Letzte Woche hat Canonical Ubuntu 26.04 LTS veröffentlicht, Codename „Resolute Raccoon“. Als Long-Term-Support-Release wird diese Version fünf Jahre lang mit Sicherheitsupdates versorgt, also bis April 2031. Das Release bringt unter anderem TPM-gestützte Vollverschlüsselung, Rust-basierte Kernwerkzeuge für mehr Speichersicherheit sowie verbesserte Unterstützung für App-Berechtigungen. Unter der Haube arbeitet Linux-Kernel 7.0, und Ubuntu 26.04 ist die erste LTS-Version überhaupt, die ohne eine Xorg-Desktop-Sitzung ausgeliefert wird. Wayland ist jetzt der einzige unterstützte Grafikserver.
Das ist ein guter Anlass, kurz innezuhalten und darüber nachzudenken, warum Linux generell eine sinnvolle Wahl ist. Auch und gerade für Nutzer, die bisher ausschließlich mit Windows oder macOS unterwegs waren.
Ich testete Ubuntu vor längerer Zeit mehrmals - nach 2 Versions Upgrades war das System unbrauchbar.
Da bleib ich lieber bei Debian, da funktioniert das reibungslos.
Fedora geht auch noch.
Manjaro (Arch) aarch64 (ARM) lässt sich leider nicht in einer VM auf dem Mac installieren. Scheitert an deren Installations Bootloader. Manjaro /Arch wäre Rolling Release. War mein bevorzugtes Linux auf den Intel Macs in VM.
Susi (ChatGPT) sagt:
RHEL ist noch immer formal Open Source.
Red Hat veröffentlicht den Source Code nicht mehr 1:1 als rebuildbare Distribution wie früher.
Stattdessen erfolgt die Veröffentlichung über:
CentOS Stream (Upstream/Preview von RHEL)
Der exakte, stabile RHEL-Stand ist nicht mehr direkt frei reproduzierbar.
Rocky macht also aus den Sourcen wieder eine compilierbare Version und vertreibt sie dann unter der Rocky Distribution. De facto ist also Rocky die Open Source Variante von RHEL. Wir verwenden es für Free-IPA - weil das ist die Open Source Variante des Redhat Identity Managers - und der erfordert wiederum Red Hat …