AWS Ausfall - Nichts gelernt in den letzten 30 Jahren

Nach dem jüngsten AWS-Ausfall muss angeblich die Multi-Cloud her. Aber das führt in die Irre – die US-Abhängigkeit ist das Kernproblem, meint Martin Loschwitz.

Kommentar zum Totalausfall bei AWS: Nichts gelernt in den letzten 30 Jahren | heise online

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Lesenswerter Artikel !!!

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Wer’s nicht im verlinkten Artikel gelesen haben sollte :

Das Ereignis war nicht weniger als ein Vorgeschmack auf das Unheil, das Europa droht, wenn Dienste von AWS, Azure oder Google noch mehr zum politischen Spielball verkommen als ohnehin schon. Kann ein Land wie das Vereinigte Königreich seine Steuern nicht mehr erheben, weil zentrale IT nicht mehr funktioniert, ist das für das Land nicht weniger als eine Gefährdung seiner Existenz.

Wenn in Krankenhäusern buchstäblich das Licht ausgeht, weil Energieversorger und Netzbetreiber von Diensten US-amerikanischer Anbieter abhängig sind und diese nicht mehr zur Verfügung stehen, ist das eine Katastrophe. Und wenn Behörden nicht länger kommunizieren können, weil die US-Regierung den Zugang zu Microsoft 365 aus politischen Gründen sperrt, ist das ein Debakel im Hinblick auf die öffentliche Ordnung und die Sicherheit. Sie brauchen einen Krankenwagen? Donald Trump sagt nein.

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Muss ja nicht einmal politische Ursachen haben, es könnten auch Naturkatastrophen sein!
Es gibt ja z.B. keine Supervulkane die unter der Erde schlummern :face_with_crossed_out_eyes:
Eyjafjallajökull war ja nur eine Simulation :disguised_face:

Es traf noch nie ein größerer Brockchen die Erde :flushed_face:

Tiefseebeben gabs auch noch nie (dort wo die Glasfaserstränge laufen) :face_with_raised_eyebrow:

usw. …

Wer kennt noch aus der Sicherheitstechnik 2 aus 3 oder besser 3 aus 4?
In der Autobranche war früher die Devise, mindestens 2 Lieferanten und ja nicht aus der selben Gegend.

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Man lebt lieber in der Verweigerung…ist ein menschliches Problem - weniger technisches.

Seit Bärbock - das feministische Bollwerk Europas - nicht mehr das Hochindustrieland Europas, Deutschland, am Globus vertritt, gehts bergab. sorry, das musste sein…
Europa hat keine eigene wolke, kein eigenes Betriebssystem…..alles verhökert. Ich glaub spotify von den Skandinaviern hatten wir…wurde aber auch schon verhökert.
europäische rohstoffe sind nicht so üppig……geistiges Eigentum war immer Europas Stärke. deutschland, das Land der dichter und….lassen wir das. Europa hat irgendwas verschlafen oder unüberlegt verkauft. ..aber gewaltig.

Der Fachkräftemangel ist das Hauptproblem - und der fängt nicht bei Handwerkern an.

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Gehör noch zu jener Generation die all die Fotokamerawerke in Deutschland und Österreich kannte.
Rundfunkempfänger, Bandgeräte, TV Apparate, HiFi Geräte, Herde, Waschmaschinen, Kühl- und Gefrierschränke, Telefonanlagen (die ganz großen), usw. wurden in Deutschland, Österreich entwickelt und erzeugt - vieles davon sogar in Wien!

Leider nahezu alles dahin …

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Nicht nur die deutschen Landen - auch die, ehemals von Habsburgern Regierten, haben ihren Gefühlen: der Gier und dem Geiz, freien Lauf gelassen.

Und da denken sehr anstrengend ist, hat man es den Kapitalistischen Amerikanern überlassen und sich selbst nur auf den Verkauf der lukrativen Betriebe konzentriert. Die Triebfeder der Nachkriegszeit: “Hintertür die Sintflut" wurde halt ein bisserl anders interpretiert.

In Liebe, Thomas

Das hat in dem Augenblick begonnen: als die Fabriken nur fix und fertig verschweißte Produkte ausgeliefert haben zu deren Zusammenbau, weder ein Handwerker, noch ein Facharbeiter, sondern nur ein billiger, weil angelernter Hiöfsarbeiter, pardon Monteur, notwendig war.

Offenbar macht das $-Zeichen Kurzsichtig und deshalb haben die Verantwortlichen übersehen: das die fleißige, motivierte und gut ausgebildete Nachkriegsgeneration erst in Pension gehen und danach den Löffel abgeben, wird. Das die folgenden Generationen ein anderes Weltbild und dadurch auch ein anderes Lebensziel haben wird, war jedoch von den Verantwortlichen nur mit offenen Augen vorhersehbar.

In Liebe, Thomas