Wenn Fakeshops mit echten Daten arbeiten (Mimikama)

Täuschend echt: Wenn Fake-Shops mit echten Daten arbeiten

Echte Links, echte Daten, echter Betrug: So tricksen Fake-Shops heute.
https://www.mimikama.org/wenn-fake-shops-mit-echten-daten-arbeiten/

Aus dem verlinkten Artikel :slight_smile:

Auch die Domain verrät den Betrug: Während das Original unter „reisenthel.com“ läuft, nutzt der Fake-Shop die Adresse „reisenthel.de.com“. Ein kleiner, aber entscheidender Unterschied.

Liegt nicht hier - im fast identischen Namen der Domain - das Hauptproblem des Erfolgs solcher Fake-Shops ?
Und ist die Vergabe solcher Domain-Namen - offenbar ohne Prüfung des Zwecks dieser Domains und Einholung der Zustimmung der Besitzer ähnlicher Domainnamen nicht der eigentliche Grund für die Existenz solcher ( fast namensgleicher Online-Shops) , schließlich kommt ja der Name “reisenthel” in beiden Domainnamen ja sogar in genau gleicher Schreibweise vor ?
Müsste daher nicht (weltweit !) die Domain-Name Verwaltung und die Suche nach freien Domain-Names entsprechend modifiziert werden , um weiterhin schon am Domain-Namen Fake-Shops erkennen zu können ?
Oder irre ich mich da, und gibt es gar keine welteit geltenden Regeln für die Vergabe dieser Domainnamen und können sich Internet-User (und damit auch Fake-Shop-Betreiber ) irgendwo/irgendwie tatsächlich jeden Domain-Namen aneignen - ohne dafür eine den Namen zuweisende Authorität zwingend in Anspruch nehmen zu müssen ?

Wir sind wieder bei der Frage “natürliche Intelligenz und Vorsicht” oder vollständiges Beschützen der Menschheit oder wie @Roland_Giersig geschrieben hatte:

Früher stand auf einem braunen Fläschchen “vorsicht Gift” - heute sind Medikamente die nicht tödlich sind mehrfach gesichert.

Nichts ersetzt die natürliche Intelligenz.

Natürlich gibt es internationale Regeln für die Vergabe von den Domainnamen. Viele Seiten lang. Wenn ein Inhaber einer Marke sich in seinen Rechten verletzt fühlt, kann er gegen den Inhaber einer Domain vorgehen. Die Problematik dabei ist, dass diese Prozesse sehr lange dauern.

Mit KI hat die Vergabe von Domainnamen meiner Meinung nach überhaupt nichts zu tun. Durch die Vergabe genauer geprüfter Domainnamen - z.B. auch auf übereinstimmende Teile eines zu neu vergebenden Domainnamens mit Namensteilen bereits vergebener Domainnamen - könnte Betrug im Internet (z.B. durch Fake-Shops aber auch durch sonstige Fake-Seiten ) wohl erschwert - und vielleicht sagar vermieden - werden.

Im Internet musste in der Vergangenheit schon öfter Erfahrungen mit “Gift” gemacht werden. Eine in der Vergangeheit gewählte Maßnahme, um Kontakt mit “Gift” zu vermeiden, bestand in der Enführung von Giftflaschen mit sichereren - nicht zu leicht zu öffenenden bzw. nicht vielleich sogar zufällig (etwa “von selbst” ) aufgehenden Verschlüssen dieser Giftflaschen.
Solche sichereren Giftflaschenverschlüsse im Internet sind heute als z.B. als VPN bzw. Verschlüsselungstchnologien überall im Einsatz und haben sicher mit dazu beigetragen, die Häufigkeit von “giftigen” Kontakten im Internet zu reduzieren.
Wass offenbar noch fehlt , wäre die unverwechselbare Kennzeichnung solcher Giftflaschen - um zu vermeiden statt vielleicht einer “Weinflasche” einen “WC-Reiniger” öffnen - und genießen- zu wollen.
Eine genauerer Überprüfung - auch von Teilen neuer Domainamen - könnte als soche Kennzeichnung von “Giftflaschen im Internet” wirken.

Lieber Erich,

Ich habe auch nicht über KI gesprochen.

Die Domains werden weltweit vergeben. Es gibt immer eine Übereinstimmung mit irgendjemandem auf dem Planeten. Beispielsweise gibt es schon eine Altenpflege in Kärnten, die sich 4future nennt.

Wie gesagt, es gibt etwas das sich “Eigenverantwortung” nennt. Ich denke dass wir diese viel zu oft vernachlässigen und uns auf andere verlassen, die uns schon schützen werden …

LG Werner