Folge 1: Das Experiment – Schauplatz Albanien.
Ö1•Mo., 24.11.• 6 Mon.• 36:06 Min.•Podcast
Kameras mit Gesichtserkennung, die in Flüchtlingslagern jeden Schritt registrieren. Algorithmen, die über Asylanträge entscheiden. Drohnen, die Europas Grenzen in Echtzeit überwachen. Die EU verstärkt den Grenzschutz – mit Hochsicherheitslagern und immer neuen Kontrollsystemen. Dahinter steckt nicht nur Politik, sondern auch ein wachsendes Business.Folge 1:
Das Experiment – Schauplatz Albanien.
Ö1•Mo., 24.11.• 6 Mon.• 36:06 Min.•Podcast
Folge 2 : Der Zaun – Schauplatz Ungarn
Ö1•So., 23.11.• 6 Mon.• 33:25 Min.•Podcast
Mitten in der Fluchtbewegung 2015 zieht Ungarn einen doppelten Maschendrahtzaun hoch – damals ein Tabubruch. Heute ist die Anlage mit Wärmebildkameras und Bewegungssensoren ausgestattet. Was einst für Empörung sorgte, gilt heute vielen Regierungen als Vorbild.
Folge 3 : Die Technik – Schauplatz Griechenland
Ö1•Sa., 22.11.• 6 Mon.• 32:15 Min.•Podcast
Im Hochsicherheitslager auf Samos regelt das Einlasssystem „Hyperion“ die Ein- und Ausgänge über elektronische Karten mit biometrischen Daten, während das Sicherheitssystem „Centaur“ das gesamte Gelände mit KI-gestützten Kameras, Drohnen und Sensoren überwacht. Eröffnet wurde das Lager 2021 – als erstes von fünf neuen „Closed Controlled Access Centers“ (CCACs) auf den ägäischen Inseln, die mit 276 Millionen Euro aus Brüssel finanziert werden. Es ist die politische Antwort auf den Brand des Flüchtlingslagers Moria. Das neue Prinzip lautet: Kontrolle.
Folge 4 : Das Geschäft – Schauplatz EU
Ö1•Fr., 21.11.• 6 Mon.• 35:14 Min.•Podcast
Drohnen, Militärfahrzeuge, Satellitentechnik – auf der internationalen Verteidigungsmesse DEFEA in Athen präsentiert die Sicherheitsindustrie ihre neuesten Produkte. Rüstungsfirmen treffen auf Delegationen von Ministerien, Polizei und Grenzschutzbehörden. Von dort führt die Recherche nach Brüssel, wo nicht nur Leitlinien beschlossen, sondern auch enorme Summen verteilt werden. Im Rahmen der EU-Verteidigungsinitiative „Readiness 2030“ (vormals „ReArm Europe“) sollen bis zu 800 Milliarden Euro für Verteidigung mobilisiert werden – so viel wie nie zuvor.
Menschenrechte neu definieren - bzw. “pragmatisch” anwenden - zu müssen, ist dann nur eine logische Konsequenz, um diese Wirtschaftszweige weiterhin “entwickeln” zu können und die (weltweiten) Arbeitsplätze - und Gewinne - dieser Branchen nicht zu gefährden - und diese Geschäfte/Unternehmen auch in Zukunft weiterhin erfolgreich betreiben zu können.
Eines Tages wird dann der einfache Staatsbürger - und damit jeder von uns - Ziel ganz ähnlicher Sicherheitsmaßnahmen und damit Objekt solcher Sicherheitstechnologien.