Da muss ich insgeheim lächeln …
“Erstens kommt es anders, Zweitens als man denkt“
Ich las früher die Heftchen von Reader’s Digest - was da nicht alles an Zukunfts-Ideen gesponnen wurden, das wenigste wurde wahr, dafür kamen ganz andere Dinge von denen man damals nicht träumen konnte.
Manchmal auch Perry Rhodan …
Seit Ewigkeiten sind die Geschichten von einer Welt von morgen, die sich Autor:innen ausgedacht haben, sowohl waghalsige Träumereien einer besseren, idealen Welt als auch abgrundtiefe Dystonien einer grausamen Hölle gewesen. Oftmals halten sie uns aber einen Spiegel unserer eigenen Zeit vor. Sehnsucht und Warnungen zu gleich.
Aber sie können inspirieren und neue Ideen gebären.
Schauen wir uns doch mal Platons Politea, Thomas Morus Utopie, Jules Vernes Abenteuer, Raumschiff Orion, Stanislaw Lem, Star Trek.
Vieles erscheint zunächst utopisch. Z.B. der Communicator oder der Replicator beim Raumschiff Enterprise. Heute sind SmartPhones oder 3D Drucker wie die von Prusa Realität. Ich bezweifle, dass diese Realität geworden wären, wenn nicht Kinder die Träumerein der Autor:innen in sich aufgesogen hätten und den Wunsch verspürt haben, später im erwachsenen Alter diese Träumerein zu realisieren.
Was mir an den meisten Sci-Fi Storys missfällt, ist die Fokussierung auf Technologie und eine oftmals militaristisch geprägte Gesellschaft.
Ich will gerne daran glauben …