Tausende Passdaten aus italienischen Hotels gestohlen

Von Hackern der Gruppe „Mydocs“ im Dark Web verkauft

https://www.derstandard.at/story/3000000283302/tausende-passdaten-aus-italienischen-hotels-gestohlen

Eine Gruppe von Cyberkriminellen mit dem Namen „Mydocs“ hat Hotels in ganz Italien ins Visier genommen, insbesondere Vier-Sterne-Häuser, um Passdaten zu stehlen. Dabei wurden hochauflösende Scans von Reisepässen und Personalausweisen von ahnungslosen Gästen während des Check-ins abgefangen, wie die italienische Polizei am Dienstag berichtete-

Laut der italienischen Digitalagentur AgID veröffentlichte die Gruppe am vergangenen Wochenende Posts im Dark Web, in denen sie über 70.000 gestohlene Dokumente aus verschiedenen Hotels zum Verkauf anbot.

Die Agentur AgID warnte davor, dass persönliche Dokumente im Netz ein wertvolles Gut für kriminelle Organisationen darstellen.

Das Problem :
Darauf haben die Besitzer dieser Ausweise aber gar keinen Einfluss und den Quartiergebern ( nicht “irgendwelche” Absteigen, sondern 4-Sterne-Hotels gemäß obigem Artikel ) ist diese Gefährdung ihrer Gäste möglicherweiser sogar egal.

Allerdings tragen auch staatlichen Ausgabestellen solcher Reisedokumente zu dieser Gefährdungslage bei.
Nicht kopierbare - z.B. nur genau einmal benutzbare ( bzw. nach einmaliger Kontrolle ungĂĽltig werdende) - Ausweispapiere zur VerfĂĽgung zu stellen, sollte mit digitalen Methoden heute kein Problem mehr sein.
Vermutlich würden aber die Sicherheitsapparate aller Staaten mit solchen - nur für einmalige Kontrolle gültigen und nur minimale Informationen enthaltenden - Ausweispapieren keine Freude haben. Die heute üblichen - uber einen längeren Zeitraum gültigen - Ausweise würden gemäß dieser Idee dann nur mehr zum Nachweis der Identität gegenüber den Ausweis-ausgebenden Stellen dienen, um von dort Einmal-Ausweispapiere ( z.B. zum Ausdruck am privaten Drucker auf Normal-Papier oder als Image am Handy ) einfach anfordern zu können.