China ist uns 50 Jahre voraus

Du wirst nun wohl noch zum Revoluzzer :laughing: :rofl:
Davor warnt ATTAC schon seit der GrĂŒndung 
 anders rum dieses war die eigentliche Ursache deren GrĂŒndung. Wo ist der Geist von ATTAC heute?

ATTAC association pour une taxation des transactions financiùres pour l’aide aux citoyens
Deren Idee geht auf die Tobin-Steuer zurĂŒck

Was die Steuerflucht betrifft gabs mal eine Reihe von investigativen TV Berichten aus Frankreich.
Die Idee ein Unternehmen auf zu splitten ist eigentlich simpel.
1 Holding
2 Firmen eigene Bank
3 Gesellschaft fĂŒr Rechteverwertung
4 Handelsunternehmen
5 Produktion
Jetzt darfst raten welches der obigen der gelackmeierte ist!
5 muss an 1 Gewinne abwerfen
5 muss von 2 Geld ausleihen und ordentlich Zinsen bezahlen
5 muss an 3 LizenzgebĂŒhren bezahlen und das nicht knapp
5 muss die Produkte ausschließlich ĂŒber 4 vertreiben

 bleibt 5 noch viel Gewinn ĂŒbrig?

 sonst noch Fragen? :face_with_monocle: :face_with_symbols_on_mouth:


WĂŒrstelstandbesitzer, Handwerker, Bauern, Gewerbetreibende aller Art, Ärzte, usw. warum macht ihr das nicht auch so?

Sprich fĂŒr dich selbst. Ich bin ein großer Fan von Lieferkettengesetzen, die unseren Arbeits- und Umweltschutz in andere LĂ€nder exportieren.

Gar nichts tun, wÀre aber noch problematischer.
Trump , der sicher nicht von mir „bewundert“ wird, versucht halt ganz Ähnliches (den Schutz der eigenen Wirtschaft) ĂŒber eine Zoll-„Lotterie“ zu erreichen und lĂ€sst zusĂ€tzlich noch Handelswege sperren.; Du glaubst das hĂ€tte selbst im „Land der unbegerenzten Möglichkeiten“ jemals ein einziger einzelner BĂŒrger/Terrorist zustande gebracht ?
Das schafft auch dort nur „der Staat“, auch wenn dieser derzeit offenbar nur von einer einzigen Person - fast wie ein Kaiser - absolut regiert wird.

Ganz Europa schaut daher durch die Finger, weil wenn man in einem EU Staat schon Steuer gezahlt hat, braucht man in den anderen nicht mehr.

Das sind aber Regeln, die die EU sich selbst gegeben hat, die auch im Einvernehmen mit allen Partnern in Europa wieder geĂ€ndert oder auch angepasst werden könnten. Den Lobbyisten-Ansturm zu Durchsetzng gegenteiliger Interessen großer Weltkonzerne mĂŒsste man dann aber aushalten und vorgetragenen WĂŒnschen nicht nachgeben.

Ein international agierendes Unternehmen kannst Du durch lokale Gesetze und Steuern nicht regulieren

Ich habe nichts Gegenteiliges behauptet.
Du warst - zu meiner Verwunderung - der Meinung, dass der Einzelne wirksam gegen interessen internationaler Konzerne auftreten sollte und dies auch könnte.

Im Beispiel der GesundheitsgefĂ€hrdung durch asbesthaltigen Schotter im Burgenland und in angrenzenden Teilen von Ungarn sind irgendwelche internationalen Konzerne vermutlich gar nicht involviert und dĂŒrften nur lokale Unternehmen und Verwaltungsdienstellen des Landes bzw. der Gemeinden betroffen sein - und es wird trotzdem „gemauert“ und werden Sofortmaßnahmen scheinbar hinausgezögert. Die grundsĂ€tzliche Gefahr durch Asbestbelastungen dort dĂŒrfte aber schon seit den 70-er Jahren des vorigen Jahrhunderts bekannt sein.

Solange wir keine Weltregierung haben - die das durchsetzen könnte, werden die Nationalstaaten immer mit offenem Mund dastehen und staunen.

Da ist aber meiner Meinung nach - entschuldige bitte den Ausdruck - eine „naive“ bis sogar „gefĂ€hrliche“ Meinung.
Dann haben wir große Chancen, in einer solchen Weltregierung die gleichen Entscheidungen und VorgĂ€nge zu beobachten, wie wir sie derzeit tĂ€glich in den USA beobachten mĂŒssen , dass die Interessen und Nutzen einiger weniger ĂŒber die interessen der Gemeinschaft gestellt werden.
Große Konzerne und ihre Lobbyisten zur Wahrung/Verteidigung der Konzerninteressen wird’s auch dann noch geben. Die Arbeit fĂŒr die Lobbyisten wird dadurch - weil’s dann nur mehr einen Staat und nicht - wie heute - 195 (gemĂ€ĂŸ Völkerrecht) gibt - wesentlich einfacher und fĂŒr Konzerne daher viel billiger werden.

Nur wenn die Menschen auf die Barrikaden gehen - wird sich etwas Àndern können.

Es wĂŒrde jedenfalls dann viele Tote und Verwundete geben und viel zerstört werden - also alles „wie schon immer“ ablaufen .
Wenn aber von den Menschen auf den Barrikaden kein einziger Ideen hat, wie die Probleme/Ursachen, die dazu gefĂŒhrt haben, dass Menschen auf Barrikaden steigen, gelöst/beseitigt werden könnten, und weder den eigenen Leuten auf der Barrikade - und schon gar nicht den Leuten auf der andere Seite der Barrikade vorhandene Ideen verstĂ€ndlich erklĂ€rt werden könnten, wie sollte dann mit allen Menschen gemeinsam an einer neuen Zukunft- ganz ohne Barrikaden - gearbeitet werden könnnen ?
Ich weiß es nicht.
Es scheint sich derzeit tatsĂ€chlich die Geschichte zu wiederholen, weil wir uns offenbar immer noch nicht genug Zeit genommen haben und - trotz mittlerweile automatischer Übersetzer - immer noch keine gemeinsame Sprache gefunden haben, uns gegenseitig unsere Ideen und Vorstellungen einer „neuen“ Zukunft (vielleicht sogar ganz ohne Kriege und gegenseitige DrohgebĂ€rden ) zu beschreiben und verstĂ€ndlich zu erklĂ€ren.

Das ist ein MissverstĂ€ndnis. Die EU hat verabsĂ€umt bei der WĂ€hrungsunion auch eine Fiskalunion einzufĂŒhren.

Es gibt keine synchronisierte Steuergesetzgebung in Europa. Das ist weiterhin Sache der Nationalstaaten. Es ist also nichts was sich die Union gegeben hÀtte - sondern etwas was die Union verabsÀumt hat.

Und es ist genauso wahrscheinlich wie dass die Hölle zufriert, dass die Mitgliedsstaaten die stark davon profitieren einer Vereinheitlichung zustimmen. Die einzige Möglichkeit wĂ€re, eine „Kolalition der Willigen“ zu machen, und andere auszuschließen oder zu bestrafen, wenn sie nicht mitmachen.

auf die Barrikaden gehen

Es wĂ€re fein, wenn Du nicht immer alles wörtlich nehmen wĂŒrdest.

2 „GefĂ€llt mir“

Auch wenn die Wahrscheinlichkeit derzeit tasĂ€chlich sehr gering sein dĂŒrfte :
Warum sollte das in Zukunft nicht Ànderbar sein ?
Vielleicht sollte „man“ ( keine Ahnung aber , wer das sein sollte / könnte ) einmal genauer untersuchen, wer tatsĂ€chlich Interesse an der nicht synchronisierten Steuergesetzgebung hat, und dieser „man“ auch die ermittelten Namen der Nutznieser solcher nichtsynchronen Steuergsetzgebung öffentlich nennen dĂŒrfen.
Ich vermute, dass in dieser Liste der Nutznießer nicht nur große - ohnehin schon immer „verdĂ€chtige“ - internationale Konzerne mit Sitz in den USA zu finden sein werden, sondern wahrscheinlich auch viele europĂ€ische Unternehmen - und Staaten.

Es wĂ€re fein, wenn Du nicht immer alles wörtlich nehmen wĂŒrdest.

Ich habe das von Dir gewĂ€hlte Wort „Barrikade“ auch gar nicht wortwörtlich genommen, sonder lediglich dein Bild der Barrikade weitergemalt. Vielleicht hast Du aber den Eindruck gewonnen, dass ich dabei zu viel Farbe verwendet habe.

Es haben vor allem nationale Politiker ĂŒberhaupt kein Interesse an einer Synchronisation der Steuersysteme. Warum sollten sie? Sie verlieren Macht.

2 „GefĂ€llt mir“

Zumindest innerhalb der EU wĂŒrde ein EU Budget direkt aus Steuern + nationale + kommunale Steuern - Splitting und Harmonisierung aller viel helfen.

Und auch dort Steuern abgreifen wo sich zu viel an Kapital, Macht und Einfluss anhÀuft.
Manche Regierungen sind irgendwie “kaufbar“ 
 wenn man sieht, dass in manchen LĂ€ndern MillionĂ€re, MilliardĂ€re Regierungschefs stellen - passt irgendwie nicht ins Lot!

1 „GefĂ€llt mir“

Lieber Erich,

Jede Regierung erhofft sich Vorteile fĂŒr „ihren Schrebergarten“. Steuern heißen so, weil man sich davon Steuereffekte erhofft.

Wir haben hier im Gemeinderat Menschen die sich um 200 EUR im Monat Mandate streiten. Die Hoffnung ist ein wenig Macht zu bekommen um irgendetwas beeinflussen zu können.

Die Gemeinde kann Kommunalsteuern freihÀndig festsetzen und erlassen. Die Gemeinde erlÀsst Unternehmen wenn sie sich in einer Gemeinde niederlassen auf eine Zeit die Kommunalsteuer. Weil, wenn das Unternehmen bei mir in der Ortschaft bleibt, habe ich in Zukunft (vielleicht) mehr Einnahmen.

Auf Bundesebene haben wir gesehen, dass Menschen die Möglichkeit haben den Finanzminister anzurufen und sich auszumachen, dass man weniger Steuer zahlen möchte. Oder man zieht nach Tirol, weil dort die Handhabung der Steuergesetze offensichtlich anders ist als in Wien.

Wenn das schon auf Gemeindeebene und Bundesebene so lĂ€uft, setzt sich das in den oberen Ebenen natĂŒrlich fort.

Wir haben 9 BundeslĂ€nder in Österreich mit eigenen Gesetzgebungen. Wir haben in Österreich den Streit wer fĂŒr Gesundheit verantwortlich ist. Das sind aktuell die LĂ€nder. Warum? Weil im Gesundheitssystem viel Geld fließt. Wenn man steuern kann wer davon wie viel bekommt, dann ist das Macht. Daher wussten wir in der Covid Pandemie nicht, wie viele BeatmungsgerĂ€te wir in Österreich ĂŒberhaupt haben. Es gibt keine zentrale Stelle die das koordinieren wĂŒrde.

Wenn Du in Pressbaum einen Herzinfarkt hast, wirst Du nach St. Pölten gefĂŒhrt. Nicht ins nĂ€chste Spital im 14. Bezirk. Das hat schon Menschenleben gekostet, aber das ist unerheblich. Es geht um Geld, nicht um Menschen.

Der Gesundheitsminister hat in Österreich so viel Einfluss auf die Gesundheitspolitik wie ein Patient bei einer OP nach der Narkose. Er kann den GesundheitslandesrĂ€ten gut zureden, mehr aber auch nicht.

Wenn das schon in unserem kleinen Österreich so lĂ€uft, wie denkst Du könnte einer Harmonisierung auf EuropĂ€ischer Ebene ablaufen? Niemand will die Macht abgeben ĂŒber Dinge entscheiden zu können, seien sie noch so klein.

Das nutzen dann Unternehmen natĂŒrlich aus, und Menschen (BĂŒrgerinnen und BĂŒrger) interessiert da alles nicht. Sie gehen nicht einmal mehr wĂ€hlen (NichtwĂ€hler sind die grĂ¶ĂŸte „Partei“) und beteiligen sich auch sonst nicht am politischen Diskurs.

Wenn wir wollen, dass sich etwas verĂ€ndert, dann mĂŒssen wir uns auch selbst wieder stĂ€rker einbringen. Demokratie funktioniert nur, wenn Menschen bereit sind, Verantwortung zu ĂŒbernehmen und sich zu beteiligen.

LG Werner

1 „GefĂ€llt mir“

Diese wĂŒrde sie nur dann verlieren, wenn sie (bzw. ihre Macht), auch in tatsĂ€chlich demokratischen Regierungsformen verpflichteten Staaten, mehr von großen Unternehmen im eigenen Land und von internationalen Konzernen ( bzw. deren UnterstĂŒtzung - und deren „Spenden“ ) abhĂ€ngig wĂ€ren , als von demokratischen Wahlergebnissen.

So pessimistisch bin ja nicht einmal ich , dass ich das - die EmpfĂ€nglichkeit fĂŒr irgendeine Form von Bestechung - generell von jedem Kandiaten annehmen wĂŒrde, auch wenn es immer wieder entsprechende Hinweise und manchmal auch nachweisbare VorfĂ€lle gibt.

Bei „internationalen Politikern“ sehe ich im Gegensatz zu „nationalen Politikern“ da noch grĂ¶ĂŸere Gefahr, da leider die Anzahl tatsĂ€chlich demokratisch regierter Staaten schon bisher nicht sonderlich groß war und zufolge aktueller „politischer Strömungen“ weiter zurĂŒckgeht.

Ich kann Dir versichern, dass es in den Gemeinden und der Gewerbesteuer nicht um Multinationale Konzerne geht 


1 „GefĂ€llt mir“

Jede Regierung erhofft sich Vorteile fĂŒr „ihren Schrebergarten“

Und viele „schöne SchrebergĂ€rten“ ergeben dann eine „schöne Gegend“ mit hoher DiversitĂ€t , in der an vielen Stellen dann wild lebende Kleintiere und seltenen Insekten noch genug Platz finden, wenn es nicht nur kurz geschorenen „Golfrasen“ und genau ausgerichtete und abgegrenzte Blumenbeete gibt.

Ist das nicht Wunsch - und sogar notwendig - fĂŒr jeden Politiker in allen politschen Gremien aller Vertretungsebenen ( Bezirk /Gemeinde/ Land / Bund ) - auch auf internationalem Parkett ?

Wenn er nicht durch die Wahl ( und die jeweiligen GeschĂ€ftsordnungen) tatsĂ€chlich die „Macht“ (bzw. das Recht) erhalten wĂŒrde, vor der Versammlung anderer gewĂ€hlter politischer Vertreter ( z.B. auf Gemeindeebene, im Landtag , im Parlament .. ) seine Ideen, Vorstellungen und Meinungen wenigsten - z.B. 15 Minuten lang - darzulegen, oder gemeinsam mit anderen schriftliche VorschlĂ€ge einzubringen - und diesen Inhalten dann auch von den anderen aufmerksam zugehört bzw. schriftliche EntwĂŒrfe auch behandelt werden mĂŒssten , dann wĂŒrde unsere Form der reprĂ€sentativen Demokratie gar nicht existieren können.

Die Gemeinde kann Kommunalsteuern freihÀndig festsetzen und erlassen.

Sie kann das aber nur im Rahmen der Gesetzte - der ihnen vom Land und vom Bund zugestandenen bzw. ĂŒbertragenen Kompetenzen - und der vom Gemeinderat beschlossenen Detail-Maßnahmen.

Auf Bundesebene haben wir gesehen, dass Menschen die Möglichkeit haben den Finanzminister anzurufen und sich auszumachen, dass man weniger Steuer zahlen möchte. Oder man zieht nach Tirol, weil dort die Handhabung der Steuergesetze offensichtlich anders ist als in Wien.

Dass gilt aber in beide FĂ€llen nicht fĂŒr jeden Menschen, sondern nur fĂŒr Mitglieder des jeweiligen „Freundeskreises“ -
und ist auch eine von vielen GrĂŒnden der GefĂ€hrdung unserer Demokratie, weil die Austattung unserer Justiz mit ausreichend qualifiziertem Personal nicht von allen Teilen unserer Gesellschaft unterstĂŒtzt werden dĂŒrfte und immer wieder zu hörende/lesende VorwĂŒrfge gegen die Korruptionsstaatsanwaltschaft oft nicht nachvollziehbar sein dĂŒrften.

Der Gesundheitsminister hat in Österreich so viel Einfluss auf die Gesundheitspolitik wie ein Patient bei einer OP nach der Narkose. Er kann den GesundheitslandesrĂ€ten gut zureden, mehr aber auch nicht.

Da ließe sich aber Ă€ndern - wenn wir (alle Österreicher) das auch wollten.
Und das ist unser eigener Misthaufen vor der eigenen HaustĂŒr , zu dem wir wir von allen Seiten Zutritt haben und den wir auch gemeinsam abtragen könnten.

WofĂŒr ich auch noch keine ErklĂ€rung gefunden habe :
Wie jemand auf die Idee kommen könnte, dass die Stunden-aktuelle Bekanntgabe verfĂŒgbarer (und belegbarer) Krankenhausbetten ( und deren Austattung - z.B. auch in Intensivstationen und SchockrĂ€umen ) an andere Organsiationseinheiten im Gesundheistwesen (z.B. des Rettungswesens, der Krankentransporte, benachbarter KrankenhĂ€user oder auch an Einsatzleitstellen im Fall von Gesundheitskrisen ) zufolge behaupteter gegenteiliger datenschutzrechtlicher Bestimmungen angeblich nicht zulĂ€ssig sein sollte.