Die Zukunft wird großartig!

Das kommt davon, wenn Du lange Beiträge nicht lesen willst.

Ich könnte dir hier aber eine lange Liste meiner Pro’s aufzählen.
Dass viele „meiner“ Pros (oft nur Ideen - und nicht nur von mir) in Artikeln öffentlicher Medien (noch) nicht vorkommen, hat dann halt zur Folge, dass in meinen Beiträgen, die fast nur auf Artikel in anderen Medien verweisen, diese, „meine“, Pros auch nicht - oder eher nur selten - zu finden sind.
Wenn ich mich gegenüber manchen Gesprächsartnern aber über „meine“ Pros etwas ausführlicher „auslasse“, erhalte ich dann oft ungläubiges Kopfschütteln.
Du willst also wirklich deine kostbare Zeit opfern, solchen „Blödsinn“ hier lesen zu „müssen“ ?

Dir genügt also noch nicht dieser „Blödsinn“ der allgemeinen Absenkung der zulässigen Höchstgeschwindigkeiten auf allen Straßen (auch auf Autobahnen und im Ortsgebiet),
um im Straßenverkehr sowohl sofort weniger CO² auszustoßen und damit Klimaschutzzielen wenigstens etwas näher zu kommen,
als gleichzeitig damit auch
die Verkehrsicherheit auf unseren Straßen sofort - und ohne großen technischen Aufwand - deutlich anzuheben und dafür nicht erst auf den Erfolg vollautonom fahrender Fahrzeuge warten zu müssen ?

Was daran ist so neu … auch das betone ich schon seit Jahren und nicht grad hier!
Bei meist :germany: Bleifüßen stößt man auf totales Unverständnis.
Oder in :austria: “Freie Fahrt für Freie Bürger“ (eh schon weissen aus welchem Eck das kommt)
100/70/40/30 wäre ein Diskussionspunkt.

In der eigentlich liberalen Schweiz kennt man 120 auf Autobahnen … sehr entspanntes Fahren (war schon dort), keine Raser die einen hinten auf fahren, selbst der Porsche sehr gesittet … die Strafen sind mitunter drakonisch - und sie richten sich teilweise nach dem Einkommen!

Einfache Lösung: Wer mit Strom fährt - darf weiterhin 130 fahren.
Alle anderen nur noch 100.
Was glaubt ihr wie sich der Verkauf von Elektroautos dadurch beschleunigen würde.

Musst gar nichts mehr tun, … siehe, :right_arrow_curving_down: … das besorgt schon der Nahe/Mittlere Osten …
“abwarten und Tee trinken“ :grin:

Europas Verkäufe von Elektrofahrzeugen erreichten im Jahr 2026 einen Rekord, ein Anstieg von 45 % bis August. …
https://de.qz.com/europa-ev-verkaufsrekord-2026-verkehr-umwelt-100526

…
80,6 Prozent plus: So viele neue E-Autos in Österreich wie nie zuvor
Im Vorjahres-Vergleich brach die Zahl der Neuzulassungen von Benzinern um 12,1 Prozent ein, jene von Dieseln sogar um mehr als ein Viertel. Das zeigen Zahlen der Statistik Austria

Was wäre möglich, wenn wir die Förderung für fossile Brennstoffe umleiten würden in Förderung nachhaltiger Energie/Mobilität?

Genau … :grin:
Dann musst allen Bauern neue E-Tracker kaufen … :upside_down_face:
Platz für eigenen Strom hätten die Meisten sowieso … kein Problem mit Flächen für PV, selbst kleine Windräder wären kein Problem … kenne so einen Bauernhof wo das verwirklicht ist, auch die Familie …

Darüber könnte man durchaus diskutieren, wenn alle Aspekte - und nicht nur der „Zeitverlust“ - in dieser Diskussion angesprochen und berücksichtigt werden würden.

1.Energieverbrauch

Auch bei Elektrofahrzeugen steigt der Energieverbrauch - und sinkt damit die Reichweite einer Batterieladung - bei höheren Geschwindigkeiten.
Bei den Ursachen für höhere Energieverbrauch -
Rollwiderstand, Luftwiderstand, Fahrzeugewicht und (unnötigen) Beschleunigungsvorgängen gibt es keinen Unterschied zwischen Fahrzeugen mit Elektromotor und Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor

2.Unfallsicherheit

Auch die Unfallsicherheit ( bzw die Schwere von Unfallfolgen) ist primär
von der konstruktiven Gestaltung der Fahrgastzelle von Personenkraftwagen,
der zum Unfallzeitpunkt gefahrenen Geschwindigkeit und
dem Gesamtgewicht jedes an einem Unfall beteiligten Fahrzeuges abhängig und unterscheidet sich nicht zwischen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren und Fahrzeugen mit Elektromotoren.
Die schwere von (mechanischen ) Unfallschäden steigt quadratisch mit der relativen Geschwindigkeit der an einem Crash beteiligten Fahrzeuge (bzw. Objekte - Baum , Brückenpfeiler , .. am Straßenrand) da oft die gesamte kinetische Energie ( gemäß mv²/2 ) bis zum Stillstand jedes beteiligten Fahrzeuges nahezu schlagartig abgebaut werden muss.
Somit müssen Fahrer bei 130 km/h im Fall von Unfällen jedenfalls mit schwereren Unfällen als - und öfteren Konflikten mit - langsamer fahrenden Fahrzeugen rechnen und führen solche Geschwindigkeitsunterschiede ( 100/130 ) daher zu höherem Unfallrisiko - und höhere Geschwindigkeiten zu schwereren Unfallfolgen.

3.Zeitersparnis

Gemäß t = s/v ergibt sich bei 130 km/h gegenüber 100 km/h eine nur rechnerisch erreichbare Zeiterparnis von maximal 23 % ( bei kontinuierlich auf der gesamten Reisestrecke gefahrenen 130 km/h ) , in der Realität aber deutlich weniger, da Ausgangspunkt und Ziel einer Fahrt nur sehr selten direkt an einer Autobahn liegen werden und selbst auf Autobahnen aus vielerlei Gründen oft nur mit geringeren Geschwindigkeiten als 100 km/h gefahren werden darf.
23 % würde einer Einsparung von ca. 14 Minuten / Stunde oder 6 Mnuten in 30 Minuten Fahrzeit ( bei konstant gefahrenen 130 km/h ) entsprechen.

Wegen dann real erreichbarer Zeiteinsparungen von - vielleicht - 7 Minuten je Stunde Fahrzeit „unnötig“ mehr Energie verbrauchen und gleichzeitig höheres Unfallrisiko in Kauf nehmen - das „brauchen“ wir wirklich ?

Gemäß aktuellen Verkaufszahlen steigen die Zahlen der Erstzulasssungen von Elektrofahrzeugen auch ohne die Gewährung solcher „Vorteile“ (?) in Deutschland und Österreich bereits deutlich.

Aber das ist - wie immer - nur meine persönliche Meinung.
Fachleute werden vielleicht noch andere Argumente pro oder kontra vorbringen.