Bösartige Komponenten in Solar Wechselrichtern

In den USA wurden in einigen chinesischen Solar-Wechselrichtern versteckte Kommunikationsmodule entdeckt, die sich selbstständig mit Mobilfunknetzen verbinden und Sicherheitsmechanismen umgehen könnten. Noch ist unklar, in wie vielen Geräten diese Bauteile verbaut sind – betroffen scheinen jedoch mehrere große Hersteller wie Huawei oder Sungrow. Da Wechselrichter zentrale Komponenten der Stromversorgung sind, sehen Experten ein potenzielles Risiko für kritische Infrastruktur. Das Thema zeigt einmal mehr, wie wichtig Transparenz, europäische Produktion und digitale Souveränität auch im Energiesektor sind.

Ein großteil der Wechselrichter in unserem Stromnetz kommt aus China.

Gestern (07.11. wurde das auch in Gute Nacht Österreich) berichtet.

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Müssen Wechselsrichter - mit Einspeisemöglichkeit in das öffentliche Energieversorgungsnetz - nicht eine ähnlliche “Zulassung” , wie Kraftfahrzeuge, vorweisen, um sie in Europa/ in Östterreich verkaufen und an das öffentliche Energie-Versorgungsnetz anschließen zu dürfen ?
Werden vielleicht bei den europäischen Zulassungsbehörden für Wechselrichter Sicherheitsaspekte ähnlich “nachlässig” behandelt , wie im Falle von OTA-Softwareupdates moderner Kraftfahrzeuge, wenn dort (fast) jedes Softewareupdate vielleicht eine Neuzulassung aller betroffenen Fahrzeuge notwendig erscheinen lassen könnte ?