Ăśber die neurologische Philosophin Liya Yu:
Liya Yu ist eine deutsch-chinesische neuropolitische Philosophin und Politikwissenschaftlerin. Sie verbindet Neurowissenschaft, Politik und persönliche Erfahrungen aus gespaltenen Gesellschaften, um einen neurowissenschaftsbasierten Gesellschaftsvertrag zu entwickeln. Ihr Ansatz zielt darauf ab, die politischen Herausforderungen liberaler Demokratien zu bewältigen – insbesondere die Überwindung von Polarisierung, Dehumanisierung und rechtspopulistischen Tendenzen. Yu argumentiert, dass ein besseres Verständnis der Funktionsweise unseres Gehirns helfen kann, als Gesellschaft besser zu funktionieren und den Zusammenhalt zu stärken. Sie lehrt u.a. an der Universität der Künste Berlin und ist Research Fellow am Institut für Medizinische Psychologie der LMU München. Ihre Bücher, wie „Hirn statt Moral“ (2026) und „Vulnerable Minds: The Neuropolitics of Divided Societies“ (2022), gelten als wichtige Impulse für die aktuelle Debatte über Neuropolitik und wurden u.a. vom Philosophie Magazin als eine der wichtigsten Ideen für 2025 gewürdigt.
Ăśber die Podcast-Sendung:
Zusammenfassung des Podcasts mit Liya Yu (27.06.2026, SWR Kultur):
Liya Yu, neuropolitische Philosophin, betont: „Wenn wir verstehen, wie unser Gehirn funktioniert, kann uns dieses Wissen helfen, als Gesellschaft zu funktionieren.“ Sie erklärt, dass erst das Verständnis der neuronalen Mechanismen – etwa bei Rassismus – zeigt, warum Menschen außerhalb der eigenen Gruppe entmenschlicht werden. Ihr Ansatz setzt darauf, wie wir als Menschen „ticken“, um praktische Strategien zu entwickeln, z. B. in Schulen und Kitas, die Kinder offener machen. Statt auf „Moralberieselung von oben“ setzt sie auf neurowissenschaftlich fundierte Lösungen für gesellschaftlichen Zusammenhalt und gegen Polarisierung
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Kernaussage: Mehr Hirn, weniger Moral – für eine funktionierende Gesellschaft.