Leicht erklärbar: Haftungsfragen sind nicht geklärt, man verwendet die neue Technologie auf eigenes Risiko. Erst wenn sie exportieren, fangen sie an sich um Sicherheitsstandards zu kümmern und sich zertifizieren zu lassen. Das erste chinesische Auto das in Europa zugelassen werden sollte ist durch den EU-Crashtest gefallen. Ist aber weiterhin zigtausend Mal in China herumgefahren.
Leichtsinnig oder wagemutig?
Jein … und zu welchem Preis?
Anderswo lautet die Frage: funktioniert es zuverlässig?
Zuverlässigkeit ist nicht Sicherheit.
Eine Aufzugstür, die dich zuverlässig jedes Mal einklemmt wenn du durch gehst ist nicht sicher.
RAMSS: Reliability, Availability, Maintainability, Safety, Security
Damit (hauptsächlich den letzten beiden) verdien ich als TÜV-Gutachter mein Geld.
Geld bringt Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit.
Safety und Security kosten Geld.
Naiv. Unwissend.
RAMSS
In der Welt wird die Frage danach gestellt: RAMSS.
In Österreich die Frage, wer in den Knast kommt, falls etwas mal schief gehen sollte (Haftung). Und so lange bewegt sich niemand. Noch nicht mal im Versuchslabor.
Bezüglich Haftung sind die Amerikaner aber noch schlimmer. Jeder verklagt jeden. Immer. Sogar Nachbarn und beste Freunde.
Ich glaube diesbezüglich sind wir bei den US-Amerikanischen Freunden in die Schule gegangen.
Safety und Security kosten Geld.
Vielleicht ist das aber „falsch herum“ gedacht und es sollte besser heißen :
„Safety und Security bringen Kosteneinsparungen.“
.- Kosteneinsparungen
durch geringere Ausfallzeiten von sonst verletzten Mitarbeitern,
durch geringere Ausfallzeiten und weniger Reparaturen von Anlagen und Einrichtungen in Unternehmen und
durch weniger Schadenersatzforderungen von sonst vielleicht geschädigten Kunden und Anrainern.
Wenn es aber keine - oder nur unzureichende - Schutzvorschriften
- für Mitarbeiter gegen Entlassung im Krankheitsfall bzw. nach Verletzungen bei Unfällen,
- für Anlagen und Einrichtungen in Betrieben,
- zum Schutz von Kunden bzw Anrainern von Betrieben,
- zum Schutz der „Umwelt“ ,
- und auch kein Recht auf Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen nach Betriebsunfällen bzw. nach schädigenden Auswirkungen von Produkten
gibt, dann „verursacht“ Safety und Security tatsächlich nur Kosten ,
weil keine Gefahren für den wirtschaftlchen Erfolg eines Unternehmens durch noch wesentlich höhere - vielleicht sogar unkalkulierbare - Folgekosten nach einem Betriebsunfall, bzw. nach schädigenden Auswirkungen von Produkten, erwartet werden müssen.
Liegt das dort nicht auch an spezifischen „Geschäftsmodellen“ der Anwälte klagender Parteien, Prozess- (und vielleicht auch Anwalts-) Kosten großteils selbst zu übernehmen und ihren Klienten nur einen kleineren Teil dieser Prozesskosten zu verrechnen - also eine Art Rechtsschutz-Versicherung anzubieten ?
Jeder verklagt jeden. Immer. Sogar Nachbarn und beste Freunde.
Früher galt ein Handschlag zwischen ehrlichen Leuten. Heute musst ein Anwaltsbüro beschäftigen, was für Zeiten ![]()
Etwas Satire.
„Safety und Security bringen Kosteneinsparungen.“
Ja, aber nur auf längere Zeit. Ein technisch gut gefertigtes Produkt ist ja nicht sofort unsicher, sondern Schwachstellen und Schäden treten erst nach einiger Zeit auf. Das bedeutet, in den ersten paar Jahren ist eine Firma, die auf Sicherheitsmaßnahmen verzichtet, profitabler und damit in der heutigen schnelllebigen Zeit erfolgreicher.
Ohne staatliche Regulierung und Vorschriften funktioniert da nix.
Wenn man ein neues Produkt entwickelt, gibt es verschiedene Phasen, wo man bewußt Risiken in Kauf nimmt. Z.B. in der Forschungs- & Entwicklugnsphase, in der Erprobungsphase.
Selbstverständlich will man niemanden gefähren und führt der jeweiligen Situation angemessene Risikoabschätzungen durch.
Aber nicht jedes Risiko und jede Situation ist vorhersehbar. Das muß man in Kauf nehmen, wenn man unternehmerisch tätig werden will. Denn ein Produkt, dass von der ersten Idee an 100% perfekt ist, das gibt es nicht.
Der Gesetzgeber schreibt für verschiedene Gruppen und Anwendungsfälle daher verschiedene Vorgehensweisen vor, um Risiken auf ein akzeptables Maß zu reduzieren.
- Für den Hersteller und Inverkehrbringer
- Für den Betreiber
- Für den Anwender (auch für den gilt eine Sorgfaltspflicht)
Dabei gibt es sowohl Risiken und Fehler, die in Kauf genommen werden, weil ihre Auswirkung nicht so schlimm ist (z.B. ein Kratzer). Zudem gibt es aber Risiken, wo es technisch und wirtschaftlich nicht vertretbar ist, das Risiko zu reduzieren. Da müssen Warnungen und Schulungen erfolgen. (Z.B. ist es derzeit üblich, das Risiko in Kauf zu nehmen, von einem Auto überfahren werden zu können. Das ist prinzipiell mit jedem Auto möglich.)
Die Prinzipien, die seit Jahrzehnten in anderen Branchen Standard sind (z.B. Elektrotechnik, Maschinenbau, Spielzeuge, Pharma) gelten eigentlich auch schon immer für Softwareentwicklungen. Nur wurde Software oftmlas als „harmlos“ abgetan.
Wer jedoch mal für eine Maschine oder ein Flugzeug die Software entwickelt hat, weiß durchaus, dass ein Fehler zu einer großen Katastrophe führen kann. Daher wird der Softwareentwicklung in diesen Bereichen üblicherweise eine besondere Aufmerksamkeit gewidment.
Huch! Plötzlich wird klar, dass das eigentlich schon immer für alle Softwareprodukte gegolten hat (z.B. über die Produkthaftungsrichtlinie). Die Prinzipien sind jetzt jedoch nochmal explizit in einigen Verordnungen und Richtlinien festgehalten worden: Digital Market Act, Digital Service Act, DSVGO, AI Act. Eigentlich nichts Neues.
Jedoch! Die Verantwortung für den Einsatz liegt auch immer beim Anwender. Genausowenig wie man sich beim Messerhersteller beklagen kann, wenn man sich am scharfen Messer geschnitten hat oder damit jemanden verletzt hat, kann man sich beim Softwarehersteller beschweren, wenn man sich der Einschränkungen der Software eigentlich bewußt sein sollte. Unwissenheit und Naivität schützen hier nicht.
Was uns in Europa, insbesondere in Österreich, hemmt, ist, dass wir derart Schiß vor möglichen Konseqzenzen haben, dass wir lieber gar nichts tun, als uns zunächst Gedanken über den Grad der Risiken und deren Auswirkungen zu machen und diese auch bewußt in bestimmten Entwicklungsstadien in Kauf zu nehmen und uns bewußt zu sein, dass solche praktischen Anwendungsfälle und Lernschritte erfoderlich sind, um die Mängel eines Produktes überhaupt herauszufinden.
Wer sich das Video angesehen hat, wird erkennen, dass es eigenlicht gar nicht so wild ist, was dort gemacht wurde. Die haben keine massemordenden Produkte auf den Markt gebracht, die alle total unischer sind. Das hat schon alles Hand und Fuß. Aber sie haben sich gertraut, die Sachen mal anzugehen.
Ein technisch gut gefertigtes Produkt ist ja nicht sofort unsicher
. Die haben keine massemordenden Produkte auf den Markt gebracht, die alle total unischer sind
in euren Postings denkt ihr offenbar - wenn ich eure Antworten richtig verstanden habe - nur an die Produktsicherheit - also „unsere“ Sichereit als Kunden/Benutzer/Anwender solcher Produkte.
Eine Form von „Egoismus“, dem ich leider immer wieder in Beiträgen hier begegne.
Dass aber in den Herkunftsländern dieser Produkte -und in allen an Lieferketten beteiligten Ländern - Menschen leben, die auch ein Recht auf Sicherheit und Security sowohl
- als Arbeiter in der Produktion (aber z.B. auch im Bergbau),
- alsauch als Einwohner - auch in der unmittelbaren Umgebung von Produktionstätten
haben und
- die für ihre Familien genauso sichere (z.B. Schadstoff-freie ) Lebensmittel anbauen und verzehren wollen und
- für sich und ihre Angehörigen genauso leistbare Gesundheitversorgung , ausreichende Einkommen wünschen und
- sich im öffentlichen Raum genauso so frei bewegen und miteinander unterhalten wollen , wie wir das auch in Europa hier gewohnt sind,
daran scheint Ihr nicht zudenken ?
Lieber Erich,
Ich verstehe was Du sagst, und unterstützte das auch.
Kaufst Du ausschließlich Produkte die Menschenfreundlich gefertigt wurden, bei Händlern, die auch so agieren?
Die meisten von uns handeln so dass sie sagen:
Hauptsache billig und der Dreck ist nicht vor meiner Haustüre.
Die Produkte sind oft deswegen so billig, weil eben Umweltregeln oder Arbeitnehmer(innen)schutzrelgen nicht existent sind.
Gesetze versuchen dem einen Riegel vorzuschieben (Lieferkettengesetz), sind aber nur beschränkt wirkungsvoll. Amazon beispielsweise behandelt seine eigenen Mitarbeitenden (auch in Österreich) nicht sonderlich gut (pardon, die sind ja bei einem Subunternehmer beschäftigt oder selbstständige Unternehmer). Trotzdem kauft eine großer Teil der Menschen bei Amazon.
Die Frage ist, wie man das verändern kann?
LG Werner
Kaufst Du ausschließlich Produkte die Menschenfreundlich gefertigt wurden, bei Händlern, die auch so agieren?
Nein,
weil ich nicht den Aufwand für erforderliche Recherchen treiben kann/will und zudem auch nicht den Wahrheitsgehalt entsprechener Angaben selbst überprüfen kann.
Ich bin daher darauf angewiesen, das solche Recherchen, Überprüfungen bzw. Produktkennzeichnungen von anderen vertrauenswürdig durchgeführt und auch regelmäßig überprüft werden.
Wenn es solche Kennzeichnungen nicht gibt - oder ihnen nicht vertraut werden kann, dann habe ich keine Wahlfreiheit und nehme vielleicht nur Produkte mit „schöneren Bildchen“ auf ihren Etiketten.
Die Produkte sind oft deswegen so billig, weil eben Umweltregeln oder Arbeitnehmer(innen)schutzrelgen nicht existent sind.
Wenn wir in Europa aber Umwelt- und Klima-Schutz tatsächlich ernst nehmen würden, dann müsste aber die Europäische Union und ausnahmslos auch alle ihre Mitgliedsstaaten stets - z.B. auch durch Abgaben - dafür sorgen, dass problematische /schädliche Produkre überall (zumindest in Europa) und immer (auch im Fall von individuellen Importen) teuer sind und schwerer erhältlich sind, als weniger problematische Produkte und Waren - zusätzlich zur jedenfalls immer erforderlichen Kennzeichnung , um solche problematishen oder weniger problematischen Produkte auch durch Endverbraucher erkennen zu können.
Die Frage ist, wie man das verändern kann?
Durch Berücksichtigung/Respektierung getroffener Entscheidungen - auch über viele Legislaturperioden hinweg - soferne nicht tatsächlich neuere wissenschaftiche Erkenntnisse Anlass zu Revidierung und neuer licher öffentlicher Diskussion geben sollten.
Als Beispiel fällt mir dazu in der EU die Revidierung des Ausstieges aus der Atomkraft und das Umstoßen des Verbotes von Verbrennungsmotoren in neu zuzulassenden PKW ein.
In Österreich ist das die vergeichsweise „harmlose“ Disksussion um die Herkunftskennzeichnung von Fleisch in Gasttätten - das selbst nach Aussage von Bracheninsidern nicht wirklich ein Problem darstellen dürfte.
Und in Wien dürfte eine (von vermutlich vielen) Schwachstellen der Kraftfahrzeugverkehr sein, dessen Anteil zuletzt ( im Modalsplit) wieder auf 25 % zugenommen hat, statt auf die geplanten 20% abzusinken, und wo - trotz erforderlicher Sparmaßnahmen auf allen Ebenen - mit dem Bau des Lobautunnels und der anschließenden Stadtautbahn nun offenbar geglaubt wird, durch mehr Angebot an Verkehrsflächen den PKW-Verkehr (die Anzahl der täglich benützten PKW ) reduzieren zu können.
Lieber Erich,
Deine Lebenseinstellung ist: Der Staat muss uns vor allem schützen. Das ist unmöglich, weil auch der Staat betrogen wird.
Du sagst: Es ist zu aufwändig zu recherchieren. In vielen Bereichen ist es das nicht. Es ist einfach eine Ausrede, damit wir uns besser fühlen. Wir kaufen bei Amazon obwohl wir wissen, dass Amazon seine Mitarbeitenden nicht gut behandelt. Wir kaufen billige Aisatische Kleidung, obwohl wir wissen dass das nicht gut ist.
Es ist einfach das Abschütteln von Verantwortung auf jemand anderen. Fühlt sich einfach besser an, als wenn man selbst verantwortlich ist.
Zusätzlich:
Es befeuert das Bild von Hilflosigkeit. Weil - die anderen müssten - ich kann ja nicht. Ich bin so arm und ich muss vom österreichischem Staat, von der EU oder von wem auch immer gerettet werden.
Nein. Es ist meist unsere eigene Entscheidung.
LG Werner
Deine Lebenseinstellung ist: Der Staat muss uns vor allem schützen.
Deine Lebenseinstellung ist:
Der Staat ist böse und teuer und gehört daher abgeschafft ?
Auch solche Aussagen glaube ich schon mehrfach hier in Beiträgen gefunden zu haben.
Du bist offenbar der nicht belegbaren Meinung, dass sich der Einzelne gegen große Handelsunternehmen und intenationale Konzerne beser wehren bzw. besser seine interessen vertreten könnte, als dies Staaten bzw die EU als Vereinigiung von Staaten jemals für die Gesamtheit ihrer Bürger/Einwohner jemals könnten ?
Wir kaufen bei Amazon…
Ich kaufe nicht bei Amazon und auch (fast) nicht im Onlinehandel.
Du sagst: Es ist zu aufwändig zu recherchieren. In vielen Bereichen ist es das nicht.
Es genügt für wirksame Recherchen nicht, nur irgendwelche Texte irgendwo zu lesen oder sich irgendwelche Videos oder Interviesws irgendwo anzuschauen oder anzuhören.
Es genügt höchstwahscheinlich dafür auch nicht ein Besuch vor Ort, wenn man die lokale Sprache dort nicht versteht , die besichtigten Produktionsabläufe mangels eigener Fachkenntisse nicht versteht und daher diese auch nicht beurteilen kann.
Einfach ist das sicher nicht , wenn solche Recherchen tatsächlich ernst genommen werden sollten und auch wirksane Verbesserungen auslösen sollen oder breits erreichte Qulitäts- bzw. Sicherheits-Levels aufrecht halten sollen .
Es ist einfach das Abschütteln von Verantwortung auf jemand anderen. Fühlt sich einfach besser an, als wenn man selbst verantwortlich ist.
Wer wird seine Interessen wohl einfacher, billiger und schneller durchsetzen -
wenn ein einzelner Kunde - oder ein von irgendwelchen Schäden betroffener besorgter Bürger - mit einem großem internationalen Konzern streiten müsste ?
Es befeuert das Bild von Hilflosigkeit. Weil - die anderen müssten - ich kann ja nicht.
Hier darfst einmal Du eine Lösung liefern.
Ich kenne für obiges Beispiel (im vorigen Absatz) keine zielführende Vorgangsweise für den betroffenen Bürger.
Aber da fällt mir gerade sogar ein aktuelles lokal begrenztes - ganz „kleines“ - Beispiel bei uns hier in Östereich ein :
Wie soll sich ein einzelner Büger allein erfolgreich gegen Gesundheitsgefahren wehren, die von einer Asbestbelastung der an seinem Grundstück vorbeifühenden Schottersstraße ausgehen ? Soll er diese Straße vielleicht auf eigene Kosten dauernd bewässern lassen oder soll er etwa zumindest 25 Meter auf eigene Kosten asphaltieren lassen ? Kann er sich diese Kosten dann als Schadenersatz vom Betreiber des Steinbruches zurückholen ?
Oder wäre es nicht vielleicht doch erfolgversprechender , wenn dies alles „der Staat“ ( das Land , die Gemeinde ) für ihn erledigen würde ?
Du bist offenbar der nicht belegbaren Meinung, dass sich der Einzelne gegen große Handelsunternehmen und intenationale Konzerne beser wehren bzw. besser seine interessen vertreten könnte, als dies Staaten bzw die EU als Vereinigiung von Staaten jemals für die Gesamtheit ihrer Bürger/Einwohner jemals könnten ?
Lieber Erich,
Sieh Dir gerade unsere Regierung an.
Wir wollen die großen Versandhändler besteuern, weil sie in Europa so gut wie keine Steuer zahlen. Wir verlangen also € 2,-- pro Paket um irgendwie an sie ranzukommen.
Gleich darauf meldet sich der Handelsverband. Ihr bringt alle Österreichischen Onlinehändler um. Die verkaufen nämlich alle über Amazon.
Nein. Doch. Oh!
Wir haben eine Reihe von Unternehmen die alle in Irland Ansässig sind. Sie haben ihre Steuern mit der irischen Regierung verhandelt. All diese Unternehmen zahlen irgendwo bei 0,5-1,5% Steuer - statt der sonst üblichen 30% vom Gewinn. Ganz Europa schaut daher durch die Finger, weil wenn man in einem EU Staat schon Steuer gezahlt hat, braucht man in den anderen nicht mehr.
Nein. Doch. Oh!
Ein international agierendes Unternehmen kannst Du durch lokale Gesetze und Steuern nicht regulieren. Solange wir keine Weltregierung haben - die das durchsetzen könnte, werden die Nationalstaaten immer mit offenem Mund dastehen und staunen. Nur wenn die Menschen auf die Barrikaden gehen - wird sich etwas ändern können.
Ich habe bei Microsoft gearbeitet. Ich war mit Raiffeisen zu Besuch beim Microsoft Treasury. Das ist die Abteilung die für die globalen Geldflüsse und für die Verwaltung des „Schatzes“ (also des Bargelds) bei zuständig sind. Eine der größten Banken Österreichs stand mit offenen Mündern da, was da so weltweit an Geld herumgeschoben wird. Unvorstellbar.
Also ich bin genau der Meinung. Die Staaten sind größtenteils machtlos. Außer halt gegen der Würstelstand der nicht auf die Seychellen auswandern kann. Der zahlt hier brav und hält sich an die Regeln. Gesetze gelten lokal - Konzerne agieren global. Du suchst Dir aus, welche Regeln Du einhalten möchtest. Und zur Not wird halt erpresst (wie der US Präsident gerade öffentlich beweist).
Solange die Bürger nicht auf die Barrikaden gehen und mir ihrer Geldbörse oder ihrer Arbeitskraft abstimmen wird sich nichts ändern.
LG Werner