Ich muss dich hier “enttäuschen” :
Das halte ich für durchaus möglich und sogar auch im Sinne einer höheren Resilienz im Falle irgendwelcher Krisen sogar für erstrebenswert.
Unbeantwortet ist aber auch dort (in dieser deutschen Gemeinde) - vermutlich - die Frage , woher dort die Energie zum Heizen/Kochen/Fahren (…) kommen wird, wenn einmal die lokalen Einrichtungen für die Produktion/Verteilung/ Speicherung elektrischer Energie in diesem Inselnetz gestört/ausgefallen sein werden und erst Ersatzeinrichtungen vor Wiederinbetriebnahme des Inselbetriebes beschafft und aufgebaut werden müssten ?
Haben die dort dann ihren lokalen Netzbetreiber am Sitz der dortigen Gemeindestube, mit ausreichend kundigem und sofort verfügbarem Personal (und dort lagernden Ersatzgeräten und Ersatzmaterialien ), um im Störugsfall sofort ausrücken und den Schaden auch selbst beheben zu können , oder
müssten die dann erst wochenlang auf einen freien Termin eines lokalen Elektrikers warten , der dann erst irgendwelche Ersatzeinrichtungen - mit vielleicht unbekanntem Liefertermin - bei einer chinesischen Firma bestellen müsste, bevor das lokale Energieversorgungsnetz wieder in Betrieb genommen werden könnte ?