Noch haben Benziner und Diesel gegenĂŒber E-Autos einige Vorteile. Das dĂŒrfte sich in wenigen Jahren Ă€ndern.
Das wird aber mit den derzeit bekannten Produktionstechnologien fĂŒr elekrische Energie und den derzeitigen Ăbertragungstechnologien fĂŒr Energie (insbesonders ohne die zuverlĂ€ssige Nutzung von Supraleitung bei Raumtemperatur) nicht so bald möglich sein.
Denn zum gleichzeitigen Schnellladen von nur 230 Fahrzeugen - z.B. mit je 75 kWh in 6 Minuten (zur Vereinfachung der AbschĂ€tzung hier als kostanter Wert ĂŒber die gesamte Ladezeit angenommen) - wird schon elektrische Leistung in der GröĂenordnung der gesamten Leistung des Donaukraftwerkes Wien-Freudenau benötigt -und muss diese den Ladestationen auch ĂŒber das öffentliche Energieversorgungsnetz zur VerfĂŒgung gestellt werden können.
Durch (unbeschrĂ€nkt bzw. unkontrolliert ) viele gleichzeitige LadevorgĂ€nge - und ganz besonders durch die dafĂŒr gleichzeitig benötigten hohen Ladeleistungen - werden in Zukunft noch viel hĂ€ufiger , als heute schon(z.B. durch das derzeit noch bestehende âRechtâ, jede in privaten Produktionsanlagen erzeugte Kilowattstunde jederzeit und âĂŒberallâ in das öffentliche Energieversorgungsnetz einspeisen zu dĂŒrfen) , NetzinstabilitĂ€ten - Ungleichgewichte zwischen Produktion/Import und Verbrauch von elektrischer Energie - zu erwarten sein.
Schnelladen von Fahrzeugbatterien wird daher noch sehr lange nur von wenigen Betreibern von Elektrofahrzeugen genĂŒtzt werden können.
Die Entwicklung von noch schneller ladbaren Batterien, die Errichtung von mehr LadeplĂ€tzen fĂŒr Schnelladen und auch ausreichender Netzausbau, um die benötigten Ladeleistungen auch zu den Ladestationen transportieren zu können, ermöglicht noch immer nicht unbeschrĂ€nktes Schnelladen von Fahrzeugbatterien, weil die dafĂŒr benötigte Ladeleistung zum Zeitpunkt jedes Ladevorganges auch âirgendwoâ produziert (oder einem Speicher entnommen) werden muss.