auf längere Sicht unwahrscheinlich.