Geräteinitiative des Bildungsministeriums lässt Open-Source-Alternativen links liegen

Fast 100 Prozent der bislang ausgelieferten Laptops und Tablets laufen auf Windows, iOS oder ChromeOS

https://www.derstandard.at/story/3000000317688/geraeteinitiative-des-bildungsministeriums-laesst-open-source-alternativen-links-liegen

Mit knapp einer halben Million bislang ausgegebenen Geräten wäre die Initiative ein geeigneter Hebel, um digitale Souveränität breit und schon früh zu verankern. Eine parlamentarische Anfrage brachte nun jedoch zutage, dass so gut wie alle Geräte auf Systemen von US-Herstellern laufen und Alternativen kaum Unterstützung erfahren.

2 „Gefällt mir“

Das ist ein gutes Beispiel wo wir darauf Einfluss haben.
Wir überweisen ungefähr so viel Geld an US Amerikanische Konzerne wie das Österreichische Bundesheer Budget hat. Wenn wir damit aufhören würden, könnten wir mit dem Geld lokale Entwicklungen vorantreiben und uns ein Stück unabhängiger machen.

4 „Gefällt mir“

Linux wäre ja fein als OS von diesen verteilten Geräten, allerdings hängt es im schulischen Bereich ja auch von der geforderten Software ab, die auf den Geräten laufen muss. Office 365/MS Teams steht ja nicht alleine da, was auf den Geräten genutzt werden muss. Von nur wenigen der Programmen gibt es eine Linux Version.

1 „Gefällt mir“

Für schulische Zwecke im Bereich der Grund- und Allgemeinbildung sollte doch wohl LibreOffice ( https://www.libreoffice.org/who-uses-libreoffice/ ) ausreichen ?

Wir zeigen ja auch gerade dass es ein Leben nach Teams gibt. (seminar.4future.one)

@Erich_Pekar Wir haben uns für OnlyOffice entschieden - weil es die größte Kompatibilität zu Microsoft Office Dokumentenformaten hat. (office.4future.one)

1 „Gefällt mir“

Es geht um die administrative Software wie Untis (Stundenplan), SchoolFox (Messenger für Eltern-Schule-Kommunikation) sowie diverse Programme die für die jeweiligen Unterrichtsfächer genutzt werden (z.B. GeoGebra oder TInspire für Mathe).