ich habe dich in den letzten Wochen mehrfach gebeten, in deinen Antworten nicht systematisch alles ins Negative zu ziehen. Leider hat sich das Muster nicht verändert.
Ich ändere meine Meinung nicht auf Bestellung , nur durch Überzeugung - dafür wäre aber Diskussion erforderlich.
Andererseits bin ich als Einzelperson so “wichtig”, dass meine positive Meinung hier so dringend “erforderlich” wäre ?
Genügt es daher nicht, nur festzustellen, dass ich hier in unserem Forum der Berufs-Pessimist bin, der vielleicht hier eine ähnliche Aufgabe hat, wie sie die vormaligen Hofnarren an großen Herrschaftshäusern hatten ?
Ich bekomme wiederholt Rückmeldungen von Mitgliedern, dass sie nicht mehr posten möchten, weil auf viele Beiträge unmittelbar negative oder generalisierende Antworten folgen.
Warum erhalte ich dann keine entsprechenden Erwiderungen und Hinweise, dass meine Behauptungen falsch sind.?
Ich erhalte damit ja gar keine Möglichkeiten diese Behauptungen/Formulierungen zu überdenken , zu korrigieren oder zu präzisieren.
Anlässlich meiner Vermutungen ( mache werden vielleicht schon sagen “Unterstellung“ ) über die möglicherweise erforderliche Verfünffachung der österreichischen Produktionskapazitäten für elektrische Enegie, habe ich ja sogar versucht, hier im Forum zur (gemeinsamen) Nachrechnung/Aktualiserung meiner dafür durchgeführten “Milchmädchenrechnung “ (ein Taschenrechner genügt dafür ) einzuladen. Ergebnsis : “Totenstille” zu dieser Aufforderung , nicht eine einzige Reaktion..
Dabei ist dieses Thema ja gar nicht von mir das erste mal aufgeworfen worden, Sondern bin ich vor mittlerweile ca. 10 Jahren auf dieses Thema in Zusammenhang mit dem alleinigen Bedarf für Eektromobilität gestoßen und habe seither viele Diskussionen und Argumente rund um unsere zukünftige Energieversorgung mit Interesse verfolgt.
Kritik bitte konkret und ohne Generalisierung. (Wir wissen alle dass…)
Keine Behauptungen ohne Belege
Ich hätte halt erwartet, dass ich entsprechende Antworten /Reaktionen auf einzelne Beiträge erhalten könnte , auf deren Inhalt die erhobenen Vorwürfe vielleicht tatsächlich zutreffen könnten und sich daraus dann auch eine sachliche Diskussion und vielleicht sogar Korrektur - auch meiner - Meinungen ergeben könnte.
Die Formulierung - “Wir wissen alle, dass … “ wurde von mir manchmal vielleicht tasächlich etwas zu leichtfertig eingesetzt - weil ich wirklich dieser Meinung war , aber von mir nun erwartet wird, dafür erst die Belege vorlegen zu müssen.
Wenn ich tasächlich für jede Behauptung, auch in irgendwelchen verlinkten Zeitungsartikeln oder in Aussagen während irgendwelcher Interviews , Belege vorlegen müsste und nicht davon ausgehen könnte, das offensichtlicher Unsinn oder Fehlinformatinen in solchen Beiträgen durch unsere Leser hier im Forum mittels eigener Erwiderungen fast sofort richtiggstellt werden könnten , dann müsste ich jede zitierte Studie jede Untersuchung erst selbst nachvollziehen.
Und dürfte daher nicht auf die Seriösität und Ehrlichkeit der Verfasser von Zeitungsartikeln bzw der Sendungsgestalter vertrauen ?
Nachdem mir bereits schon vor längerer Zeit zu lange Beiträge, die keiner mehr lesen würde, vorgeworfen wurden, gibts längere Anmerkungen bzw. Ausführungen zu solchen Themen von mir selbst ohnehin nur mehr selten.
Dafür lesen aber nun möglicherweise wieder zu viele Forumsbesucher meine Beiträge - und scheinen sich nun bei Dir - als offenbar “verantwortlicher Chefredakteur” über meine negative Grundhaltung beschwert - und dein “Einschreiten” verlangt - zu haben, statt sich selbst in die Diskussion einzubringen und sachliche Argumente gegen meine “negative Grundhaltung” darzulegen.
mindestens einen real umsetzbaren Lösungsvorschlag
Hier darf überhaupt nur dann über mögliche Probleme geschrieben und diskutiert werden, wenn zumindest ein real umsetzbarer Lösungsvorschlag präsentiert wird ?
Ist das nicht eigentlich Zweck des Patentamtes und der dort registrierten Patente ?
Sollten deshalb hier im Forum nun hauptsächlich nur mehr Erfinder posten dürfen, die gerade an einer neuen Idee arbeiten - und darüber noch vor der beabsichtigten Patentanmeldung öffentlich berichten/diskutieren wollen ?
Das schadet der Diskussionskultur
Wenn sich niemand zutraut ( warum eigentlich ? ) hier seine - positive oder auch negative - Meinung anderen mitzuteilen, sich an Diskussionen zu beteiligen und auch Meinungen aushalten - und mit ihnen “zivilisiert umgehen” - zu können, die nicht mit der eigenen Meinung übereinstimmen, dann schadet das der Diskussionskultur tatsächlich.
Wenn meinen Beiträge hier ein Grund für diese Beobachtung gewesen sein sollten, dann bedaure ich das aufrichtig.
Ziel des Forums
Wen hier im Forum nicht frei und unabhängig - aber selbstverständlich stets wertschätzend für die jeweiligen Personen - diskutiert werden könnte/dürfte , wozu haben/brauchen wir dann das Forum ?
respektvoll, keine Unterstellungen.
Das ist aus meiner Sicht schon wieder eine Unterstellung - weil ohne Konkretisierung.
Vielleicht könntest Du mir konkrete Beispiele für diese Behauptung übermitteln - Mail genügt.
Zum Schluss noch meine Sicht dieser Problematik:
Schon vor längerer Zeit sind mir manchmal Beitröge aufgefallen die - zumindest für mich - keinerlei Zusammenhang mit den definierten Kategorien bzw. Themen (zumindest dort, wo dies Beiträge gepostet wurden) hatten. Sie hatten für mich mehr allgemein -philosophischen , “allgemein gesellschaftskritischen” und vielleicht auch “ideologisch-politischen” Inhalt - konnten von mir mit keinem der anderen in dieser Kategorie behandelten Themen eindeutig in Verbindung gebracht werden. Ich habe damals auf diesen - meiner Meinung nach - fehlenden Kontext zu einem der anderen Themen in dieser Kategorie hingewiesen , aber von keiner Seite damals dazu irgendeine Reaktion beobachtet . Scheinbar war diese “Themenabweichung” damals sogar gewünscht - auch wenn dieser Eindruck vielleicht nicht richtig war.
In der Folge kamen immer wieder ähnliche “Off-Topic” Beiträge, die in sich sehr stark die Gefahr tragen, impilzit oder sogar explizit “politisch - ideologische” Positionen zu transportieren.
Allerdings lässt sich auch trotz inhaltlich genauer Fokussierung auf unsere Themen, bei der Vermittlung der persönlichen Einschätzung des technischen Fortschrittes - . unabhängig von gerade aktuell in Beiträgen behandelten Technologien und der ( in Diskussionsbeiträgen immer persönlichen ! ) Wertzuweisung “gut”, “schlecht”, “vorteilhaft” ( hier inbesonders dann auch durch die Folgefrage “Für wen ?” ) … die mehr oder weniger deutliche Offenlegung der eigenen “weltanschaulichen” ( bzw. politisch-ideologischen) Position nie ganz vermeiden.