Besonders der Osten Österreichs wird mit Wassermangel konfrontiert sein, während lokal häufigere extreme Niederschläge zu erwarten sind
Und wie der österreichische Sachstandsbericht Klimawandel 2025 aufzeigte, hat sich Österreich seit 1900 durchschnittlich um 3,1 Grad Celsius erwärmt – ein starker Anstieg in klimahistorisch kurzer Zeit. Starkregenereignisse haben bereits um zehn Prozent zugenommen.
„Im Sommer wird es hingegen eher trockener, das wird spürbare Auswirkungen haben.“ Der Bewässerungsbedarf werde also steigen, obwohl sich im Jahresmittel die Niederschlagsmenge wenig verändern dürfte.
Aus den Messdaten lässt sich „zweifelsfrei“ eine höhere Intensität der Niederschläge ableiten, vor allem im Sommer. Bei entsprechenden Gewitterlagen können in kurzer Zeit sehr große Regenmengen fallen und so das Risiko für lokale Überschwemmungen erhöhen.