Unabhängigkeit, Autarkie, Souveränität – all das sind Worte, die nach Stärke klingen sollen. Und doch Schwäche meinen. Mit jedem politischen Personalwechsel wird festgestellt: Wir sind gar nicht unabhängig von anderen.
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Digitale Souveränität: Nein! – Doch! – Oh! | heise online
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Chatgpt hat den Artikel in ein paar Stichworten zusammengefasst:
Stichpunkte zum Artikel:
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Begriff „digitale Souveränität“ wird politisch inflationär genutzt, bleibt aber weitgehend vage.
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Politik verspricht mehr Unabhängigkeit, liefert aber kaum konkrete Lösungen.
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Europa hängt stark von globalen Lieferketten ab (Chips, Fertigung, Chemie, IT-Komponenten).
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NIS-2-Umsetzungsgesetz ist ein kleiner, verspäteter Schritt – löst die Grundprobleme nicht.
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Verbot „nicht vertrauenswürdiger“ Lieferanten in kritischen Bereichen greift nur partiell.
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EU-Gipfel zur digitalen Souveränität bietet viele Schlagworte, aber keine schlüssige Gesamtstrategie.
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„Anker-Kunde Staat“ hilft begrenzt; Europa bräuchte eigene starke Technologien, die international gefragt sind.
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Fazit: Große Worte, geringe strukturelle Wirkung; echte Souveränität bleibt Zukunftsmusik.
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ChatGPT hat erläuternd hinzugefügt:
1. Bedeutung von Souveränität
Souveränität heißt: Die Fähigkeit, eigenständig Entscheidungen zu treffen und durchzusetzen, ohne von anderen abhängig oder kontrolliert zu sein.
2. Was ist schlecht an fehlender oder geringer Souveränität?
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Man ist erpressbar.
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Man muss fremde Regeln akzeptieren.
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Man verliert Handlungsspielraum in Krisen.
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Man ist abhängig von Lieferanten, Technologien oder politischen Entscheidungen anderer Staaten.
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Man kann eigene Interessen nur eingeschränkt durchsetzen.
3. Staatliche Souveränität
Das ist die Unabhängigkeit eines Staates nach innen und außen:
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Innen: Der Staat bestimmt seine eigenen Gesetze und kontrolliert sein Territorium.
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Außen: Kein anderer Staat darf ihm Vorschriften machen.
Kurz: Selbstbestimmung im politischen, rechtlichen und territorialen Sinne.
4. Technologische Souveränität
Die Fähigkeit eines Landes oder einer Gemeinschaft (z. B. EU), kritische Technologien selbst herzustellen, zu betreiben und weiterzuentwickeln – ohne auf einzelne ausländische Anbieter angewiesen zu sein.
5. Bereiche, in denen die EU nur geringe technologische Souveränität hat
Halbleiter & Chips
- Abhängigkeit von TSMC (Taiwan) und Samsung (Südkorea) für High-End-Fertigung.
Cloud-Infrastruktur
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Markt dominiert von AWS, Microsoft Azure, Google Cloud.
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Europäische Alternativen existieren, sind aber im Vergleich schwach.
Künstliche Intelligenz
Batterietechnik
- Zellfertigung weitgehend in Asien, besonders China.
Telekommunikation / 5G
- Starke Abhängigkeit von Huawei, Ericsson und Nokia; Europa hat kaum Alternativen bei Kernkomponenten.
Software-Plattformen
- Betriebssysteme, App-Stores, mobile Ökosysteme fest in Hand von US-Unternehmen (Apple, Google, Microsoft).
Robotik & industrielle Fertigung
- Viele Schlüsselkomponenten kommen aus Japan und Südkorea.
Pharma-Wirkstoffe und Spezialchemikalien
- Teilweise starke Abhängigkeit von Herstellung in China und Indien.
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Österreich und digitale Souveränität
Die neue „Industriestrategie“ - definiert „souverän“ als „hat eine EU Cloud Zertifizierung“ - dieses Zertifikat ist für kleine Europäische Provider schwer zu bekommen, für große Cloud Provider leichter (weil es um die Zertifizierung von Prozessen / Abläufen, Sicherheit, etc.) geht.
Also Souveränität in diesem Sinne heißt zertifiziert Betriebssicher. (ähnlich ISO 9001) Das ist nicht, was der Begriff Digital souverän typischerweise bedeutet.