Die solare Energiewende ist machbar

Ein sehr interessanter Artikel:

https://www.heise.de/meinung/Die-Solarfalle-der-Katherine-Reiche-11193734.html

Und ich habe die KI (Le Chat von Mistral) mal um eine Prognose gebeten, wie die aktuelle Situation in Europa und Deutschland ausgesehen hätte, wenn die deutsche Regierung den bis Mitte 2010 geführten Kurs des Ausbaues der PV-Anlagen fortgeführt hätte (Kontrafaktische Geschichte) :

Die Solarfalle 2012: Wie Deutschland seine PV-Chance verpasste

2012 bremste die damalige Staatssekretärin Katherina Reiche den PV-Ausbau in Deutschland radikal aus – mit drastischen Kürzungen der Solarförderung. Der Ausbau brach von 7–8 GW pro Jahr auf nur 1 GW ein, über 100.000 Jobs gingen verloren, und die deutsche Solarindustrie verlor ihre globale Führungsrolle. Heute ist unter den 50 größten Solarfirmen weltweit kein deutsches Unternehmen mehr vertreten
.

Was wäre gewesen, wenn der Ausbau weitergelaufen wäre?
Hätte Deutschland den PV-Zubau von 7–8 GW/Jahr (wie 2010–2012) fortgesetzt, läge die installierte Leistung heute bei 128–142 GW statt bei 120 GW. Bei 1.000 Volllaststunden hätte Deutschland so 128–142 TWh Solarstrom pro Jahr erzeugen können – genug für 25–28 % des aktuellen Strombedarfs (ca. 500 TWh)
.

Die Folgen: China dominiert, Deutschland hinkt hinterher
Während Deutschland seine Solarindustrie opferte, baute China seine Kapazitäten massiv aus und beherrscht heute den Weltmarkt. Die Förderkürzungen 2012 waren ein politischer Fehler mit langfristigen Konsequenzen: Statt auf Kontinuität zu setzen, wurde der Ausbau der Erneuerbaren ausgebremst – und damit auch die Chance auf eine klimaneutrale Energieversorgung verzögert.

Fazit: Langfristige Planung statt Kurzsichtigkeit
Die Geschichte der deutschen Solarförderung ist ein Lehrstück: Ohne stabile Rahmenbedingungen und politische Weitsicht verliert man nicht nur Arbeitsplätze, sondern auch technologische und energetische Souveränität. Die Frage bleibt: Wird Deutschland aus diesen Fehlern lernen – oder wiederholt es sie jetzt mit neuen Förderkürzungen?


Quellen:

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Gestern hatte ich ein Posting gesehen:

Jetzt stellen wir uns einmal vor, die Iraner versuchen die Sonnenenergie zu blockieren. Beim Ausbau Erneuerbarer reduzieren wir drastisch die Abhängigkeit von den arabischen Staaten, Russland und den USA.

Zusätzlich: Wir verschaffen uns einen Standortvorteil, weil erneuerbare Energie Grenzkosten von 0 hat.

Das Problem ist allerdings dass sich unser Staat aktuell über Energie finanziert. Die EVU’s gehören den Ländern und erwirtschaften satte Gewinne. Daher gibt es einen Zielkonflikt. Die EVU/Länder wollen daher nicht unbedingt, dass Erneuerbare erfolgreich werden - weil es deren Gewinne schmälert.

Die Frage, die sich stellt: Was können wir als 4future unternehmen um Erneuerbare voranzutreiben?

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Die Therme am Graben geben eine Luft-Wärme-Pumpe tauschen.

Solar-Balkon-Kraftwerk.

Gemeinschaftsbestellungen für PV organisieren.

Labs zum How-To

Gemeinsame Unterstützung, PV und Wärmepumpen im DIY zu installieren.

Energieverbrauchsmonitoring über SmartHome: Workshops.

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Energieverbrauchsmonitoring mit Home-Assistant kann ich beitragen.

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Ich kann gerne meine Erfahrung mit Balkonkraftwerken und Batteriespeicher einbringen.

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@Andreas_Kunar hatte doch einmal einen Experten mitgebracht zu einem Mitmach Abend.

Ein Bekannter von mir kennt einen PV-Guru in Österreich, der alle Wechselrichter ausprobiert haben soll. Den kann ich mal fragen.

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https://www.youtube.com/c/Mrminingmrmining

Mr Mining wäre es.

Interessant … bin aber mit Fronius (10kW) und etwas mehr al 8kWp am Dach sehr zufrieden. Beim Akku wäre 2 Module mehr besser gewesen, derzeit 11 kWh, etwa 16 kWh wären in der Übergangszeit besser gewesen. Derzeit reicht der Akku für die Wärmepumpe bis 1 Uhr nachts.

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