Ein Verbund aus acht Satelliten ermöglicht nun abgesicherte Kommunikation auf Regierungsebene. Das System ist der operative Startschuss für „Iris 2“.
Dabei handelt es sich um eine Vorstufe auf Basis der Bündelung nationaler Satellitenkapazitäten. Fünf europäische Staaten stellen hierfür insgesamt acht Satelliten bereit, über die auf militärisch reservierten Frequenzen (Ka-Band, künftig auch X-Band) sichere Kommunikation für Regierungen und Militär bereitstellen. Die Infrastruktur steht dabei unter europäischer Kontrolle. Am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Köln befindet sich die zentrale Leitstelle für das System im Aufbau.
Ein zentrales Ziel ist dementsprechend die Reduktion der Abhängigkeit von nicht-europäischen Anbietern, wie etwa dem US-Service Starlink, das zu Elon Musks Weltraumtechnologiekonzern SpaceX gehört.