Die Eisenbahn als Massenverkehrsmittel wurde in England geboren

An diesem Wochenende jÀhrt sich die weltweit erste Fahrt eines dampflokbetriebenen Eisenbahnzuges mit Personenbeförderung zum 200. Mal

https://www.derstandard.at/story/3000000289127/die-eisenbahn-als-massenverkehrsmittel-wurde-in-england-geboren

Die “Eisenbnahn” ist 200 Jahre alt und es gibt sie immer noch - obwohl sie in vielen LĂ€ndern viele Jahrzehnte lang strĂ€flich vernachlĂ€ssigt wurde.
Mit ihr wurde ElektromobilitĂ€t bereits vor ca. 150 Jahren buchstĂ€blich auf Schiene gebracht (Geschichte des elektrischen Antriebs von Schienenfahrzeugen – Wikipedia ) und bis in die Mitte des vorigen Jahrhunderts fast der gesamte GĂŒterverkehr an Land (abseits von Wasserwegen) abgewickelt.

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Und in England von Margeret Thatcher ermordet.

Wider erwarten fĂŒhrte die Privatisierung nicht dazu dass die Eisenbahn bessere QualitĂ€t bot und pĂŒnktlicher wurde. Die privaten EigentĂŒmer investierte nichts, und die Eisenbahn Infrastruktur zerfiel. Sie zĂ€hlte zu einer der schlechtesten Europas.

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In USA gabs ein gutes aber privates Eisenbahnnetz, die US Automobilfirmen Besitzer kauften die Eisenbahngesellschaften auf und legten die Linien still um die Konkurrenz des Autos los zu werden. Das rÀcht sich heute!

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Machten sie auch mit der Straßenbahn. (z.B. in Seattle)
Einfach unfassbar eigentlich.

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Ich komme gerade von einem Kurztrip in Kopenhagen. MustergĂŒltig, wie diese Stadt das Thema Massenverkehrsmittel umsetzt:

  • Das Rod steht als Verkehrsmittel im Mittelpunkt Es gibt richtige Radstraßen, dort wo das nicht geht sind Radspuren und Autospuren gleichrangig ausgefĂŒhrt
  • Die U-Bahn (vollstĂ€ndig automatisiert) funktioniert mit 2-3 Minuten Intervallen

Unglaublich was geht, wenn man politisch will

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Leider sind aber solche Verkehrsmittel ( Straßenbahnenn/Ubahnen, Radverkehr und auch FußgĂ€ngerverkehr) - zumindest bei uns in Österreich - beschrĂ€nkt auf dichtverbaute, zumeist stĂ€dtische Ballungsgebietet und selbst dort oft gar nicht vorhanden und nur manchmal auch bequem und sicher ( z.B. auch fĂŒr Radfahrer und FußgĂ€nger ) benutzbar.

Den StÀdten (Menschen-Reservate) gehört ohnehin die Zukunft.

Das Pendel wird wieder zurĂŒckschwingen, war immer schon so.

Ï€ÎŹÎœÏ„Î± ῄΔῖ (panta rhei) (Herakles)
â€žÎ ÎŹÎœÏ„Î± Ï‡Ï‰ÏÎ”áż– Îșα᜶ ÎżáœÎŽáœČΜ ΌέΜΔÎč / PĂĄnta chorei kaĂŹ oudĂšn mĂ©nei“, „Alles bewegt sich fort und nichts bleibt.“ (Platon)

Modernen StĂ€dte (bzw. Stadtviertel) wurden - und werden - aber nicht fĂŒr Menschen, sondern zur “höheren Ehre” von Architekten und Politikern und zum Nutzen von Immobilieninvestoren gebaut.
Das fĂŒhrt dann zur Flucht vor so viel “Ehre” und “Effizienz” ins Wochendhaus oder den Zweitwohnsitz in “grĂŒner Ruhelage”.
Wenn tatsĂ€chlich die StĂ€dte so viel “attraktiver”, als “das Land”, wĂ€ren, dann dĂŒrfte es eigentlich jeden Morgen , jeden Abend und an den Wochenden keine PKW-Staus aus der bzw. in die Stadt geben. Subjektiv gesehen, werden diese Staus aber immer lĂ€nger.

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