Nichts, denn es gibt genügend Sicherheitsmechanismen.
Jetzt wäre es natürlich schön, wenn wir uns vorstellen, dass wir die Solaranlagen und Widkraftwerke und Kalorischen Kraftwerke nicht abregeln, wenn zu viel Strom da ist, sondern diese Energie Zwischenspeichern. Am besten längerfristig - nämlich für die Wintermonate. Wenn uns diese längerfristige Zwischenspeicherung gelingt, könnten wir das ganze Jahr über ausschließlich mit Erneuerbarer Energie unseren Energiebedarf decken.
„Erzeuger“ können abgeregelt werden. Wird vermutlich auch bei größeren privaten PV Anlagen kommen. AFAIK beherrschen Fronius Regler das.
…
Da sind PV und Windräder unter Tags wichtig.
Klimawandel
Herausforderung für Wasserkraft
Die Wasserkraft ist seit Jahrzehnten ein wesentlicher Grundpfeiler der heimischen Stromerzeugung und spielt hier mit einem Anteil von rund 60 Prozent im Vergleich zum Nachbarn Deutschland und zu anderen EU-Staaten eine dominante Rolle. Der Klimawandel, verbunden mit häufigeren extremen Niederschlägen und langen Trockenheitsperioden, stellt die Stromerzeugung über Wasserkraft aber vor Herausforderungen.
Ich habe schon häufiger gehört, dass Wasserkraftwerk in machen Fällen auch kritisch gesehen werden: Trockenheit oder Überschwemmungen, Beeinträchtigungen des Flusses und der Fauna. Kann das aber derzeit nicht beurteilen, wie gravierend diese Kritikpunkte sind. Da müsste ich mich erstmal schlau machen.
Das war keine Kritik.
Fakt ist, wenn eklatantes Niedrigwasser die “Ausbeute“ geht merkbar zurück.
Beste “Ausbeute“ knapp unter Normalwasser - genug Wassermenge für Durchfluss + beste Fallhöhe.
Kraftwerke werden über den sogenannten Wendepegel geregelt. Dieser liegt etliche km von der Staumauer flussaufwärts entfernt. Bei Greifenstein etwa bei der Tullner Brücke.
Bei Hochwasser liefert ein Flusskraftwerk keinen Strom. Da werden alle Wehrtore und sogar die Schifffartsschleußen voll geöffnet. Wasser rauscht bei Staumauer durch.
Nur kurz gefasst, warum ich das weiß, ich war oft mit Leuten der Donaukraftwerke zusammen.
Ich meinte damit auch primär die Äußerungen, dass Wasserkraftwerke der dem Fluss und den Fischen schaden würden. Weiß ich nur vom Hörensagen.
Das mit dem Wasserpegel ist für mich einleuchtend. Ebenso erscheint es mir logisch, dass bei „Packeis“ auf einem Fluss im tiefsten Winter auch das eine oder andere Wasserkraftwerk weniger Strom liefern könnte.
Der mix an Wind, Wasser, Sonne und Erdwärme wird es halt ausmachen, damit genügend Strom aus der Steckdose kommen wird.
Genau - das sind die Grundlagen denen in NÖ auch die EVN folgt, auch wenn nicht alle Anlagen der EVN gehören.
Zum Glück hat man rechtzeitig umgedacht und viele der, oft privaten, Kleinkraftwerke erhalten. Die Summe machts.
So ist es.
Durch die Verwendung lokaler Speicher jeder Größe und jeder - umweltkompatiblen/verträglichern - Technologie könnten wir uns diesem Ziel asysmptotisch annähern - und in manchen Abschnitten der untersten Netzebene vielleicht sogar heute schon erreichen.
Dazu müssen wir uns aber vernutlich erst von einigen „Energie-Dogmen“ verabschieden :
„Hoher Energiebedarf muss durch mehr und stärkere Produktionsanlagen für Energie gedeckt werden.“
Beliebig hoher Energiebedarf kann niemals befriedigt werden.
Das kann mit keiner heutigen oder zukünftigen Technologie erreicht werden.
2 .
„Hoher Leistungsbedarf muss durch mehr und stärkere Leitungsnetze gedeckt werden.“
Beliebig hohe elekrische Leistungen können aber durch kein heutiges oder zukünftiges Energieversorgungsnetz zur Verfügung gestellt oder in dieses Netz eingespeist werden.
„Elektrische Energie kommt in Zukunft - in beliebiger Menge und mit beliebiger Leistung - immer aus unserer Steckdosen.“
Elektrische Energie kann nur dann auch in Zukunft noch aus unseren Steckdosen unterbrechungslos bezogen werden, wenn wir unseren Energiebedarf so begrenzen , dass er mit unseren österreichischen Produktionskapazitäten (aus Anlagen und mit verfügbaren Ressourcen innerhalb unserer Landesgrenzen) über die betriebenen Energieversorgunsgnetze auch unterbrechgungslos gedeckt werden kann.
"Die Produktions- und Transport-Kapazitäten müsssen immer unserem Mengen - und Leistungsbedarf angepasst werden "
Das Geichgewicht zwischen Energie-Produktion und Energie-Verbrauch - unter Einbeziehung geladener bzw. zu ladender Energiespeicher - ist auch in Zukunft immer erforderlich, muss aber dann primär durch Begrenzung des Energieverbrauches bzw. des Eneriebedarfes erreicht werden.
Denn in schon naher Zukunft wird es keine geeigneten Standorte für neue Produktiosnanlagen ausreichender Größe mehr geben.
Wasserkraft gilt in Östereich auch schon seit vielen Jahrzehnten als „vollausgebaut“
Das oberste Ziel von Maßnahmen und Projekten zur Energieversorgung sollte daher nicht die Anpassung der Produktions- und Transport-Kapazitäten von /für elektrische Energie an unbegrenzt steigenden Energiebedarf und ebenso steigenden Leistungsbedarf sein , sondern
die Begrenzung der Höhe des zuküftigen Energiebedarfes und der dafür benötigten Leistungen auf so niedrige Werte , dass nicht jedes der wenigen, derzeit noch freifließenden, Gewässer für die Energiegewinnung in Betonrinnen gefasst werde muss, nicht jedes Hochtal für den Betrieb von Pumpspeicherkraftwerken „ersäuft“ werden muß und nicht jeder Quadratmeter unserer Berge und Wiesen mit irgendwelchen Anlagen zur Produktion und Verteilung von Enerigie verstellt werden muss, um letztlich dann - nachdem der letzte noch „freie“ Quadratmeter Österreichs dafür verbraucht wurde - vieleicht feststellen zu müsssen, dass das dann immer noch nicht „genug“ war, und unser weiter steigender Energiebedarf dann immer noch nicht gedeckt werden könnte.
Auf den Punkt gebracht - unbegrenzten Wachstum gibt es nicht - das betrifft ALLE Dinge des Lebens! Auch die Wirtschaft kann NICHT unbegrenzt wachsen, das lügen wir uns nur vor, bzw. wird anscheinend in manchen Business Schulen so “vorgebetet“.
Die Natur selbst zeigt dann sehr hart die Grenze auf, härter als manchen lieb sein wird!
Auch noch so reiche Multi, Multi Milliardäre werden mal hart an ihre Grenzen erinnert!
Eine gute Methode dafür wäre es, die Steuern auf Energieträger und Energieverbrauch drastisch zu erhöhen. So könnte man auf jeden Liter Treibstoff gleich 5 Euro an Steuern drauf schlagen. Dann fahren die Leute weniger Auto und verbrauchen weniger Benzin. Die Spritpreisbremse wäre also genau der falsche Weg,
Aber ob das praktikable ist, auf diesen Weg die Leute zu etwas zu zwingen, was die gar nicht ertragen wollen? Wenn die Leute bei der aktuellen Preiserhöhung für Treibstoffe schon Schnappatmung bekommen.
Da werden wir noch viel Überzeugungsarbeit benötigen, bevor es akzeptiert wird, dass der Energieverbrauch gedeckelt wird.
Bleibt nur die Frage, wie das gerecht - und alle gleichermaßen belastend, damit auch zu sparsamerem Umgang mit allen Energieformen veranlassend - unabhängig von der Höhe ihrer jeweiligen Einkommens und Vermögens - gestaltet werden könnte ?
Jemand der über über genug frei disponierbares Bargeld verfügt, trägt solche Steuererhöhngen aus dem ihm täglich zur freien Verfügung stehenden „Taschengeld“ oder kann solche zusätzlichen Steuern - vielleicht sogar ganz ohne Verletzung irgendwelcher anderer gesetzlicher Bestimmungen - vermeiden /umgehen/kompensieren, ohne dabei dem erwüschten Ziel näher zu kommen, den individuellen eigenen Energiebedarf nicht mehr so stark steigen zu lassen oder gar auf einen niedrigen Wert zu begrenzen und diesen dann nicht mehr zu überschreiten.
Jemand der diese Möglichkeiten der Vemeidung/Umgehung/Kompensation solcher Steuern nicht hat, und auch nicht über ausreichend finanzielle Mittel verfügt , erforderliche Investitionen ( z.B.zur theremischen Sanierung seiner Wohnung , für den Umbau seiner Heizung/Klimanlage, andere Formen der Mobilität , vielleicht sogar den Wechsel des Wohnortes ) nicht aus eigene Kraft tätigen zu können, der wird trotz solcher zusätzlicher Energiesteuern nicht zur Senkung und Begrenzung seines Energieverbrauches beitragen können.
Nur durch Hoffnung auf freiwillige Verhaltensänderungen wird die Reduktion und Begrenzung des Energiebedarfes sicher nicht zu erreichen sein -
solange in der Werbung immer noch in fast jedem Werbespot Bilder einer „heilen Welt“ vorgegaukelt werden, die es in der Realität schon lange nicht mehr gibt und deren „Heil“ auch dann nicht mehr hergestellt werden könnte, wenn Menschen die beworbenen Produkte und Dienstleitungen in großer Zahl kaufen bzw. konsumieren würden.
Was glaubst Du wohl, wie lange politische Entscheidungsträger, die solche Steuern zu verantworten hätten, dann noch von ihrer Partei gestützt werden - und in ihrm Amt bleiben- könnten ?
Welche zusätzlichen Stimmenverschiebungen würde es dann nach den nächsten Wahlen geben , welche politischen Strömungen und Parteien würden dann noch mehr Zulauf erhalten, als sie heute ohnehin schon haben ?
Die nächstten Wahlen kommen höchstwahrscheinlich noch vor dem Zeitpunkt der nächsten großen Energiekrise, die dann sicher alle selbst - vielleicht zunächst „nur“ durch noch viel höhere Preise – als heute, spüren werden.
Aber selbst solche persönliche spürbare Betroffenheit - durch noch stärker steigende Energiepreise - wird das Bewusstsein für stets nur begrenzt verfügbare Energiemengen - und die Unmöglichkeit, stets zunehmenden Energiebedarf auch in Zukunft noch decken zu können - nicht fördern.
Wie lange bleiben Politiker im Amt, die die Strompreise der letzten Jahre zu verantworten haben. Dass diese drastisch zu hoch waren, zeigen die Gewinne der (meist staatlichen Stromkonzerne). Das müssen wir leider so machen - die Börse zwingt uns dazu. Nein, tut sie nicht.
Demokratie ist der Versuch, Inhalte mehrheitsfähig zu machen. Zunächst im Parlament, das die Gesetze beschließt. Anschließend in der Bevölkerung. Wenn sich herausstellt, dass die Bevölkerung die Entscheidungen des Parlaments nicht mitträgt und umsetzt, wenn sie nicht bereit ist, notfalls Schmerzen und Agonie zu ertragen, dann sollte das Parlament erneut tagen und das Thema unter dem Gesichtspunkt der Mehrheitsfähigkeit in Parlament und Bevölkerung nochmals überdenken.
„Alle sollten sich hinterfragen.“
„Das führt noch dazu, dass niemand noch einen halben Meter aus der Komfortzone heraus geht. … Aber wenn alle in der Komfortzone bleiben, dann ist uach irgendwann auch Game Over.“
(Robert Habeck)
Da gibts eine tolle Lösung aus Deutschland:
Technisch kombiniert die SolidFlow-Technologie des Unternehmens zwei bekannte Speicherprinzipien: Das Redox-Flow- und das Solid-State -Konzept. Klassische Redox-Flow-Batterien speichern Energie in Form zweier flüssiger Elektrolyte, die in getrennten Tanks zirkulieren und beim Be- oder Entladen in einer zentralen Zelle Ionen austauschen.
CMBlu setzt allerdings zugleich auf ein Solid-State-Konzept: In den SolidFlow-Batteriespeichern des Unternehmens wird die Energie nicht in flüssiger Form, sondern in festen Kohlenstoffpolymeren gespeichert. Der flüssige Elektrolyt transportiert die Ladung lediglich dorthin. Durch dieses Hybridkonzept will CMBlu die typischerweise geringe Energiedichte von Redox-Flow-Batterien ausgleichen, ohne die Vorteile der Skalierbarkeit aufzugeben.
Es hat doch immer - auch hier in Postings - geheißen :
„Der Markt regelt alles…Da soll der Staat gar nicht eingreifen“ bzw.
„weniger Staat“ ?
Sollen wir nun also die Regeln des Marktes, oder doch lieber die Regeln des Staates - bzw seiner „ideologisch verblendeten“ politischen Entscheidungsträger - gelten lassen ?
Wo bleiben aber dann die Regeln der Physik bzw. der Technik ?
“Was ist schon Physik (sind nur Systemlinge), ich weiß es besser!“ (Aluhut Träger & Verschwörungsaufdecker)
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