Hochspannungs-Gleichstromnetze verlieren beim Transport nur noch die Hälfte der Energie gegenüber Wechselstrom. China ist mittlerweile der größte Netzbetreiber der Welt um Erneuerbare Energie über große Strecken zu transportieren.
In Europa jammern wir, dass unsere Netze das alles nicht stemmen. In China baut man in der Zwischenzeit:
Energiewende: Wie China das Stromnetz der Zukunft erfindet
Ich weiß, Erich hat schon in einem anderen Artikel begründet, dass das alles keinen Sinn macht. Das Wissen die Chinesen aber noch nicht.
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Der “Gleichstrom-Trafo“ ist bei 380kV bis 500kV ein Riesen Gebäude, betreten bei Betrieb lebensgefährlich.
Hallo Werner,
ich behaupte nur sehr selten - und dann auch nur begründet , dass ewas Unsinn ist.
Aber selbst Unsinn ”macht keinen Sinn” - zumeist nicht.
Er kann durchaus auch zur Unterhaltung und Erheiterung für all jene dienen, die über genügend einschlägige Kenntnisse verfügen, um die “Sinnhaftigkeit” oder die vielleicht auch nur temporäre, derzeitige, “Sinnlosigkeit” von Lösungsvorschlägen für irgendwelche Probleme auch erkennen zu können.
Als Antwort auf Beiträge , würde ich vor allem auch Begründungen erwarten, warum meine negative Einschätzung mancher Entwicklungen als “falsch” bezeichnet werden muss - dafür braucht’s gar keine “länglichen” Erwiderungen , dafür würde schon ein Link zu weiteren Informationen genügen.
Hochspannungs-Gleichstromnetze verlieren beim Transport nur noch die Hälfte der Energie gegenüber Wechselstrom.
Dieses Zitat hier oben habe ich zunächst falsch verstanden und daher - unrichtigerweise - in meiner urspünglichen Antwort als “vollkommen falsch” bezeichnet.
Ich habe ursprünglich statt “die Hälfte der Energie gegenüber (der Verlustenergie von) Wechselstrom”, “die Hälfte der Energie von (der Nutzenergie von - d.h. der zu den Verauchern übertragenen Energie mit) Wechselstrom verstanden - weil nicht genau genug gelesen.
Diese 50 prozentige Reduktion der Verlustleistung von Hochspannungs-Gleichstromnetzen gegenüber der Verlustleistung in Hochspannungs-Wechselstromnetzen ist durchaus möglich.
Übertragungsverlust – Wikipedia :
Die Internationale Elektrotechnische Kommission geht 2007 von einem Übertragungsverlust vom Kraftwerk bis zum Verbraucher zwischen 8 % und 15 % aus. Dies setzte sich aus dsem Übertragungsverlust vom Kraftwerk zur Transformatorstation in Höhe von 3 % bis 5 % sowie der Übertragung von der Transformatorstation zu den Verbrauchern mit einem Übertragungsverlust in mindestens gleicher Höhe zusammen.[2] Die Übertragungsverluste in Dreiphasensystemen betragen in Mitteleuropa etwa 6 % der Netzleistung, gemittelt über die verschiedenen Spannungsebenen. In Deutschland gehen durch Netzverluste rund 5,7 % der bereitgestellten Elektroenergie im Stromnetz verloren.[3] Von 2000 bis 2012 wurde der Übertragungsverlust um ca. 28 % reduziert (von 34,1 auf 24,6 TWh).[4]